Startprobleme 740er Kombi – aber Gremlin, nicht Loizides.

  • Ich habe viel , viel nachgelesen bevor ich hier nun poste. Ich habe vermutlich insgesamt tagelang immer wieder alle möglichen Foren im deutsch- und englischsprachigen Raum durchforstet, aber ich finde keine Lösung für mein Problem. Ich schreibe nur ungern hier rein, aber ich weiss nicht mehr weiter. Ich habe alles Mögliche versucht und ausgetauscht – ohne Besserung.

    Auch die sehr wertvollen Anleitungen zum Beheben der üblichen Startprobleme haben mich nicht weiter gebracht. Der Besuch beim Boschdienst war vergebens, da der Effekt bei denen nicht auftauchte. Es ist nicht der übliche Loizides. Über den - und wie man ihn behebt, weiss ich Bescheid.

    Was ist das für ein Wagen? Kombi Typ 745 Baujahr 1988, Motor B230F mit Einspritzanlage LH 2.4

    Wie sieht mein Problem aus, wenn es sich zeigt?


    Ich drehe den Zündschlüssel. Der Anlasser läuft, aber der Motor springt nicht an. Nicht mal ein Husten. Erst beim Loslassen des Schlüssels, wenn der Motor noch Restschwung hat, fängt er an zu zünden. Mit diversen Gaspedalstellungen bekomme ich die Endschwunghusterei dann zum laufen. Meistens.


    Bevor jemand jetzt schon mit "Zündschloss!" antwortet, bitte bitte erstmal weiter lesen.


    Es kann einige Versuche kosten bis ich ihn zum Laufen bekomme. Manchmal schaffe ich es gar nicht. Wenig später kann er dann ganz normal anspringen. Oder auch nicht. Und dann wochenlang wieder normal tun, als ob nichts wäre. Wenn er läuft, läuft er wunderbar! Es ist ein reines Startproblem.


    Ob bei minus 10°C oder plus 30°C, bei kalten oder warmen Motor, trockenes oder feuchtes Wetter, das interessiert den „Gremlin“, wie ich das Problem mittlerweile nenne, nicht. Aber die Unberechenbarkeit des Problems nimmt mir die Freude und Liebe an dem Wagen.


    Jahrelang ist der Wagen problemlos gelaufen. Die Startprobleme, die ich anfangs ab- und zu auf Grund des bekannten Loizides-Effektes hatte wurden mit einem Sekundär-Benzinpumpenrelais gemäß den entsprechenden Anleitungen gelöst. Das ist es also nicht, zumal ich deutlich höre, dass die Benzinpumpe anläuft.

    Er riecht auch aus dem Auspuff nach Benzin und die Zündkerzen sind nach einem erfolglosen Startmanöver nass. Er gibt also eher zuviel als zu wenig Sprit in die Brennkammern ab.


    Ja, ich habe bereits den Schaltkasten des Zündschlosses getauscht, ich habe auch Bypassleitungen zur Zündspule gelegt um das Zündschloss als Fehlerquelle auszuschliessen. Er scheint auch Zündfunken zu liefern während dieser Versuche. Jedenfalls feuert eine Testzündkerze, wenn man ein Zündkabel dafür abzieht und diese an Masse hält. Ob der Zeitpunkt dann stimmt, konnte ich nicht prüfen.

    Das Auslesen der Blinkbox gibt leider keinen eindeutigen Hinweis. Signalfehler am OT-Sensor werden hin und wieder angezeigt. (Code 2-1-4 auf Steckerplatz 6)


    Erneuert wurden:

    Zündschloss-Schalteinheit

    Zündkabel, Zündkerzen, Verteiler (den guten - ja, ich habe auf den Widerstand der Kabel und Kerzen geachtet)

    Zündspule, Zündvorstufe

    OT-Sensor zur Kupplungsglocke (bereits mehrfach, Original- und Zweitanbieter)

    Anlasser

    Batterie

    Hauptstromrelais

    Drosselklappenschalter

    Die 2 Temperaturfühler am Motorblock

    Unterdruckregler auf der Ansaugbrücke und dessen Schläuche

    Masseleitungen zur Karosserie


    Sonstige erfolgte Handlungen, zum Teil zigfach wiederholt:

    Alle erreichbaren Masse-Anschlüsse und Steckverbinder gereinigt, Kontaktspray, das Übliche

    Batterieanschlüsse blank gemacht + Batteriepolfett

    Andere Steuerungseinheit (NOS) reingehängt

    Kabel zum Anlasser geprüft

    Diverse Bypasskabel ausprobiert

    Im Dunkeln nach Funkenüberschlägen gesucht, nichts

    Neues Anti-Loizides-Sekundär-Benzinpumpenrelais eingesetzt

    Fremde Verbraucher wie Autoradio etc abgehängt

    Diverse Verbraucherkreise durch Entfernen der jeweiligen Sicherung deaktiviert

    Über eine zweite Batterie die Fahrzeugelektrik betrieben, interessiert den Gremlin alles nicht


    Das Fiese ist, nach solchen Aktionen läuft der Wagen dann oft für Tage oder gar Monate problemlos, sodass ich jedesmal denken darf „Das wars“ und dann kommt der Gremlin doch wieder. Wenn er mal da ist, dann steigert sich auch der Effekt, es braucht dann über Tage hinweg mehr und mehr Versuche, bis er startet. Dann mache ich wieder irgendwas und der Gremlin ist zumindest besänftigt. (Das „Irgendwas“ habe ich auch schon versucht einzugrenzen, ohne Erfolg. Es ist tatsächlich so, als ob er nur irgendwo betatscht werden will um dann mehr oder weniger Ruhe zu geben).


    Der alteingesessene Boschdienst bei uns in der Gegend wurde in meiner Verzweiflung auch bereits bemüht, das war vor 2 Jahren, er wollte zu dem Zeitpunkt so gut wie gar nicht mehr anspringen.

    Vor Ort dann Vorführeffekt sondersgleichen: „Wieso, der Wagen startet doch super, wir können keinen Fehler finden“. Ich hatte ihn eine Woche da gelassen, mit der Bitte es regelmäßig zu probieren.

    Kein Gremlin-Effekt. Kein Befund. Ironischerweise lief er dann nach dem Abholen mehrere Monate ohne Zicken. Aaaargh!


    Benzinpumpe selbst und Einspritzdüsen habe ich bislang nicht getauscht, da meinem Verständnis nach ein Problem mit diesen nicht nur einen flüchtigen Effekt, wie dieser es ist, erzeugen dürften.


    Das Problem begann, nach dem ich einmal gezwungen war, den Wagen für mehrere Tage an einen sehr kühlen luftfeuchten Ort abzustellen. Der Motorraum sah damals aus, als ob man ihn mit dem Gartenschlauch ausgespritzt hätte, das Kondenswasser war abartig. Da aber seitdem mehrere heisse trockene Sommer passiert sind, dürfte eine residente Feuchtigkeit auszuschließen sein, zumal ich die meisten Komponenten getauscht habe. - und der Gremlin auch an einem heissen trockenen Nachmittag vorkommt.


    Ich restauriere seit 1986 unterschiedlichste Fahrzeuge und löse früher oder später jedes Problem selbst – aber hier weiss ich wirklich nicht mehr weiter. Es kann eigentlich nur eine Lappalie sein – aber ich finde sie nicht. Ich bin kurz davor den Wagen als Teileträger abzustoßen, auch wenn mir das sehr, sehr leid täte.


    Hat jemand vielleicht noch eine Idee, was ich übersehen habe, was diesen Effekt auslösen könnte?

    Wer zur Ergreifung des Gremlin den entscheidenden Hinweis liefert, soll nicht leer ausgehen.


    Grüße!

    Martin

  • Hallo Martin,


    ich hatte mal eine ähnliche Problematik und bin durch Zufall darauf gestoßen, dass der Kabelbaum im Motorraum Bereich des rechten Federbeindoms einen Aderbruch hatte.

    Bewegen des Kabelbaums brachte mich drauf.


    Lutz

    Plastic Cars for Plastic People.

    In Gedenken an Gerd.

  • Hallo Lutz,


    den Verdacht hatte ich auch schon, aber ein Rütteln, Kneten und Biegen an diversen Strängen scheint keinen Einfluss zu haben. Auch bei laufendem Motor kann man dadurch zumindest keine Aussetzer provozieren. Ich vermutete auch einen Übergangswiderstand durch Oxydation irgendwo im winzig-Voltbereich, aber Blankmacherei aller einigermaßen zugänglichen Steckerverbindungen scheint keinen Unterschied zu machen. Messungen erbrachten auch nichts. Das gemeine ist, selbst wenn man gar nichts macht, kann der Wagen eine halbe Stunde später, ganz nach Loizides-Art, normal starten als ob nichts wäre. Ich habe den Verdacht, dass in diesen Momenten aus irgend einem Grund zuviel Sprit eingespritzt wird. Denn wenn er nach diversen Versuchen startet, dampfts erstmal kurz ordentlich aus dem Auspuff, mitsamt dem ekligen Abgasgeruch von viel zu fettem Gemisch. In diesem Fall müsste er bei Kälte eigentlich besser anspringen, aber die Tendenz ist gefühlt eher "je kälter je schlechter". Aber wie gesagt, es kann auch bei 30° im Schatten passieren... Der neuer Anlasser brachte in sofern was, dass er den Motor nun schneller durchdreht und ich deswegen mehr Restschwung und somit mehr Startchance habe.

  • Hast du auch die Massepunkte im Innenraum behandelt? Insbesondere an den A-Säulen links und rechts? Auch der Stecker oberhalb von LH-Steuergerät ist ein heißer Kandidat. Gerade, wenn das Problem nach dem Aufenthalt in feuchter Umgebung aufgetreten ist.


    Lutz

    Plastic Cars for Plastic People.

    In Gedenken an Gerd.

  • Hallo Martin,


    Ähnliches hatte ich vor kurzem bei meinem 960 II. Der lief wochenlang problemlos, dann fing der sporadisch an zu bocken. Stunden später sprang der nicht mehr an, am nächsten morgen war alles beim alten, ich bin bald bekloppt geworden...

    Es waren die Stecker am Transistor, bzw. einer der beiden Transistoren war ganz platt, die Zündung hat aber trotdem (schwach) gefunkt. Da hat sich eine von den 7 Fahnen nicht auf das IC aufgesteckt, konnte man natürlich nicht sehen.


    Du hast zwar keine Transistoren wie mein whiteblock, aber deine Steckerverbindungen solltest du alle nochmal genau prüfen. Vor allem, ob die kleinen Steckfahnen wirklich fest im Steckergehäuse sitzen und Kontakt haben. Kabelbruch kommt natürlich auch in Frage.

    Gruß Andreas

  • Also ein möglicher Ansatz wäre zu fettes Gemisch beim starten. Das müsste dann aber wirklich gnadenlos zu fett sein, viel Sprit bei Kaltstart mag eigentlich jeder Benziner. Wenn er mal wieder nicht will könntest du einen der großen Unterdruckschläuche am Ansaugrüssel abziehen und schauen, ob der Motor dann besser startet. Also gnadenlos Falschluft dazugeben.


    Hast du den Temperaturgeber durchgemessen? Batterie trennen, Stecker vom Steuergerät trennen und Stecker öffnen (eine kleine Schraube) und dann am Stecker das oder die entsprechenden Signale messen, während eine zweite Person am Stecker des hinteren Temp.gebers wackelt. Kabelbaum auch mal bewegen während du das Messgerät im Blick hast. Welche Pins und kabelfarben wie zu messen sind findest du sicher oder jemand ist so nett und schreibt es hier nochmal rein.

  • Dieses"Anspringen mit Restschwung" verstehe ich so, daß er nach dem Orgeln kurz zuckt, wenn der Zündschlüssel losgelassen wird?

    Das klingt dann so, als ob der Spannungsabfall durch deinen (seit Umbau?) Monster-Anlasser den Zündfunken löscht. Die Testkerze draußen hat Topbedingungen und mag zünden. Im Brennraum klappts evtl nicht mehr. Wäre es mal einen Test wert, den Wagen ohne Anlasser anzuschieben, wenn es wieder hakt?

    Ich hatte bzw habe ein ähnliches Problem. Auto mit L-Jetronic, kein Volvo, zuckt mit Restschwung. Eine Ladung Bremsenreiniger sorgt dann für sofortiges Anspringen und seidigen Leerlauf. Mittlerweile mit langer Leitung von innen.

    Resignation nennt man das wohl...

    Aber besser als Verkaufen/Schlachten.

    Gruß Martin

  • Also von der Idee "zuviel Benzin" würde ich ich mich verabschieden. Das ginge praktisch nur, wenn die Einspritzdüsen Steuergeräteseitig dauerhaft auf Masse liegen = dauer-offen sind.

    Wenn das durch deine Loizidos-Ersatz-Schaltung nicht erzeugt wurde, bekommt er einfach entweder keinen Funken oder zum komplett falschen Zeitpunkt.

    Ursachen sind

    def. OT-Geber oder Kabel zum Steuergerät

    oder

    Bauteile der Zündanlage (bleibt ja nicht viel, was noch sein kann..Verteilerkappe UND Läufer BOSCH NEU??)

    oder

    Schwungrad steht falsch (fällt aus, weil er sonst gut läuft)

    oder

    (was ich vermute) Massefehler.

    Durch die Feuchtigkeit hat es an einem Massepunkt gegammelt und nun geht der Strom nicht mehr rein.

    Dafür spricht auch das Phänomen, dass er zünden will beim Schlüssel los lassen. Irgendwas nimmt dann keinen Strom mehr / belastet den Massepunkt nicht mehr und dann kann der Strom von der Zündanlage wieder gerade so rein.

    Hattest "Masseleitungen zur Karosserie" geschrieben. WO? Den Massepunkt am Kotflügel innen vorn L und R komplett gereinigt?

    Scheint mir, als hättest du einen vergessen..

    .

    Edit:

    Gasanlage hat er nicht?

    Gruß

    Marco



    Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden, die aus meinen Beiträgen entstehen.

    Edited once, last by Marco765FT-LPG ().

  • Moin,

    wenn er mal wieder nicht will, starte ihn mal in der LH Kontrollfunktion 3. Steht im A-Z. da werden die Einzelnen Komponenten angetickert.

    Ich hatte mal so eine Zicke die wollte auch nicht ums verrecken, in der Testversion sprang sie an.

    Steuergerät im Startvorgang mit Fehlern.

    Hat selbst Rennelch Uli überrascht :thumbsup:

    Grüße Thomas

  • Ich interpretiere das Ganze ähnlich wie Marco:

    Der Fehler liegt eindeutig auf der elektrischen Seite.

    Das Tuckern im Restschwung sowie die nassen Kerzen sagen mir

    daß der Zündfunke einfach zu schwach ist unter Anlasserbelastung.

    Das kann einerseits an maroden Zündkomponenten (ZV,Kabel),

    andererseits auch an erhöhter Stromaufnahme des Anlassers

    zB durch Schmurgelei an der Zuleitung liegen.


    (Oder ganz simpel: Die Batterie hat es hinter sich.) Edit: OK, die hast Du ja schon ausgetauscht...


    Du wirst Dich also schon auf die mühsame Suche nach den Kupferwürmern begeben müssen.

  • Bei derzeitiger Witterung unbedingt noch zu erwähnen:

    Schwarze Verteiler-Abdeckkappe sowie Dichtlippe an der Spritzwand darüber müssen vorhanden/intakt sein.


    Der sog. "Loizides-Fluch" auf den Du Dich ständig beziehst ist hier völlig abwegig

    (und auch überhaupt nicht "üblich" sondern eher selten auftretend)

    Dieser sehr spezifische Fehler hat es eben nur zu einiger Berühmtheit gebracht.

  • ...Zündfunke einfach zu schwach ist unter Anlasserbelastung...

    schönes Stichwort.

    Das Problem kann schon direkt an der Batterie hängen bzw. am Kontakt.

    Wie sieht es aus dem den Batteriepolklemmen? Ordentlich sauber geschliffen, die Pole an der Batterie auch und alles DÜNN neu gefettet mit Batteriepolfett?

    Meine Schüler sind sehr oft extrem überrascht, wenn das Thema Batterie einbauen dran ist. Macht anscheinend in der Werkstatt niemand. Bekommen die Wänste auch nicht bei gebracht..was dazu führt, dass sie alles besser wissen und manche denken, ich wollte sie veralbern.

    Hatte das gerade erst am B (W245) meiner Mutter. Der Vorbesitzer hat eine neue Batterie eingebaut (natürlich keine AGM, weil viel zu teuer xroll ,sitzt ja nur unter dem Beif.Sitz)..nach einem halben Jahr sprang er nicht mehr an. Schlüssel drehen - klack klack klack,, Lichter aus, Ende. Batterie raus, alles sauber gemacht und gefettet, wieder rein. Brumm

    ...

    ..

    .

    (und auch überhaupt nicht "üblich" sondern eher selten auftretend)

    joooo neeeee gab es schon oft mit dem Jetronic -561 ab B230F ab'89. Hatte ich selber schon 2x herausgefunden bei Bekannten. Bekommen immer eine -951, dann kann man sich die Zusatzschaltung sparen. Die -951 macht sowas (bisher) nicht.

    Gruß

    Marco



    Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden, die aus meinen Beiträgen entstehen.

  • Also ein möglicher Ansatz wäre zu fettes Gemisch beim starten. Das müsste dann aber wirklich gnadenlos zu fett sein, viel Sprit bei Kaltstart mag eigentlich jeder Benziner. Wenn er mal wieder nicht will könntest du einen der großen Unterdruckschläuche am Ansaugrüssel abziehen und schauen, ob der Motor dann besser startet. Also gnadenlos Falschluft dazugeben.

    Denkbar - wie sieht das Spitzbild der Einspritzventile aus?


    Klingt jedoch eher nach Zündung und zu geringer Spannung durch Übergangswiderstände, z.B. dem Massenschluss zur Ansaugbrücke, besser einen 6² (und mehr) zum Block parallel legen.

    Gruß

    Jörn

  • Hallo Zusammen,

    konnte die letzten Tage hier nicht in Ruhe vorbei schauen. Aber da sind doch einige Tipps dabei, die ich mir am kommenden Wochenende vornehmen werde. Besonders die Massepunkte im Innenraum könnten Interessant sein, alle anderen im Motorraum sind blank und dünn mit Polfett behandelt. Auch die Batteriekontakte sind blank, das hatte ich schon wiederholt gemacht, die Kupferflechtbänder zur Feuerwand hatte ich auch erneuert. Aber im Innenraum war ich noch nicht so richtig dran, ausser die Steckverbinder als ich das andere Steuergerät getestet hatte.

    Vielen Dank dafür!! :thumbup: Ich werde berichten.

    Zur Strafe für die letzte Zickerei hatte ich den Wagen eine Woche stehen lassen - da wollte er partout nicht - gestern ausprobiert, sofort normal angesprungen als ob nichts wäre. Es kann wirklich nur was Geringes sein.

    Viele Grüße!

  • Massepunkte im Innenraum könnten Interessant sein, alle anderen im Motorraum sind blank und dünn mit Polfett behandelt.

    eh ich bin mir sicher das Polfett von aussen auf die montierte Polklemme und den Batteriepol am Gehäuse gestrichen wird, aber nicht auf die Kontaktfahne um dann den Flachstecker aufzustecken. Dazu verwende ich K61 und kein Fett.

    Gruß

    Jörn

  • da muss ich widersprechen. Das Polfett leitet zwar überhaupt nicht den Strom, der Kontakt kommt dann dadurch zustande, dass es weg gedrückt wird beim Anziehen. Daher D Ü N N auftragen.

    Die Passung bei solchen Bauteilen ist so schlecht, dass sonst immer etwas feuchte Luft irgendwo zwischen Klemme und Pol kommt. Siehst du, wenn du die Klemme ab baust nach x Jahren. Da ist alles korrodiert zwischen, manchmal nach weniger als 1 Jahr

    Gruß

    Marco



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