Ölwechselintervalle bei geringer Nutzung

  • Schon wieder eine Öldiskussion.
    Lutz bring Bier und Popcorn.
    Ne Leute, nich schon wieder.
    Entweder einmal im Jahr oder alle 15Tkm

    Grüße Gerd


    Wenn ich einen Fronttriebler haben will, kauf ich mir ´ne Gartenfräse.

    „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich"
    Konrad Adenauer

    © by Skandix

  • Ich denke das ist nicht zwingend auf einem Fahrzeugtyp begrenzt sondern allgemein gefragt.
    Da ich meinen Wagen nur wenig bewege ,max 100km im Monat,wird jedes Jahr das Öl gewechselt ,unabhängig davon ob ich die 7500km erreiche oder nicht.
    Also Ölwechsel jährlich oder nach 7500km.

  • Nur den 1. Thread gelesen.
    Ums Geld gehts nicht.
    Oh nein um Gottes willen, nie.
    Warum wird dann gefragt?
    Beheiztes Ölfass hinten dran und dann auf Dauerfrischschmierung umbauen.
    Da fliegt mir der Hut hoch.

    Grüße Gerd


    Wenn ich einen Fronttriebler haben will, kauf ich mir ´ne Gartenfräse.

    „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich"
    Konrad Adenauer

    © by Skandix

  • Zurück zum Thema: Alles ist relativ. Normalerweise wechsle ich auch bei den wenig genutzten Fahrzeugen jährlich. Aber öfter das Öl zu wechseln als zu tanken mache ich dann auch nicht unbedingt, und da kommt es schon vor, dass ich das Öl auch mal erst nach 3 Jahren wechsle. Dabei sehe ich aber die Standzeit des Kraftstoffs im Fahrzeug und die fehlende Bewegung überhaupt als die größeren Probleme.


    Bei regelmäßig unter 1500 km /Jahr halte ich - wenn die nicht nur durch Kurzstrecke zustande kommen – ein Ölwechselintervall von 2 Jahren (bei den Ölen die ich verwende) durchaus für ausreichend.


    Viele Grüße, Jörg

  • "Öldiskussion u. -beratung gesucht? oil-club.de"
    :D :D
    (Deine Signatur)


    OT: Das ist gefühlt die 278te Öldiskussion - die mindestens 17 Seiten lang sein und alle Auswirkungen auf die alten Bauernmotoren behandeln wird.


    Der Hersteller empfiehlt Wechselintervalle, ob du die einhältst oder dein eigenes Ding machst bleibt dir überlassen - sozusagen Lebensrisiko.


    ... alle zwei Jahre, da (mir) die Laufleistungen nichts anderes rechtfertigen und ja die Autos sind zwischen 30 und 44 Jahre alt. Ich rutsche auch nicht mit dem Stethoskop durch den Wagen - ja die Autos werden mich überleben.

  • Hallo,
    ich kack ab, das gibts ja wirklich...ein Öl Diskussionsforum...
    meinereiner dachte das wäre hier ein running Gag.
    Und nun richtig Öl ins Feuer, mein Schwesterchen kaufte in den 80er jahren einen Mazda 626, Neu.
    Das Ding hat nicht einen Ölwechsel bekommen, keine Erstinspektion, nichts. Nur aufgefüllt bei Bedarf. Ging bis KM ca 90000, dann habe ich ihm ein paar neue Radläufe spendiert und mal frisches Öl reingefüllt.
    Das Auto ist dann irgendwann an Rostfraß gestorben, aber nicht aufgrund eines Motorschadens.


    Also, was soll das mit einmal jährlich wenn die Karre nicht fährt... :thumbsup: xgrin


    So, her mit Daumen runter.
    PS.
    Das mit Bier kein vor vier habt ihr auch Mißverstanden, das heißt vor vier und nach vier, immer viel Bier.

  • Liebe Leute,


    da ich ja nun heute früh erstmal mit dem falschen Bein aufgestanden bin und den Eingangsbeitrag auch in den falschen Hals bekommen habe, nochmal ein Versuch:


    @Joerg 7-8: Meine (zugegeben etwas salopp) formulierte Frage war durchaus ernst gemeint. Ich halte es schon für wichtig, um welcher Art Fahrzeug es sich handelt mit welchem Motor, welches Öl drin ist und wie das Fahrprofil aussieht. Die Gründe sind von anderen Antwortenden hier ja schon gut zusammen gefasst worden.


    Und dass bei Öldiskussionen die Scheuklappen bei vielen hochgehen, liegt auch daran, dass sie immer wieder auftauchen und dass nur sehr wenige hier über eine vergleichbare Expertise verfügen wie zum Beispiel Jörg-4789 und einige andere, um überhaupt fundiert mitreden zu können. Ich persönlich habe mir ein paar Sachen angelesen und der Rest sind Erfahrungswerte.
    Wenn ich nun ein Fahrzeug nur sehr wenig bewege, dann aber so lange, dass der Motor vernünftig durchgewärmt ist und sonst alles vernünftig läuft und nicht das K-Classic Öl drin ist, sondern ein halbwegs vernünftiges, spricht sicher nichts dagegen, das Öl nur aller zwei Jahre zu wechseln.


    Ich wechsle einfach zu Beginn der Saison nach der ersten Ausfahrt und gut. Den Filter natürlich auch.


    Lutz

  • DANKE für Eure Meinungen.

    Hallo Jörg.
    Ich meine bei den in dem Link angegeben 1000km/Jahr würde ich eher einen Nebenstrom-Feinst-Filter einbauen und das Öl alle 5 Jahre (5tkm) wechseln. Das Öl ist ja wenn es keine extremen Kurzstecken sind und der Motor geringen/normalen Blowby hat auch nach 5 Jahre frei von Säuren oder Partikeln.
    So wird aus der Öl Diskussion Nr.xx eine Grundsatzfrage - muss das Öl überhaupt gewechselt werden oder reicht es die Aditive nach zu geben?
    Mit einem Feinst-Filter hatte ich einen D24 ausgerüstet und alle 10tkm nur die Filterpatrone gewechselt und 1 bis 2 Liter nachgefüllt. Laut den Tests der Systemanbietern ist ein Ölwechsel nicht erforderlich...


    Gruß
    Jörn

  • ...Und dass bei Öldiskussionen die Scheuklappen bei vielen hochgehen, liegt auch daran, dass sie immer wieder auftauchen...


    Hej Lutz,


    „fundiertes Wissen“ ist bei mir auch nicht vorhanden. Ich beschäftige mich zwar (überwiegend aus Neugier) seit „einigen“ Jahren mit dem Thema und auch den Entwicklungen die z.B. nach der Jahrtausendwende stattgefunden haben, habe auch einige Erfahrung gesammelt, aber um zu fundierten Kenntnissen zu Thema Motoröl zu kommen, braucht man mindestens einen guten Freund oder nahen Verwandten der in der Motorölentwicklung arbeitet. Den habe ich leider auch nicht :( .


    Genau da sehe ich auch das Problem bei Öldiskussionen. Auf der einen Seite wissen die meisten schon, dass das Motoröl grundsätzlich für die Lebensdauer eines Verbrennungsmotors nicht völlig unwichtig ist. Aber ab da gehen die Meinungen eben weit auseinander – von, jedes noch so billige Öl ist heute besser als vor 30 Jahren und damit natürlich bestens für z.B. einen Rotblock geeignet, über die Diskussionen zu bestimmten Viskositätsbereichen oder anderen Mindestforderungen (oft auch ohne sich über deren tatsächliche Bedeutung überhaupt im Klaren zu sein) bis hin zu denen die „einfach nur" das am besten geeignete Öl für ihren Motor finden wollen - und das meist ohne dabei unnütz Geld ausgeben zu wollen. Die von den Ölherstellen zur Verfügung gestellten Informationen sind aber in erster Linie Werbeaussagen, und die paar wenigen veröffentlichten Daten zu einem konkreten Öl sagen oft für sich allein auch nicht besonders viel zur „Qualität“ eines Öls aus. Das ganze „Verschleiern“ wird m.E. seit der Jahrtausendwende von den Fahrzeug- und damit auch Öl-Herstellern umso mehr betrieben, je mehr „politische Dinge“ wie der „theoretische“ Kraftstoffverbrauch „technische Dinge“ wie die Minimierung von Verschleiß bei der Wertigkeit nach hinten verschieben.


    Wenn jetzt jemand die Beschreibungen der (ich glaube es sind) 7 5W-40 allein von LM oder die „nächsten 20“ von anderen Herstellern, und auch noch die der angebotenen 10W-40 oder 0W-30 oder … liest, bringt das i.A. erstmal meist keine Erkenntnis – außer, dass jedes Öl das Beste ist, es aber erhebliche Preisunterschiede gibt. Der Preis selbst bleibt das einzig klar Verständliche, andererseits dürften sich die meisten aber doch im Klaren darüber zu sein, dass ein hoher Preis nicht immer das bessere/richtige Öl für den eigenen Motor bedeutet, das billigste Öl aber auch eine billige Herstellung bedingt. Viele werden vor der Frage „welches Öl kaufe ich denn jetzt“ bei „jedem“ Ölwechsel stehen. Zumal gerade die B2xx einer Motorengeneration angehören, die weder spezielle, alte (un-/wenig legierte) Motoröle noch irgendwelche ganz besonders hochwertigen Motoröle benötigen (wie die meisten Brot- und Butter-Motoren der 80er oder 90er Jahre). Da ist es doch nur logisch, dass die Frage immer wieder auftaucht. Ich kann das nachvollziehen und finde es auch nicht schlimm. Was mich dabei regelmäßig stört ist, wenn einige statt Meinungen auszutauschen dabei missionarisch unbedingt ihre eigene Meinung als die einzig richtige „durchsetzen“ wollen – obwohl die von den Ölherstellern zur Verfügung gestellten Informationen im Detail schon sehr dürftig sind – wodurch es, selbst wenn man schon einiges rund um die Öle weiß, immer bei viel Glauben und Vermuten rund ums Thema bleiben wird.


    Ganz "verrückt" wird es dann bei einer Frage, wie sie hier im Raum steht (die m.E. so auch noch nicht im Forum auftauchte) – also einer völlig atypischen Nutzung des Fahrzeugs und damit des Öls. Keiner hier kann wissen oder gar nachweisen, ob einem Motor überhaupt ein Nachteil entsteht, wenn man z.B. nach 5.000 km aber erst 5 Jahren das Öl wechselt. Dass das, egal welches Öl man verwendet, keinerlei Schaden erzeugt, kann man aber genauso wenig nachweisen. Es bleibt praktisch beim „Glauben“ und Vermuten was unter welchen Umständen passiert. Aber trotzdem kann man dazu doch eine Meinung haben, die auch schreiben und vielleicht auch begründen. Wer meint, dass die Frage unter seinem Niveau ist, oder sie einfach uninteressant findet, weil er bei seiner Fahrzeugnutzung das Problem gar nicht erkennt, braucht ja einfach nichts dazu schreiben. Ich finde es dagegen schon ganz interessant wie andere das handhaben. Vielleicht gibt es dabei ja auch noch einen Aspekt, den ich so vielleicht bis jetzt gar nicht wahrgenommen habe.


    @jörn
    Stimmt, auch Slick50, MATHY-M oder ähnliche Mittel ermöglichen ja stark verlängerte Ölwechselintervalle. (Die hatte ich beide auch schon vor über 20 Jahren in Alltagsfahrzeugen im Einsatz, bin dann aber doch wieder zu „frischem“ Öl zurückgekehrt.)


    Viele Grüße, Jörg

  • Moin.
    OT: Hier im Forum geht es m.E. um den Austausch von Erfahrungen in allen technischen Bereichen. Deshalb habe ich das o.a. Thema aus einem anderen Forum hier in den Oldtimer-Bereich hineingetragen- womit dann wohl auch die Frage geklärt ist, ob ich meine eigene Signatur lesen könne.
    Wer hier- und dann wohl auch sonst im Leben- über ein Schubladendenken nicht hinaus gekommen ist, möge seinen missionarischen Eifer doch bitte ausserhalb einer Technik-Diskussion ausleben. Auffallend ist jedenfalls, dass es sich insoweit immer um dieselben Mitglieder dieses Forums handelt.
    Danke an die Kollegen, die sich schon bisher zum Thema geäußert haben. Ich hoffe auf weitere Beiträge.


    Gruß von Jörg

  • Der wievielte Ölfred ist das denn von dir.
    Hab schon 4 gefunden.
    Wieder einer der sein narzisstisches Ego pflegen muss.

    Grüße Gerd


    Wenn ich einen Fronttriebler haben will, kauf ich mir ´ne Gartenfräse.

    „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich"
    Konrad Adenauer

    © by Skandix

  • Also ich würde einfach sagen lieber einmal zu viel das öl gewechselt als zu wenig! ABER ... ich muss das öl nur ansachuen und weiß ob es gewechselt werden muss und dass ist bei mir so alle 4000km und ca halbjährlich bei meiner fahrleistung... wenn man nicht gerade das billigste öl nimmt macht es überhauptnichts ob das öl nun 2 oder 3 jahre alt ist. Vieleicht einfach nach z.b. 2 jahren was hier ja so alls allgemeine richtlinie rüberkommt mal zu einem erfahrenen mechaniker gehen der dann das öl mal beurteilenen soll... ich binn mir sicher das er sagt das passt noch wenn das auto nur z.b. 500km gelaufen ist in den 2 jahren.....



    Gruß Luca