Zylinderkopfdichtung 740

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    • 245T Jörn wrote:

      Achso - der Trick ist den Kopf in kleinen Stufen (Winkeln) gemäß der Anzugreihenfolge zu lösen dann ist der Verzug sehr gering.
      Reihenfolge ist ja beim Anziehen:

      Verteiler 7 3 1 5 9 Kühler
      8 4 2 6 10

      Dann ist mein Weg beim lösen von 10 nach 1. Sind Winkel von 90 Grad ausreichend? Oder noch kleiner?


      karl toffel wrote:

      Leg dir noch das Plastikgehäuse vom Flammsieb hin.
      Hab ich vor 1,5 Jahren erneuert, sollte noch halten, oder was ist der Erfahrungswert?
    • Marco940GL wrote:

      Sind Winkel von 90 Grad ausreichend? Oder noch kleiner
      Bei eine Steigung der M12x1,75 von 1,75mm Steigung/Umdrehung-1,75mm Weg sind 90Grad ~0,44mm das ist schon die Pressung der Dichtung.
      Viel zu Viel! Ja Kleiner.

      In 20-30 Grad Schritten, bitte, jedoch gleichmäßig viel (wenig),
      erster Step die Hälfte ~ 15 Grad so nach "Gefühl" das wird dann schon etwas leichter.


      Kraftaufwand:
      Nach dem Anziehen sind es nach dem 90Grad Zug 110Nm (habe ich mehrfach gemessen - also wie die alte Anzugsvorgabe) das bedeutet beim Lösen musst du 110Nm plus das nicht unerhebliche Losbrechmoment von 20- 100% dazu überwinden, großer Hebel und dann nur wenige Grad drehen.

      Du kannst jetzt mit dem Winkelmesser arbeiten oder einfach nach zwei Fixpunkten auf dem Kopf arbeiten und das Abschätzen - es ist auch spürbar wie das Moment geringer wird.

      Nur so zu den 110Nm
      Ich habe 12.9er Bolzen in den Turbo gedreht, nach dem Robin davon geschwärmt hat, in der Anleitung (schwedisch) steht es genauso wie im blauen Buch für die alten Bolzen ohne Einschnürung oder eben diesen:
      shop.klracing.se/sv/artiklar/t…-volvo-8v-insexbult-.html
      Dies soll dich nicht verwirren oder anregen die 12.9er zu verwenden sondern die unterschiedlichen Anzugvorgaben und das Lösen nach der Montage nachzuvollziehen. Da wird auch nicht 90 Grad gelöst sondern 30 Grad.

      Das geht bei dem Elring Schrauben für 12 Euro nicht immer gut - wie ich leider getestet habe:
      Zylinderkopfschrauben
      Darum die ausgebauten Schrauben messen - Gewinde gegeneinander halten zeigt schon die Dehnung im Gewindebereich und dann die Gesamtlänge - unterschiedlich = neu.

      Es ist alles keine Raketentechnik nur wenn du wie ein Forumsmitglied mir es per PN geschrieben hatte ist es ärgerlich wenn die neue Kopfdichtung bei voller Leistungsanforderung Wasser lässt -wenn es nur das ist.
      Gruß
      Jörn
    • @muschelschubser hier ist das bebildert, was Jörn gemeint hat.
      ost-blog.passat32.de/2017/09/0…t-noch-laenger-zu-warten/

      Ich habe heute auch meinen Zylinderkopf demontiert. Jetzt habe ich ein paar Fragen:

      1. Meine Lieblingsnebenbaustelle Nummer 1, die Wasserpumpe, hier war die Rede von Plan mit dem Block, ist bei mir eher nicht so, wie sieht das für euch aus, schraub ich wieder ab und höher wieder an? Dichtungen hab ich da, daran soll es nicht scheitern.

      2. Bei der Demontage des Verteilers fand ich Öl, das war vor 25tkm noch nicht da, muss ich mich mit dem Skandix Reparatursatz Verteiler beschäftigen, oder passt das dann wieder wenn die beiden O Ringe und der Simmerring an der Nocke neu sind.

      3. Die Wellendichtringe am Stirndeckel sieht mir jetzt eher nach trockenem Dreck aus, soll ich die Dichtringe tauschen wenn ich eh schon alles offen habe oder lieber so lassen, bin so hin und hergerissen.
      Images
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    • zu 1: verstehe nicht, was du meinst

      zu 2: IM Verteiler ist ein Wellendichtring. Der ist nach 20 Jahrne ölbad immer hart wie Glas. Mir ist mal einer von der Werkbank auf den Betonboden gefallen, dabei ist ein Stück raus gebrochen. Aus dem "Gummi" !!!
      Der Verteiler muss zerlegt werden.
      Guckst du hier
      volvoclub.org.uk/faq/VolvoB230…DistributorShaftSeal.html

      Die original Simmerringe sind immer schwarz. Wenn sie rot sind, sind die verm. Elring und entspr. schon mal getauscht worden. Tausch alle 10-15 Jahre schadet nicht.
      KANN man auch später noch machen. Kann noch 2...8 Jahre dicht bleiben, muss aber nicht.
      Das ist immer das Risiko beim Gebrauchtwagen ohne Historie

      Wenn du es nun nicht machst, hast du irgendwann die Arbeit wie beim Zahnriemen wechseln + Dichtring und Deckel ab.
      Mir wäre das nun zu kalt. Bei dem Wetter mache ich nur das Nötigste und und schiebe sowas auf den Juni
    • Marco940GL wrote:

      1. Meine Lieblingsnebenbaustelle Nummer 1, die Wasserpumpe, hier war die Rede von Plan mit dem Block, ist bei mir eher nicht so, wie sieht das für euch aus, schraub ich wieder ab und höher wieder an? Dichtungen hab ich da
      Schraub sie ab, mach die Dichtflächen schön sauber,
      und montier sie mit orig. Volvo Dichtungen nachdem der ZK fest ist.
      Eventuell eine neue nehmen, insbesondere wenn ein Visko Lüfter.
      mfg
      gm1
    • Marco765FT-LPG wrote:

      zu 1: verstehe nicht, was du meinst
      damit meinte ich den Beitrag von Jörn

      245T Jörn wrote:

      Die Wasserpumpe lass doch sitzen und wenn wird die vorher plan mit dem Block montiert, dann wird die dicht.
      Die Papierdichtung der Wasserpumpe wird mit Fett angesetzt mehr nicht, wenn man den Platz hat (Kopf ab) kann die Dichtmittel versehen werden, sonst besteht die Gefahr das die durch den "Kleber" reist bevor die Pumpe in Position ist.
      wenn ich mir den Dichtring so ansehe war da nicht viel Druck drauf.

      Habe es aber leider wie @Bromsvätska schrieb montiert, hab wohl nicht fest genug gedrückt. War zwar dicht, aber denke das wäre bestimmt wieder undicht geworden.


      Marco765FT-LPG wrote:

      Der Verteiler muss zerlegt werden.
      Guckst du hier
      Danke!


      Marco765FT-LPG wrote:

      Das ist immer das Risiko beim Gebrauchtwagen ohne Historie
      Hab eigentlich Historie, letzter Besitzer hatte den als Jahreswagen gekauft, nur hat er mir wohl nicht alle Rechnungen gegeben.


      Marco765FT-LPG wrote:

      Wenn du es nun nicht machst, hast du irgendwann die Arbeit wie beim Zahnriemen wechseln + Dichtring und Deckel ab.
      Mir wäre das nun zu kalt. Bei dem Wetter mache ich nur das Nötigste und und schiebe sowas auf den Juni
      Hab heute mein Sommerauto in die Einfahrt gestellt und der Volvo ist jetzt in meiner beheizbaren Garage/Werkstatt, werde also alles gleich machen.
    • Die Wasserpumpe hat genau zwei LangLöcher, damit man sie wechseln kann wenn der Zylinderkopf nicht demontiert ist. Die Position ist festgelegt durch die anderen Schrauben!
      Die kann man nicht höher oder niedriger montieren.
      Ich würde sie an Ort und Stelle lassen. Das mit dem plan zum Motorblock ist natürlich mit Dichtung gemeint. Wenn die abschließen würde, könntest du keine Dichtung mehr einlegen.
      Wenn nirgendwo Kühlwasser ausgetreten ist, spar die die Arbeit.
      Gruß Thomas
    • Bromsvätska wrote:

      Als „Druckmittel” steckt der geneigte Volvoschrauber einen Hammerstiel oder ähnlich geeignetes Werkzeug in den Rohrstutzen der Pumpe und zieht bedächtig-kräftig die Pumpe in Richtung Zylinderkopf.
      wenn ich die Pumpe einzeln wechsele ohne Kopf ab, nehme ich ein Stück Dachlatte und einen kleinen Wagenheber. Mit dem Wagenheber wird die Dachlatte senkrecht nach oben gegen die Pumpe gedrückt, wenn die Schrauben drin, aber nicht angezogen sind.
      Hab ich hier mal im Forum gelesen, klappt gut.
      Die Hammerstiel-Metode klappte bei mir nicht, die Dichtung zum Kopf hin ist etwas widerborstig
    • Moin, moin,
      Nun, es kommt mit Sicherheit hier auch auf die vorhandene Kraft an. Meine letzte Wapu ist nun auch etwas her und mit zunehmender Osteoporose und gelegentlichen Tennisarmen
      Könnte mir die Idee mit der Latte und dem Wagenheber schon gefallen. :thumbsup: :thumbsup:
      Das sich die Pumpe nicht hochdrücken lässt,
      halte ich für ein Gerücht, vielleicht fehlt mir aber auch die Erfahrung an den Fahrzeugen..... ;)

      Grüße
      Bromsvätska
    • Hallo Marco 1 und 2

      Ja hochdrücken

      hier ist der Drehpunkt - rechts- sichtbar, das Langloch links ist nicht sichtbar - weil zu tief montiert.
      Auf den weiteren Bildern ist ein rotes Material sichtbar was aus den Ritzen quillt - flüssiges Silicon?
      Das ist eigenartig - die Dichtung braucht kein Dichtstoff nur einen Gleitstoff (Fett/dünn Hylomar) damit die Papierdichtung nicht zerreißt. Damit die Papierdichtung mitkommt werden die Schrauben wie Bromsvätska geschrieben hat vorher schon eingeführt und die "tragen" dann die Dichtung bis zu Endposition wenn die Pumpe hoch gedrückt wird - gegen den Kopf.

      Ohne Zylinderkopf kann die mit der Kante oben plan parallel montiert werden so das der Block und die Pumpe nicht wie hier schräg zu einander stehen - auch erkennbar wenn das Langloch links oben sichtbar wird.
      Mehr als auf die Position der weiteren M6 kann die ja nicht hochgezogen werden und dann passt der Dichtring oben (mit Gleitmittel bestrichen) ganz genau.


      So wie die Dichtung angeklebt aussieht würde ich die Pumpe neu machen und
      den Simmerring unten auch - vorher die Kurbelwelle mit dem Messerrücken (neben den Simmerring geschoben) reinigen/abziehen, dann raus und mit feinen Papier (400 besser 600er) radial abziehen nie in Längsrichtung.

      Dein Verteiler wird mit den O-Ringen nicht dicht, da muss schon der kleine Simmerring auch neu - dauert, mach das gemäß der Anleitung, es geht auch ein passendes Stück Stahl als Auflage mit Schlitz auf den Schraubstock.

      Gruß
      Jörn
    • Hallo Dieter.

      muschelschubser wrote:

      Hallo Jörn, das mit den 20 Nm dachte ich mir, danke. Den Rest habe ich nicht wirklich verstanden....???
      VG Dieter
      Der vordere Lagerdeckel ist gleichzeitig Simmeringträge und Nockenwellen Lager, da dort auch der Ablußkanal für das Öl vorn ist, (sauber machen) muss die Kante zusätzlich abgedichtet werden - das ist im OstBlock Beitrag gut sichtbar.
      Wenn du die Lagerböcke schon fest hast, machte es nichts nur die beiden Äußeren zu demontieren - die Welle bricht dann nicht :-). Dann schmierst du vorsichtig Dichtmittel an die gereinigten Flächen und schraubst sie wieder an.

      Gruß
      Jörn

      The post was edited 1 time, last by 245T Jörn ().

    • Bromsvätska wrote:

      Könnte mir die Idee mit der Latte und dem Wagenheber schon gefallen.
      Hammerstiel ist der Goldstandard,
      aber dazu ist ein zweiter der kräftig hochzieht oft von Nöten.
      Die Dachlatte und ein Holzkeil wirkt Wunder wenn man allein ist,
      da beißen die beiden Schrauben im Langloch scheller,
      und vor allem ist weniger Gefahr das Gewinde zu vermurksen.
      Mit dem Wagenheber wird es wieder etwas grob und ev. zuviel des guten.
      mfg
      gm1
    • Sind die Gewinde für die Kopfschrauben alle so feucht - ölig?
      Oder auch trocken und rostige dabei? Das verändert die Anzugkräfte.

      Alle auf Leichtgängigkeit prüfen, reinigen nur leicht ölen. Zum Ausblasen oder putzen, die Variante, wenn man keinen Gewindescheider M12 hat, mit den seitlich geschlitzten alten Kopfschrauben (*) oder einer anderen M12 (Querbolzen HA 2er) geht sehr gut. Mit Fett bleiben die Brocken gleich dran sitzen und können mit heraus gefördert werden.
      Dann mehrmals die Schrauben nach unten eindrehen und anschließend die Sacklöcher reinigen.

      Ich habe mir mit einer langen Ausblaspistole (6er Rohr) und einem passend gebogen 3/4 Zoll Schlauchstück in den im Bogen ein Loch für die Ausblasdüse ist, gemacht - wenn der Schlauch beim Ausblasen auf den Block über dem Gewindeloch gehalten wird und die Düse bis zum Grund reicht fliegen die Brocken und Reiniger nicht hoch und überall hin, sondern zur Seite in einen Beutel aus Stoff.

      * kommt von Marco 1...
      Gruß
      Jörn
    • 245T Jörn wrote:

      Auf den weiteren Bildern ist ein rotes Material sichtbar was aus den Ritzen quillt - flüssiges Silicon?
      Dirko HT - wollte da auf Nummer sicher gehen, jetzt mach ich das wie ihr schreibt mit Fett neu.


      245T Jörn wrote:

      dann raus und mit feinen Papier (400 besser 600er) radial abziehen nie in Längsrichtung.
      Soll oder darf ich die Kurbelwelle mit etwas befeuchten, damit die Wellendichtringe leichter gleiten, oder nur trocken, hab schonmal beide Fälle gehabt.


      245T Jörn wrote:

      Dein Verteiler wird mit den O-Ringen nicht dicht, da muss schon der kleine Simmerring auch neu - dauert, mach das gemäß der Anleitung, es geht auch ein passendes Stück Stahl als Auflage mit Schlitz auf den Schraubstock.
      Hat jemand von euch den Skandix Satz dazu schonmal gehabt?
      Hab gesehen das sind noch viele kleine Scheiben dabei, denke es sind Ersatzteile für die Fiber Scheiben die in der Anleitung erwähnt werden.


      245T Jörn wrote:

      Sind die Gewinde für die Kopfschrauben alle so feucht - ölig?
      Oder auch trocken und rostige dabei? Das verändert die Anzugkräfte.
      War eigentlich alles ölig, werde sie aber auf jeden Fall mit einer M12 reinigen, evtl hab ich auch einen Gewindeschneider im Satz.