Ölwechsel aufgebockt?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ölwechsel aufgebockt?

      Servus,

      mein 740er BJ.86 B230F bekommt neues Öl spendiert.

      Muss der Wagen dafür gerade stehen oder läuft auch alles heraus wenn ich ihn vorne auf 2 Rampen fahre?

      Sollte ja eigentlich trotzdem zum untersten Punkt laufen oder bedenke ich da etwas nicht?


      Vielen Dank schonmal :) tongue3

      The post was edited 1 time, last by FJJ ().

    • praechtig wrote:

      hallo fjj
      ich stelle die räder vorne nach links bock ihn vorne hoch so dass ich an die schraube komme ,stelle eine auffangwanne drunter schraube die schraube raus,lasse ihn wieder runter ,wenn dann alles oel raus ist ,wanne entfernenn ,schraube mit neuer dichtung rein.oel ein füllen fertig. guß wolfgang

      Gar nicht dumm :) so werd ich es machen :)
    • Sry wenn ich das Thema mal Missbrauche...aber Brecht ihr euch auch immer einen dabei ab,den ölfilter "auszugraben" oder mach ich es mir unnötig schwer?
      Bühne..und dann steh ich unterm auto und greife mit dem rechten Arm richtung filter.mit selbstgebauten ölfilter Schlüssel. Sprich alte steuerkette in 3/8" nuss geschweißt....find das irwie total beengt.super wenig Platz :whistling:
    • Hi,
      schõn find ich das bei meinem 940iger auch nicht. Mache immer den Vorwärmschlauch ab und habe so einen Ölfilterschlüssel mit Gurt für 'n paar Euro. Alle anderen Tools funktionierten bei mir nicht. Löse den Filter dann von oben, lege kleine Lappen unter den Filter, damit ich nicht alles Einsätze. Arbeite mit der einseitigaufbockvariante, da ich weder Grube noch Bühne habe. Da ich die Filtergummis immer schön einölen und den Filter nicht Festknaller, geht das eigentlich ganz gut. Bräuchte aber auch etwas Übung und es geht jedesmal besser und schneller.
    • Ich weiß nicht, was da immer so ein Problem mit dem Ölfilter ist von euch. Meinen brauch ich nur mit den gummierten Handschuhe fest anfassen & vorsichtig von Hand lose drehen. Ölauffangschale natürlich drunter gestellt & natürlich in einer Kfz Miethalle einen Platz mit Hebebühne gemietet mit dem passenden Werkzeug, was halt so eine Mietwerkstatt so hat.

      Fahre damit nun jetzt schon gute 8 Jahre damit super.

      Den neuen Ölfilter benetze ich dann immer wieder vor dem einschrauben mit leicht etwas Öl auf dem Dichtring vom abgelassenem Öl & schraube nur handfest den neuen Ölfilter auf, fertig.

      Wenn man den natürlich jedesmal bis zum bersten anbrummt, dann bekommt man den auch nach 2 Jahren nicht wieder leicht ab. Hab einmal eine Werkstatt das Öl wechseln lassen, nie wieder. Den Ölfilter musste ich komplett zerstören ungewollt, um ihn abgeschraubt zu bekommen, & dann war wohl auch noch das billigste Baumarktöl drin für teures Markenöl verkauft. Gesehen an den Ablagerungen beim ablassen.

      Wurde dann von mir mit dünnen Markenöl teuer gespült. ÖL rein, ca. 500 km fahren, raus damit & das dann im Zyklus von 3-4 Zyklen. Danach dann lange Zeit mit 10W60 gefahren. Jetzt wieder mit Teilsynthetischem 10W40er Markenöl.

      Läuft wie ein Urwerk & auch wieder alles schön blank.
      In der Ruhe liegt die Kraft cool
    • Wie gesagt, mach das jetzt schon gut 9 Jahre so. Jedes Jahr wird das Motoröl gewechselt, aller spätestens zum TÜV Intervall. Das Schaltgetriebeöl werd ich dann erst nächstes Jahr wechseln. wären dann so um die 3-4 Jahre. Dann kommt, ja Asche auf mein Haupt, das "überteuerte" Volvo Original Öl für schwergängige Schaltgetriebe, insofern noch verfügbar. Das gleiche passiert mit dem Hinterachsöl, was ich aller spätestens nach 4 Jahren wechseln werde, also in 2 Jahren.

      Lenkhydraulik ist erst vor einem Jahr gewechselt worden, wird dann auch Ende nächstes Jahr werden.

      Die Bremsflüssigkeit hab ich erst vor ca. 2 Monaten selbst gewechselt, das kann also noch gute 2 Jahre drin bleiben.
      In der Ruhe liegt die Kraft cool
    • Marco765FT-LPG wrote:

      nach Fachbuch schmier man den Dichtring des neuen Filters mit NEUEM Öl ein.
      Gehorsamkeit ist sicher positiv, aber es geht wohl darum, der Gummiring soll sich nicht straeuben/das festdrehen behindern...
      Also leicht einfetten mit Olivenoel kaltgepresst oder ein Hauch Billigmargarine vom Aldi waere auch keine Suende.
      Auch einen fetten Finger mit einem Tropfen Altoel nicht..

      Einen richtigen Schweden ertraegt sowas.

      moechtegernschwede
    • Volvist Konrad wrote:

      Jedes Jahr wird das Motoröl gewechselt, aller spätestens zum TÜV Intervall
      Komisch hier bei uns muss ein Fahrzeug alle zwei Jahre zur HU (Neufahrzeuge das erste Mal nach drei Jahren nur Fahrzeuge mit besonderen Zulassungsbedingungen -Leasing, Leihwagen …?- jährlich).

      Zum Thema:
      Motoröl - mit Wagenheber mittig unter dem Träger, Rampe ist mir im Weg (mich stört die), Wanne läuft gut leer.
      Getriebeöl auch nur mit einseitigem aufbocken? Geht bescheiden beim M46/47 abzulassen, M90 ganz gut.
      Das Befüllen geht beim M46/47 sehr gut wenn der Wagen vorn oder einseitig angehoben ist, dann läuft es auch gut in den 5. Gang oder OD.

      Zur Startfrage
      Mit Rampe geht Motoröl ablassen sehr gut - die Motorölwanne läuft durch ihre Form gut leer (fast keine Restmenge), zumindest ist alles vom fast geraden Stück über dem Achsträger raus.
      Auf den Rampen kann auch gleich alles geputzt werden:-).

      Wenn du Rampen hast ist es die einfache und recht sicher Möglichkeit auch den Ölfilter zu tauschen - an die Panscherei denken, da kommt halt Öl raus (blöde Montageposition bei B200/B230 F) ohne Ölkühlerarm.
      Du kannst den alten Ölfilter auch an der unteren Ecke erst anpieken und leerlaufen lassen (in eine Dose) aber vorher erst lösen, nicht das der so fest ist und doch noch sitzen bleiben muss bis du stärkeres Werkzeug hast.

      Gruß
      Jörn

      Den neuen Ölfilter fülle ich halbvoll mit Frischöl und dann etwas Öl auf den Dichtring...
    • 245T Jörn wrote:

      Volvist Konrad wrote:

      Jedes Jahr wird das Motoröl gewechselt, aller spätestens zum TÜV Intervall
      Komisch hier bei uns muss ein Fahrzeug alle zwei Jahre zur HU (Neufahrzeuge das erste Mal nach drei Jahren nur Fahrzeuge mit besonderen Zulassungsbedingungen -Leasing, Leihwagen …?- jährlich).
      made my day!!!!
      xgrin xgrin xgrin
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt
    • Nochmal zu Ölfiltersache von @Langstrumpf und @4p3x denke mir auch jedes mal immer wieder wie zugebaut der Filter doch ist, aber eigentlich passt er dann doch immer Gut zwischen dem Schlauch und dem Metallrohr der Vorwärmung durch. Auch dann der neue gefüllte, hochkant einfädeln und ranschrauben. Muss man zwar ein bisschen drücken, bis er an dem Schlauch vorbei ist, aber ging immer durch ohne kleckern.
      Ausbau eigentlich auch, lass immer Leerlaufen, warte eine gute Viertelstunde und schraub dann den alten raus.
      Anziehen einfach mit der Hand locker bis er fest wird und dann noch ein wenig mehr, Wechsel so alles 10tkm bis spätestens 12.500km, hatte bis auf jeweils nach dem Kauf Probleme bei meine Autos mit Metallfilter, aber dafür hat man ja lange Karosseriemeisel.
    • Beim Turbo geht es ohne Kleckern eigentlich nicht. Kaum machbar, das während des Abschraubens nichts aus dem Filter läuft. Lederbandschlüssel ist das Mittel der Wahl bei mir, ordentliche Wanne und grosse Altpappe drunter, und: Putzruch und Bremsenreiniger, wenn ich fertig bin. Über das Aufbocken muss ich mir keine Gedanken machen, ich hab eine Bühne zuhause.
      Bin nicht monogam, zähle (derzeit) auch BMW, Saab und VW zum Fuhrpark. Ich fahre, was mir grad gefällt oder bei annehmbarer Halbarkeit ausnehmend billig ist..
    • Hallo FJJ, ich würde einen Ölwechsel immer bei waagerecht stehendem Auto (auf der Hebebühne) machen.
      Und zwar aus folgendem Grund:
      Die Ablassschraube sitzt beim Volvo am tiefsten Punkt der Ölwanne, damit wirklich das gesamte Altölt vollständig herausläuft.

      Steht das Auto nicht gerade, sammelt sich ein mehr oder weniger großer Rest der alten Brühe an einer anderen Stelle und bleibt in der Wanne drin.

      Bei anderen Autoherstellern sitzt die Schraube seitlich neben einer kleinen Tasche, wo sich altes Öl sammelt und nicht herausläuft.
      Man fährt so immer einen Rest der alten Brühe mit spazieren, die so alt ist wie das Auto oder der Motor selbst.
      Das selbe gilt übrigens auch für das Absaugen von oben.
      Hier erreicht der Saugrüssel nicht den Boden der Ölwanne und ein Teil Altöl bleibt im Motor.
      Grüße
      Johannes

      The post was edited 2 times, last by gn800 ().

    • Johannes, wenn man zum absaugen die richtige Sonde wählt, bekommt man sogar mehr Altöl heraus, als beim ablaufen lassen... oder wie lange lässt du den Hobel abtropfen? Drei Tage?
      Ich habe es übrigens mehrfach ausprobiert. Abgesaugt, danach spaßeshalber Karre hoch, Schraube raus, Messbecher drunter. Den bräuchte ich danach jedenfalls noch nie putzen.
    • Hallo Alex, damit es nicht so lange dauert, bis alles raus ist,

      sollte das Öl in betriebswarmem Zustand gewechselt werden.

      Wechselt man in kaltem Zustand, dauert es natürlich etwas länger.

      Ich habe keine Erfahrungen mit der Sonde, habe aber gehört und gelesen,

      dass eine wesentlich kleinere Menge abgesaugt würde, als in der Wanne drin ist.

      Hier ging es doch um die Frage, ob man das Öl bei aufgebocktem Auto wechseln sollte oder nicht.

      Ich habe nur meine Überlegung dazu geschrieben und wollte keine Diskussion beginnen.

      Grüße

      Johannes
    • Keine Diskussion..

      gn800 wrote:

      wesentlich kleinere Menge abgesaugt würde, als in der Wanne drin ist.
      das kann nicht sein (genauer, dass ist nicht richtig) und
      wie wird das gemessen?
      Die Absauganlagen die ich kenne, haben keinen Zähler und das Öl läuft gleich in einen großen Tank.

      Ja warmes Öl ist natürlich immer gut - ach ne der Grund ist das die Schwebstoffe sich noch nicht abgesetzt haben ;)
      Gruß
      Jörn