Volvo pv 444 Anspringprobleme

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    • Volvo pv 444 Anspringprobleme

      Hallo liebe Volvo Freunde. Ich bin neu hier im Forum. Ich heiße Andreas und wohne an der Nordsee Küste. Nun zu meinem Problem. Wir besitzen in unserer Sammlung einen PV 444 von 1954. Er läuft wirklich sehr gut und springt auch zuverlässig an. Aber wenn er nach einer schönen Ausfahrt etwas länger steht (15min) springt er sehr schlecht an. Gleich nach der Fahrt alles super, und wenn er wieder abgekühlt ist auch. Nur eben wenn er eine paar Minuten abgestellt ist sehr schlecht bis garnicht. Woran kann das liegen? Gruß Andreas
    • Hallo Andreas,

      je nachdem, wie heiß der Motor ist, verdunstet/verdampft der Sprit in der Leitung zum Vergaser und evtl. auch dort.
      Ich würde nicht mal ausschließen, dass die Zusammensetzung des Sprit heute flüchtiger' ist als bei verbleitem Benzin, ich habe bei einem ähnlich alten Wagen ein leistungsfähigeres Kühlernetz einziehen lassen und einen Thermostaten mit niedriger Schalt-Temperatur verbaut.
      Seitdem ist es bei mir deutlich besser geworden, vorher hatte ich das Phänomen auch. Tanken ging grad noch, 5 Minuten mehr und ich musste ewig anlassen. Die Benzinpumpe ist halt auch mechanisch und fördert nur (kühlen) Sprit, wenn der Motor dreht. Entweder weil er läuft oder mit dem Anlasser.

      Gruß
      Thomas
    • Hallo Andreas.
      Am verdampfter Kraftstoff in der Benzinleitung oder sogar im Vergaser.

      Buckel startet warm schlecht, B4B und
      PV 444 DS B4B Motorruckeln - Fehlersuche
      kennst du schon?

      Ein Bild vom Vergaser wäre hilfreich,

      ich tippe auf eine gut gemeinte neue Benzinleitung zum Vergaser die leider die Wärme gut leitet - es gibt Isolierschläuche in Motorsporthandel die sehr gut die Wärme abhalten.
      Die Isolierplatte und Blech zum Krümmer prüfen.

      Das Problem gab es vor 60 Jahren auch, nur wurde damals nicht der sehr warme Motor gleich abgeschaltet sondern immer erst noch eine Zeit laufen lassen, bzw. vorher kalt gefahren.

      Gruß
      Jörn
    • Ich tippe ja auf Zenith..

      Die haben altersbedingt auch gern undichte Schwimmerkammern, was das leerdunsten(-laufen??) nochmal verstärkt.

      Konstruktiv ist das eigentlich vorprogrammiert mit dem kombinierten Krümmer. Helfen tut sicher ein Wärmeableitblech unter dem Vergaser, Rücklauf mit Dampfblasenabscheider nachrüsten ebenso. Wenn es noch weniger original sein darf: Neben dem schon erwähnten Hochleistungsnetz ist zur Verringerung der Dampfblasen ein Elektrolüfter, der zündungsunabhängig läuft, auch ein probates Mittel.

      Und: je besser der Dunst weg kann, desto leichter geht das nachfördern. Entlüftung der Schwimmerkammer prüfen und evtl. reinigen kann das abmildern. Verschlissene Pumpen fördern auch nicht so toll. Ein Vergasermotor ist nicht auf hohe Drücke der Pumpe angewiesen, deswegen merkt man den Verschleiss der Membrane in der Pumpe meist erst zu spät.
      Bin nicht monogam, zähle (derzeit) auch BMW, Saab und VW zum Fuhrpark. Ich fahre, was mir grad gefällt oder bei annehmbarer Halbarkeit ausnehmend billig ist..
    • bei mir hat sich das Problem auch deutlich verbessert nachdem ich den Kühler getauscht habe. Der war nämlich ziemlich dicht mit Ablagerungen usw. und hat nicht mehr ausreichen gekühlt.
      habe einen guten gebrauchten eingebaut und seitdem ist meine Wassertemp auch immer so bei 80 Grad max. und das mit den Anlassproblemen nach dem Tanken etc. ist zwar nicht komplett weg aber deutlich besser geworden!