PV 444 DS B4B Motorruckeln - Fehlersuche

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    • PV 444 DS B4B Motorruckeln - Fehlersuche

      Hallo an alle hier!
      ich bin neu dabei und bin seit gestern Besitzer eines PV 444 DS Baujahr 1952! :)
      Ich lebe in Schweden, der Wagen ist alles andere als top restauriert, dafür aber im unverbastelten Originalzustand mit Patina (was mir persönlich besser gefällt, als hochglanz Restauration). Er stand nur wenige Km von hier entfernt und ich habe ihn als ehrliches Auto mit Fehlern für einen fairen Preis bekommen.

      Da ich ganz neu in Volvo Bereich bin (habe noch einen Transit MK1 von 1976 und ein Golf 1 Cabrio), suche ich bei euch um Hilfe und Rat und hoffe auf ein paar Liebhaber zu stoßen die ihr Wissen teilen :)

      Größter Fehler des Wagens ist, dass er manchmal plötzlich ein sehr deutliches Motorruckeln bzw. Stottern hat. Es tritt plötzlich auf und dauert dann ein paar Minuten und ist dann von einer Sekunde auf die andere wieder weg! Er nimmt dann kein Gas meh an, bzw. nimmt kurz für ein paar Umdrehungen Gas an und schiebt dann wieder ohne Gas vor sich hin und wechselt ständig zwischen Gasannahme und Schub hin und her, was sich in einem deutlichen Ruckeln bemerkbar macht mit Geschwindigkeitsverlust. Bleibt man stehen geht der Motor aus und ist nicht mehr so einfach zu starten.

      hier ein Video von der Fahrt mit auftretendem Ruckel: dropbox.com/s/1e6co16r223tssh/IMG_3332.MOV?dl=0

      Ich bin noch nicht viel mit dem Wagen gefahren aber mir scheint es so, als ob es nur bei warm gefahrenen Motor auftritt Kalt springt er tadellos an und läuft geschmeidig.

      Vor 2 Monaten wurden vom Vorbesitzer noch ein paar Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben, die von einem 82 jährigen schwedischen Mechaniker ausgeführt wurden: Vergaser wurde eingestellt, eine neue Benzinpumpe wurde eingebaut, Zündkerzen und Kabel wurden erneuert und wenn ich mich nicht irre wurde auch die Zündspule getauscht.

      Es wurde also schon einiges unternommen. Und der Vorbesitzer meinte, dass es wohl entweder der Kondensator am/im Zündverteiler sei oder der Tank gereinigt werden müsse.

      Habt ihr irgendwelche Ideen, was es sein könnte bei dem Fehlerbild?
      Ist dieser Kondensator leicht zu ersetzen? Könnte man ja vllt mal ausprobieren, ich frage mich nur, warum der nicht gleich mitgetauscht wurde als die anderen Dinge gemacht wurden.

      Anbei noch ein Video und ein Foto von dem Wagen.
      Viele Grüße aus Schweden!
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    • Hallo Vilma.
      Tolle Vorstellung.
      Das Problem mit der Kondensator hatten wir gerade hier in Forum bei einem Duett, Volvo Duett Umrüstung 6V auf 12V
      da es beim warmen Motor eher auftritt tippe ich auf den Isolierflansch am Vergaser.
      Ist es noch der originale B4B (1,4) oder schon mal umgebaut/ausgetauscht?

      Tankreingen - ich würde den alten Sprit ablassen/absaugen (ab in den Rasenmäher) und neuen mit Korrosionsschutz-Benzinstabilisator Zusatz verwenden.
      Je älter der Kraftstoff um so weniger Oktan hat er und der B4B mag das nicht.
      Gruß
      Jörn
    • Hi Vilma,

      mögliche Ursachen für das Ruckeln, wie Du es dokumentierst könnten sein:

      - Schmutz / blättriger Rost im Tank: Die Kraftstoffzufuhr wird unterbrochen; die Verschutzung fälltt nach einer Weile wieder
      auf den Tankboden, dann kann die Benzinpumpe so lange wieder ansaugen, bis die Verschmutzung das wieder unterbricht

      - defekter oder falsch eingestellter Schwimmer im Vergaser / defektes Schwimmernadelventil /

      - Kondensator so wie beschrieben - zwar möglich, aber nicht unbedingt die Ursache - aber er ist leicht zu wechseln - sitzt
      außen am Verteiler.

      - Defekt in der Kraftstoffleitung (Rost / oder undichter/altersharter bzw. poröser Kraftstoffschlauch)

      - Fehlfunktion der Kraftstoffpumpe - angesaugter Schmutz blockiert Ventil(e?) in der Pumpe, dadurch situativ kein
      Druckaufbau / keine Förderung

      Wie erklärt sich das Ruckeln bzw. das schwere Starten in / nach den von Dir beschiebenenen Situationen:

      Die Förderleistung der Kraftstoffpumpe ist zu gering ( d.h. es kommt zu wenig im Vergaser an - die Schwimmerkammer wird nicht schnell genug aufgefüllt / der Motor "ruckelt" bleibt schließlich stehen / muss, damit er wieder startet, über den Anlasser drehen und erst genügend Kraftstoff fördern - damach läuft er wieder eine Weile problemlos - bis die Schwimmerkammer wieder leer ist usw. usw. ...

      Ähnlich verhält es sich, wenn das Schwimmernadelventil hängt, oder der Schwimmer festhängt oder falsch eingestellt ist, d.h. zu früh die Kraftstoffzufuhr zur Schwimmerkammer unterbricht.

      Und eben diese Symptomatik tritt auch auf, wenn durch das Ansaugen von Kraftstoff im Tank loser Rost / Schmutz angesaugt wird und schließlich die Kraftsoffleitung im Tank unten zusetzt (kein Ansaugen mehr möglich ) dann aber nach und nach wieder sich auf den Tankboden absetzt (Ansaugen gelingt wieder - bis der gleiche Vorgang wieder erneut stattfindet)

      Das sind mal einige Fehlermöglichkeiten - und mithin Prüf- und Reparaturhinweise.

      Erfolg bei der Suche und Fehlerbehebung ...

      mit freundlichem Gruß

      k-c-f
    • Hallo KCF,
      Danke für deine Antwort und die freundliche Hilfe! ich bin immer wieder begeistert, wenn Leute wie ihr Wissen mit wild-fremden teilen! :)

      Deine Erklärungen leuchten mir ein!

      Wenn ich deine möglichen Fehlerquellen so durchgehe und mit meinen Erfahrungen vergleiche kommt mir folgendes in den Sinn:

      k-c-f wrote:


      Die Förderleistung der Kraftstoffpumpe ist zu gering ( d.h. es kommt zu wenig im Vergaser an - die Schwimmerkammer wird nicht schnell genug aufgefüllt / der Motor "ruckelt" bleibt schließlich stehen / muss, damit er wieder startet, über den Anlasser drehen und erst genügend Kraftstoff fördern - damach läuft er wieder eine Weile problemlos - bis die Schwimmerkammer wieder leer ist usw. usw. ...
      das klingt so als müsste der Motor zwischen gutem Lauf und Stottern hin und her wechseln. Das ist auch manchmal so, aber irgendwie ist es auch weniger ein "an/aus" als ein schlecht/wieder perfekt, mal mehr mal weniger schlecht, wenn du verstehst was ich meine?!
      Und würde nicht auch die Tatsache gegen die leere-schwimmerkammer-theorie sprechen, dass er manchmal nach dem abkühlen sofort problemlos anspringt?


      Dreck im Tank, müsste ja auch hin und wieder bei kaltem Motor auftreten. Mir kam es bislang so vor, als würde es nur bei warmen Motor auftreten - aber das muss ich noch etwas beobachten. habe das Auto ja erst seit gestern

      Um ehrlich zu sein, ich finde ich, dass ganze fühlt sich auch irgendwie nach einem fehlerhaften Kontakt an oder einem gebrochenen Kabel. Da ich den Motor noch gar nicht kenne, habt ihr Tips, welche Kabel ich mal ersetzen/prüfen könnte?
      Vermutlich alles was irgendwie zwischen Batterie, Zündschloss, Zündspule und Verteilerkappe angebracht ist oder?

      Um mit dem einfachsten anzufangen, würde ich wohl mal diesen Kondensator tauschen. Weiß jemand hier zufällig welches Teil das genau ist? Mein Wagen ist ein 444 DS Bj 1952. Gibt es dafür eine Teilenummer oder irgendwelche Spezifikationen?

      Danke euch ganz herzlich!
      Vilma

      The post was edited 1 time, last by Vilma ().

    • 245T Jörn wrote:



      Ist es noch der originale B4B (1,4) oder schon mal umgebaut/ausgetauscht?
      Ich hab irgendwie deinen ersten Beitrag ganz übersehen. Ich weiß leider nicht ob es noch der erste Motor ist. Auch der KM Zähler läuft nicht mehr.
      Müssen eigentlich die Nummern auf Motorblock und Chassis übereinstimmen, wenn es der originale Motor ist? Das tun sie bei meinem nämlich nicht.

      Danke übrigens für den interessanten Link zu der Kondensator-Diskussion. Du meinst es ist wohl eher nicht der Kondensator sondern eine Dichtung am Vergaser? würde das die gleichen Symptome hervorrufen?

      mh... ich bin jetzt ein bißchen ratlos wo ich anfangen soll.
      Mein Gedanke war, dass diese Kondensator ja wohl leicht zu ersetzen ist und nicht die Welt kosten wird. Hab aber vorhin mal die Haube aufgemacht und das Ding gar nicht erst gefunden. Wo sitzt der denn? Was brauche ich denn für einen genau?

      Meint ihr es ist ein guter Ansatz als erstes den Kondensator zu tauschen und so Schritt für Schritt Fehlerquellen auszuschließen?
    • Hier noch ein paar Bilder.
      Da vom Vorbesitzer erst vor zwei Monaten Benzinpumpe, Verteilerkappe, Zündkerzen und Kabel, Zündspule erneuert wurden und der Vergaser eingestellt wurde, vermute ich, dass er schon einige Schritte auf der Suche nach dem Problem unternommen hat. Diese Bauteile würde ich jetzt vielleicht erstmal ausschließen (in der Hoffnung dass die Arbeit wirklich gemacht wurde und gut gemacht wurde - aber danach sieht es erstmal aus).
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    • Vilma wrote:

      Diese Bauteile würde ich jetzt vielleicht erstmal ausschließen (in der Hoffnung dass die Arbeit wirklich gemacht wurde und gut gemacht wurde - aber danach sieht es erstmal aus).
      naja das Kabel vom Kondensator, gelbe Ringöse am Verteiler könnte man fester anschrauben,
      und dann eine Probefahrt machen.
      Oder liegt der Kondensator unter der Zündverteilerkappe.
      Währe auch möglich, runder Zylinder aussen Alu.
      mfg
      gm1
    • Das Kabel mit der gelben Ringöse ist fest angezogen. Da sitzt noch ein kleines Scheibchen unter der Mutter, deshalb sieht es so aus als wäre da Luft.

      Dieses Kabel führt zur Zündspule. Im Foto zum linken Stecker. Der rechte führt dann weiter in den Innenraum - nehme an zum Zündschloss.

      Muss man die Verteilerkappe abnehmen um den Kondensator zu finden?
      Riskiere ich die Zündung zu verstellen, wenn ich die Kappe abziehe - sorry für die laienhafte Frage, aber sicher ist sicher ;)

      Eine Ersatzteilnummer oder Spezifikation des Kondensators hast du nicht zufällig zur Hand oder?

      (Das Foto zeigt das Bauteil von unten, dass man im ersten Bild des oben stehen Posts sieht (nehme an das ist die Zündspule) ).

      Vielen Dank soweit schonmal für die Hilfe!
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    • Vilma wrote:

      Muss man die Verteilerkappe abnehmen um den Kondensator zu finden?
      Riskiere ich die Zündung zu verstellen, wenn ich die Kappe abziehe
      Da passiert nichts.
      Die beiden Federschnapper wegklappen und die Kappe geht ab.
      Aber nicht die Zündkabel abstecken, die haben eine genaue Reihenfolge
      Die Kappe hat sicher eine Einrastnase, so kann sie nicht falsch montiert werden.
      Hab jetzt keinen so alten Volvo aber die Verteiler sind immer ähnlich.
      Der Kondensator ist entweder außen angeschraubt oder unter der Verteilerkappe.
      Der ist auch nicht nur für deinen Volvo sondern für viele alte Fahrzeuge.
      Da steht ein Wert drauf in mikro Farad.
      Einen ähnlichen in Wert ,Größe und Befestigungsmöglichkeit besorgen.
      Und was auch eine Rolle spielen könnte:
      Diese Verteiler haben eine Unterdruckverstellung für die Vorzündung.
      Höhere Motordrehzahl mehr Vorzündung.
      Die fuktioniert nicht wenn der Schlauch zur Ansaugbrücke fehlt oder zu ist,
      die Membran kaputt ist oder wenn eingerostet und schwergägig.
      Die Verstellbarkeit der Grundplatte kann man mit einer Vakkumpumpe überprüfen.
      Vielleicht reicht auch kräftiges saugen.
      Und wenn man schon dort ist:
      Wie schauen die Unterbrecherkontakte aus
      plan oder mit Warze, und wie groß ist der Unterbrecherabstand wenn er offen auf der Nocke steht.

      Fehlerhafte Vorzündung könnte mit deinem ruckeln zusammenhängen.
      Und man lernt alles wofür man sich interessiert
      mfg
      gm1
    • Super!
      Vielen lieben Dank für eure Tips! und die Seite mit den Manuals!
      Ich schau mir das morgen mal an und melde mich dann wieder.

      gm1 wrote:

      Und wenn keiner zu finden ist,
      gehöhrt das Kabel vom Kondensator bei der gelben Ringöse mitgeschraubt.
      kannst du diesen Satz nochmal erklären? bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstehe.
      Wenn ich keinen Kondensator finde, soll ich das Kabel vom Kondensator da mit anschrauben wo das gelbe Kabel ist? Das ergibt für mich keinen Sinn... Sicher fehlt nur ein Wort im Text?!

      Danke! ihr seid klasse! :))
    • Vilma wrote:

      Hier noch ein paar Bilder.
      Da vom Vorbesitzer erst vor zwei Monaten Benzinpumpe, Verteilerkappe, Zündkerzen und Kabel, Zündspule erneuert wurden und der Vergaser eingestellt wurde, vermute ich, dass er schon einige Schritte auf der Suche nach dem Problem unternommen hat. Diese Bauteile würde ich jetzt vielleicht erstmal ausschließen (in der Hoffnung dass die Arbeit wirklich gemacht wurde und gut gemacht wurde - aber danach sieht es erstmal aus).
      Moin,
      auf Bild drei läuft Kraftstoff am Flansch aus? Undicht/Fremdluft?
      Rennelch schrieb einiges über Dampfblasenbildung durch Verlegung der Benzinleitung zu nah am Krümmer und fehlendes Hitzeschutzblech unterm Vergaser.
      Vieleicht hängts daran.
      Gruß Thomas
    • Hallo Vilma.
      Der von Thomas angesprochene Flansch (schwarz unter dem Vergaser zum Ansaugkrümmer) kann auch gerissen sein und daher tritt dort temperaturabhängig Kraftstoff aus - den Vergaser einfach mal lösen und den Flansch anschauen. Anziehen der Schrauben nicht so fest - sonst bricht der neue Flansch auch gleich, der ist aus einen Isolierstoff und kann eben nicht fester als fest ab - ich weis das Drehmoment nicht, eine neue Dichtung ist nötige wenn die alte gerissen ist sonst einfach wieder verwenden.
      Der Vergaser sieht wie ein Carter aus und der hat den gleichen Flansch steht nur nicht hier: skandix.de/de/fahrzeug-teile/m…ch-zenith-30-vig/1071870/

      gm1 wrote:

      Der Kondensator ist entweder außen angeschraubt
      Der kann nur aussen angeschraubt sein, unter der Kappe habe ich noch keinen gesehen - welcher Verteiler ist es den, dass runde Schild mal fotografieren.
      So müsste der (fehlende) Kondensator aussehen
      skandix.de/de/fahrzeug-teile/e…ator-zuendanlage/1000826/
      - ohne Kondensator ist die Funkenlöschung bescheiden und es stört den Radioempfang (auch vom Nachbar Autos).

      Die zum nachziehen Schraube an der Seite mit der Ringöse, am Verteiler die kleine Mutter gegenhalten sonst dreht sich die Schraube und die Isolierunterlage am Verteiler bricht, die große Scheibe auf der rechten Seite, Mitte im Bild:
      skandix.de/de/einbaubilder/Vol…-/-JFUR4/1000827/2000547/


      Zum Motor - der Motortyp steht am Block, die Nummer hat mit der Angabe auf der Kotflügel nichts zu tun.



      Nur weil der Vorbesitzer sagt das wurde gemacht muss es ja nicht funktionieren, und der ältere Herr in allen Ehren kann auch einen Fehler gemacht habe.

      Die Zündkerzenstecker finde ich auch nicht besonders, so hättest du bei Feuchtigkeit weniger Probleme:
      skandix.de/de/fahrzeug-teile/e…ecker-zuendkabel/1021458/

      Auf der Kante vor den Zündkerzen steht ÖL (eine Flüssigkeit) - da darf die Ventildeckeldichtung nachgezogen werden oder gleich eine neue. Kork für Originallisten oder Gummi (gibt es irgendwo) um ruhe zu haben.
      Wenn der Deckel verbogen ist erst richten.

      Wenn du die Verteilerkappe ab hast machst du bitte ein Bild vom Verteiler und der Kappe von innen.


      So weit erstmal - das kommt ja noch was...:-)

      Gruß
      Jörn

      gm1 wrote:

      Diese Verteiler haben eine Unterdruckverstellung für die Vorzündung
      Ganz so einfach ist das nicht - mit dem Unterdruck wird die Zündung auf spät (normal) gezogen und mit Fliegewichten wird die Platte verdreht damit die Zündung auf "früh" gedreht wird. So ist im Leerlauf, wenn Unterdruck anliegt, die Zündung später und ohne Unterdruck etwas früher (so wird sie eingestellt), mit höher Drehzahl steigt die Zündverstellung in die Richtung früh (vor OT).


      EDIT: Der Kondensator sitz innen beim Auto-Lite Verteiler.

      The post was edited 2 times, last by 245T Jörn ().

    • Hej zusammen!
      also ich hab mir das Ding, Zündverteiler ist von Auto-Lite, mal angeschaut.
      Der Kondensator sitzt tatsächlich im Gehäuse, nicht außen.

      Ich habe den Kondensator ausgebaut und bin damit zum örtlichen Volvo-Partner gefahren. Nach langem hin und her wälzen eines dicken alten Ordners, meinte der junge Mitarbeiter, der den Ordner zum ersten Mal in seinem Arbeitsleben bedient hat, es sei der Artikel mit der folgenden Nummer: 72792 (es stand noch eine weitere dabei: IG-2671F).
      eventuell ist das der richtige: volvo-teile.com/condensator-b4b-autolite-for-volvo.html

      Im Netz habe ich noch folgende für den B4B gefunden:
      77732: volvo-teile.com/condensator-6v…-b16-bosch-for-volvo.html
      scheint mir aber für einen Bosch Verteiler zu sein.

      und diesen: volvo-teile.com/condensator-b4…r-iat-4006-for-volvo.html
      Da weiß ich nicht ob der auch passt?!

      Welcher ist nun der richtige?

      Die Verteilerkappe sieht doch ganz ok aus oder?

      Danke für den Hinweis mit dem Flansch und dem Ventildeckel! Das wird auch in nächster Zeit in Angriff genommen! :)
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    • Vilma wrote:

      Welcher ist nun der richtige?
      Das ist fast egal - der soll nur die Funken am Unterbrecher löschen - ich sehe kein Angabe "yFarad" B4B steht bei allen.
      nimm einen mit neuem Halter.

      Vilma wrote:

      Die Verteilerkappe sieht doch ganz ok aus oder?
      Die sieht (auch innen) wie neu aus

      Schau dir den Anschluss links im Verteiler an - das wo die Spannung reinkommt - ist die Isolierung/Isolierstoff innen und außen heil?

      Ich tippe weiter auf den Vergaserflansch...:-)
    • Zone 1 wrote:

      Rennelch schrieb einiges über Dampfblasenbildung durch Verlegung der Benzinleitung zu nah am Krümmer und fehlendes Hitzeschutzblech unterm Vergaser
      noch mal geschaut:
      Die Kraftstoffleitung ist ja schon ein Cu Rohr,
      -gut kann nicht porös werden, schön angeschlossen mit Teflonband
      -schlecht da es überhaupt nicht isoliert

      Wenn er nach einer kurzen Standzeit schlecht anspringt (Luftbalsen und dann zuviel Kraftstoff im Vergaser) würde ich im
      zweiten Schritt das Rohr über dem Krümmer mit einem aufgeschnittenen Gummischlauch kaschieren/isolieren.
      Ein Blech unter dem Vergaser kann man selbst biegen und einfach dazwischen montieren - die Vorwärmung muss ja nur bei -x Grad sein, ich denke das tust du dem Schweden nicht mehr an, bei Minus 30 Grad im Schnee toben.

      Mein Lieblings Frage: Wie sehen die Zündkerzen aus?
      Gruß
      Jörn