Öl fragen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Bei der AW wird die Wanne flüssig eingedichtet.

      Bei der ZF ist es ne Gummidichtung die man.... Puah... 100 mal wiederverwenden kann.

      Filter? Das ist ein Metallsieb, kann man in Benzin auswaschen.

      Bei der ZF Automatik haben die Schrauben Abstandsklammern, einfach festziehen bis die Klammern aufliegen.

      Bei der AW waren es 10-12nm, also Handfest.

      Aber ehrlich. Nicht wieder in den falschen Hals bekommen. Wer Fragen nach Drehmoment stellt wenn es sich um 6-8mm Schrauben handelt, der sollte sowas, meiner Meinung nach, machen LASSEN!

      solche schrauben zieht man nach Gefühl an und gut.

      Gruß
      Fredy
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt
    • ich hatte schon 2x den Fall, dass ein Grobschlosser (Vorbesitzer oder Werkstatt) die Schraube zu fest angezogen hatte und dabei das Gewinde aus der Wanne raus gerissen hat. Dann haben die Blödmänner die Wanne abgebaut und die Schraube von innen dick mit Ölwannen-Silikon eingeklebt. Dann die Wanne wieder dran.
      Wollte die Schraube raus drehen, die hat sich dann im Silikon gedreht und ging auch erst nicht raus.
      Das Tabellenbuch sagt: Stahlschraube (Festigkeit 5.6) in Alu
      M6: 4,8 Nm
      M8: 11,7 Nm
      aus der Erinnwerung ist die Ölablasschraube an der Automatik M10 !!??
      M10: 23 Nm

      Das Gewinde reißt sich also ruck-zuck raus.
      Beim M46 hat man ein Riesen-GewindeLoch (vermutlich M20?!?) und trotzdem nur einen Kopf mit SW 13 dran.
      Wurde mal geändert, weil mit der alten Schraube mit der zum Gewinde passenden SW mehrfach das Gewinde raus gerissen wurde
    • Marco765FT-LPG wrote:

      ich hatte schon 2x den Fall, dass ein Grobschlosser (Vorbesitzer oder Werkstatt) die Schraube zu fest angezogen hatte und dabei das Gewinde aus der Wanne raus gerissen hat. Dann haben die Blödmänner die Wanne abgebaut und die Schraube von innen dick mit Ölwannen-Silikon eingeklebt. Dann die Wanne wieder dran.
      Wollte die Schraube raus drehen, die hat sich dann im Silikon gedreht und ging auch erst nicht raus.
      Das Tabellenbuch sagt: Stahlschraube (Festigkeit 5.6) in Alu
      M6: 4,8 Nm
      M8: 11,7 Nm
      aus der Erinnwerung ist die Ölablasschraube an der Automatik M10 !!??
      M10: 23 Nm

      Das Gewinde reißt sich also ruck-zuck raus.
      Beim M46 hat man ein Riesen-GewindeLoch (vermutlich M20?!?) und trotzdem nur einen Kopf mit SW 13 dran.
      Wurde mal geändert, weil mit der alten Schraube mit der zum Gewinde passenden SW mehrfach das Gewinde raus gerissen wurde
      Ich wollte als nächstes die ölwanne abmachen und mir das ganze mal anschauen, bin aber schon am peilstab lösen gescheitert. Hab mit der Werkstatt telefoniert und da wurde mir gesagt das ich die Schraube am peilstab zu 90% nicht ab bekomme, super. Dachte mir dann ich löse die Halterungen vom peilstab, aber die untere Schraube ist unfassbar festgeballert die hab ich nicht gelöst bekommen und an die obere Halterung kommt man ja garnicht ran? Habs dann erstmal aufgegeben und das getriebe ohne das ablassen der ölwanne gespült. Vielleicht hat ja noch wer nen tip wie ich das ganze abbekomme.
      Gruß Alex
    • Ich würde einfach Hylomar nehmen und gut ist. Ohne Gedöns.
      Habe ich bei Motorrädern, Autos und Landmaschinen so gemacht.
      Die Flächen schön reinigen und entfetten und dann das Zeug rauf.
      Ich habe das immer beidseitig aufgetragen, am Getreibeblock dünn, am Deckel etwas dicker.
      Die Dicke richtete sich immer nach dem "Verformungsgrad" des Deckels, der ja durchaus manchmal als "hügelig" bezeichnet werden konnte. Darf auch wiederum nicht zuviel sein, sonst hast du die Tropfnasen im Getriebe.
      Beim Schraubenanziehen muss gleichmäßig ringsum ein wenig Dichtmasse herauskommen, dann passt es.
      Viele Grüße aus der Mark
      Jörg

      Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.
      (K.T.)
    • Der originale Dichtstoff ist Dirko HT rot von Elring. Es muss ein dauerhaft ölresistentes Silikon genommen werden.

      Es geht auch Reinzosil von Reinz.m oder das normale schwarze Dirko.

      Da eine Tube aber nur 7 Euro kostet, nehme ich den Originaldichtstoff und habe schon 3x sehr gute Erfahrungen damit gemacht, alles war bestens dicht!

      Volvo gibt eine Wurst von 3 mm Dicke auf den Deckel vor. Die Schraubenlöcher sollen innen und außen umrundet werden. Es wird nur einseitig auf den Deckel aufgetragen und dieser dann montiert. Deckel und Planfläche am Getriebe oder Motor müssen beide absolut sauber und frei von Fett und Öl sein! Bei korrekter Menge und Montage quillt etwa 1 mm des Silikons am Rand des Deckels hervor.

      Vorteil von Silikonen gegenüber Hylomar: Sie werden nicht fest und können sich bei Temperaturänderungen bewegen. Hylomar bröselt am Innenrand der Deckel gern in harten Brocken ab, Silikone bleiben wo sie sind.

      Viele Grüße!

      Sven
    • Bezieht sich das also nur auf das BW55?:


      Zum AW71 kann ich auch auf den nachfolgenden Seiten des Greenbooks, welches ich hier habe, nichts zum Eindichten finden...

      Wie verhält sich dieser Dichtstoff, wenn ich die Wanne in ein paar Jahren ncoh einmal demontieren möchte?
      Lässt es sich gut mit Reinigungsmittel lösen?

      Die Wanne schaut dann so aus?:


      Der Dichtstoff wird dann also auf die umlaufende Falz aufgetragen, an das Getriebe gedrückt und alle Schrauben gleichmäßig mit Schrabensicherung mittelfest angesetzt?
      Danach gleichmäßig mit 7 Nm anziehen?

      Das Anzugsmoment habe ich hier her:
      volvoclub.org.uk/faq/TransmissionAuto.html
      Dort wird die Montage der Wanne mit eienr Dichung und ohne Dichtmasse beschrieben.

      Hat hier jeder seine eigene Vorgehensweise?
      Ich würde gerne die von Volvo vorgeschriebene nehmen.
      @SvenL: Wo hast du die Infos her?

      Besten Dank und viele Grüße
      Fabian
      volvoclub.org.uk/faq/TransmissionAuto.html
    • Die Infos hab ich aus VIDA. Meine Informationen beziehen sich aber auf das AW55-50/51.

      Blechdeckel, die in am Dichtfalz in der Mitte eine Erhöhung haben, können mit Dichtsilikon eingedichtet werden. Der generelle Nachteil von Dichtsilikon gegenüber einer separaten Dichtung, ist die Ablüftzeit des Silikons. 4 h sollte man hier schon einplanen, obwohl das Dirko HT auch schon nach 2 h problemlos dicht ist.

      Öffnet man den Deckel öfter, ist eine normale Dichtung einfacher. Mitunter sitzt der Deckel mit Silikon recht fest, muss aber definitiv nach der Demontage gereinigt werden und das kostet Zeit und Mühe, denn das Silikon hängt ziemlich fest. Das ist bei einer normalen Dichtung natürlich nicht der Fall.

      Silikon kommt besser mit nicht ganz geraden Deckeln und Oberflächenfehlern der Dichtflächen klar. Wenn also die normale Dichtung leckt, dann kann sich ein Eindichten mit Silikon lohnen.

      Viele Grüße!

      Sven
    • Katastrophe!

      Nicht nur die Ölwanne ist undicht.
      Leider suppt das Öl am Wellendichtring Getriebeeingang / Wandler heraus.
      Dazu kommt noch, dass ich die Ölablassschraube des Getriebes nicht mehr herausdrehen kann, sie dreht durch.
      Die Ölwanne des Getriebes ist vom Vorbesitzer eh völlig verbeult, so dass ich hier Ersatz suche.
      Schlussendlich muss ich also das gesamte Getriebe ausbauen und das Abdichten der Ölwanne kommt danach.

      Diese Baustelle muss ich erst einmal durchplanen...

      Viele Grüße
      Fabian
    • Undichter WeDi Wandlerseitig ist normal wenn man versucht das Getriebe OHNE Wandler aus und einzubauen... Dabei killt man den WeDi!!

      Anlasser raus, erste Schraube des Wandlers von der Trägerplatte rausdrehen, Motor drehen zweite Schraube und so weiter.
      Erst als letztes das Getriebe vom Motor anschrauben.
      Einbau in Umgekehrter Reihenfolge, schrauben vom Wandler aber nach und nach und über Kreuz anziehen!

      Gruß
      Fredy
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt
    • Ja so ist die Vorgehensweise.
      Auf den Kollegen WeDi ist besonders achtzugeben, wenn man Motor und Getriebe von einander trennt und nicht vor hat den WeDi zu tauschen, da er zu diesem Zeitpunkt noch dicht hält.
      Ob es nun ein blöder Zufall ist oder er am Ende trotz meiner Vorsicht beim Motorwechsel beschädigt wurde, werde ich nicht mehr heraus finden. Wie auch immer, die Tage muss das Getriebe nach unten heraus und dann wird er halt gewechselt. Dann werde ich mich auch der Ölwanne widmen.

      @Fredy_D5
      Kennst du dich mit den Automaten aus?
      Ich könnte hier deine Unterstützung gebrauchen;-):
      AW71 Steuerkasten reinigen, instandsetzen

      Besten Dank und Gruß
      Fabian

      The post was edited 1 time, last by Fabian240 ().

    • @Fabian240
      Ich hab die ablassschraube bis kurz vorm überdrehen angezogen und erstmal Dirko um die Schraube gemacht, bisher ist es dicht. Das ist allerdings keine dauerlösung, ich muss mich da nochmal drann machen wenn ich mehr Zeit habe, ich schau auch schon immer mal wieder nach einer gebrauchten wanne, um auch das Problem mit der Verschraubung des peilstabs zu lösen,der ja dermaßen fest ist. Hab da so meine Bedenken das die Muffe am öldeckel reißt, die muss schonmal gerissen sein, da dort nen ganzer Batzen aufgeschweißt wurde.
      Gruß Alex