Ölverlust auf/aus dem Ventildeckel 960 II

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    • Ölverlust auf/aus dem Ventildeckel 960 II

      Moin
      Mein Schätzelein (965 II,3l 6 Zylinder,265tkm)fordert mich mal wieder. Er hat seit ich ihn habe, schon immer sein Revier markiert.
      Nach langer Suche, habe ich jetzt anscheinend die Ursache entdeckt. Der Gute sifft anscheinend
      aus dem Übergang Ventildeckel/Zündkerzenschacht. Die Schächte selber sind trocken.
      Ich gehe davon aus, das der Deckel runter muss, damit ich die Dichtungen ersetzen kann.
      Doch nun komme ich an meine Wissensgrenzen. confused
      Wie demontiere ich den Deckel, ohne die Nockenwellen zu verstellen? Gibt es da evtl eine Anleitung?
      Auch bräuchte ich natürlich die Anzugsdrehmomente. Welche Flüssigdichtung empfehlt ihr? Die jetzige ist anscheinend in Auflösung begriffen, da sie fast flüssig ist und sich so abwischen lässt.
      Ich gehe davon aus, das ich die Dehnschrauben erneuern muss. Da wäre die Teilenummer ein Traum.
      Besten Gruss & Dank
      Lumax
    • Hallo Lumax,
      es handelt sich nicht um Dehnschrauben, die kannst Du wieder verwenden.
      Hier ist eine Anleitung mit allen Drehmomenten:
      myvolvolibrary.info/Tech_files…_B6304_reconditioning.pdf

      Wenn Du den Deckel einmal unten hast, solltest Du die Wellendichtringe der Nockenwellen gleich mit wechseln, so einfach geht das nie wieder. Dafür müssen allerdings die Nockenwellenräder ab.
      Zum Wiedereinbau empfehle ich Dir die in der Anleitung beschriebene Lehre.
      Diese und einen Satz Eindrückhilfen für die Wellcndichtringe kann ich Dir gern gegen ein geringes Entgelt ausleihen.
      Die in der Anleitung beschriebenen Niederhalter für den Deckel nicht nicht nötig, den kannst Duch VORSITCHTIG mit den Schrauben runter ziehen.

      Als Dichtmasse habe ich immer die Curil T von Elring verwendet.

      Am Besten wechselst Du auch gleich den Zahnriemen, wenn er nicht gerade neu ist.

      Viele Grüße
      Benny
    • Ich würde da mal sauber machen und beobachten,
      bevor ich den Zylinderkopfdeckel abnehme.
      Das Öl könnte auch vom undichten Öleinfülldeckel kommen,
      oder von überzogenen Zylinderkopfdeckelschrauben.
      Oder beim nachfüllen ging etwas daneben.
      Und Flüssigdichtung härtet unter Luftabschluß,
      daher bleibt der Überschuß abwischbar.
      mfg
      gm1
    • Ok, die Vorbesitzer haben so einiges an meinem Schätzelein rumgefrickelt, da kann ich nichts
      ausschließen frown Ich werde also nochmal alles reinigen und den Weg des Öles dann im Stand beobachten. Gesetz dem Fall, die Kopfschrauben sind undicht, gibt es dann noch Hoffnung den Weg des Öles aufzuhalten?
      Falls die Gewinde im Kopf hin sind, ist aus meiner Sicht der Drops eh gelutscht. Dann heißt es Akzeptieren was ich nicht zu ändern vermag,
      Gruss
      Lumax
    • Lumax960 wrote:

      Ok, die Vorbesitzer haben so einiges an meinem Schätzelein rumgefrickelt, da kann ich nichts
      ausschließen frown Ich werde also nochmal alles reinigen und den Weg des Öles dann im Stand beobachten. Gesetz dem Fall, die Kopfschrauben sind undicht, gibt es dann noch Hoffnung den Weg des Öles aufzuhalten?
      Falls die Gewinde im Kopf hin sind, ist aus meiner Sicht der Drops eh gelutscht. Dann heißt es Akzeptieren was ich nicht zu ändern vermag,
      Gruss
      Lumax
      So endgültig würde ich das nicht sehen, auch hier gäbe es für überdrehte Gewinde Lösungen.
    • Hallo...
      Das Originalgewinde ist M7. Aufschneiden auf M8 ist möglich. Ich würde die Deckelschrauben testen , ob sie noch ziehen und wenn eine übergedreht ist würde ich die ohne Demontage des Deckels auf M8 aufschneiden und dann den Teil des Gewindes der im Deckel ist auf 8mm aufbohren. Verschrauben dann mit M8 Inbusschrauben.
      Auch ist es möglich dass durch unsachgemäße Montage des Deckels dieser gebrochen ist , dann ist der Zylinderkopf hinüber. (der Deckel ist mit diesem Kopf eine nicht austauschbare Montageeinheit)

      mfG Rohwi
    • Moin
      2 Deckelschrauben ziehen nicht mehr.Diese Problematik hat auch die "Koryphäe", die mein Schätzelein vorher im Besitz hatte, erkannt und es mit Teflonband gelöst :thumbdown:
      Das Gewinde neuschneiden werde ich jetzt Donnerstag in Angriff nehmen, in der Hoffnung, das das Wetter mir dann wohlgesonnen ist.
      Sorge mach mir aber natürlich was der/die Vorbesitzer noch so alles vermurkst haben. Fragen kann ich nicht, da ich mein Schätzelein von dem Erben gekauft habe.

      Gruss
      Lumax
    • Tja,
      das ist immer die große Frage...
      Mein 240, den ich seit 2011 habe und bei dem ich jetzt das Fahrwerk mache, hat mich auch wieder überrascht.
      Irgendsoein Idiot von Pfuscher hat bei den Traggelenken die normal 30mm Schrauben durch kürzere ersetzt, die kürzeste 15mm, weil alle Sacklochgewinde mehr oder minder verpfuscht (zu) waren :cursing: Die griff gerade noch auf ein paar Gewindegängen 8|
      Ich habe am Samstag Stunden damit verbracht, selbige mit Gewindeschneidern - und zwar teilweise mit Vorschneider und Mittelschneider, weil gar nichts mehr ging - wieder frei zu machen.
      Jetzt greifen alle Schrauben wieder auf dem gesamten Gewindegang, aber sowas kotzt mich an, wie teilweise gearbeitet wird! Und das ist ja durchaus sicherheitsrelevant!

      Viel Erfolg noch!
      Grüße
      Thomas
    • Rohwi wrote:

      Hallo...
      Das Originalgewinde ist M7. Aufschneiden auf M8 ist möglich. Ich würde die Deckelschrauben testen , ob sie noch ziehen und wenn eine übergedreht ist würde ich die ohne Demontage des Deckels auf M8 aufschneiden und dann den Teil des Gewindes der im Deckel ist auf 8mm aufbohren. Verschrauben dann mit M8 Inbusschrauben.
      Auch ist es möglich dass durch unsachgemäße Montage des Deckels dieser gebrochen ist , dann ist der Zylinderkopf hinüber. (der Deckel ist mit diesem Kopf eine nicht austauschbare Montageeinheit)

      mfG Rohwi
      Hallo Rohwi.
      Hast du das schon gemacht M7 mit M8 in Alu schneiden? Wenn das geht und hält,
      würde ich die Löcher im Deckel größer als 8mm aufbohren, 8,2 oder sogar 8,5.

      Mit Helicoil M7 Einsätzen können es die originalen Schrauben bleiben, gibt dann kein gefummel in welches Loch jetzt die M8 muss.
      Gruß
      Jörn

      The post was edited 1 time, last by 245T Jörn ().

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      Moin
      Ich habe es endlich geschafft die Gewinde neu zu schneiden. Danke für den Tipp :thumbsup: .
      Er ist jetzt fast trocken, traue mich aber nicht die Schrauben fester zu ziehen. Die Menge gehört für mich in den Bereich "Na ja ist halt so" :D .
      Die nächsten Projekte werden der Austausch/ Neueinbau der Lampdasonde und der Austausch des Querträgers der Vorderachse.
      Besten Dank und Gruss nochmal
      Lumac