Kupplungswechsel

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    • werkstatt1 wrote:

      Der Schalter Rückwärtsgangbeleuchtung besitzt erfahrungsgemäß eine Dicke Dichtung.man kann durch verwenden einer dünneren Aludichtung ein besseres Funktionieren erreichen.
      Die Dichtung hat schon jemand komplett weggelassen wenn ich den nicht beim rausbauen verloren habe - dicht war es dort aber. Ich mach denn neu u hoffe das es geht. Hab gelesen das andere sogar den Schalter "abgedreht" haben um eine Funktion herzustellen.
      Beim auf die Seite legen des Getriebes kam übrigens Öl aus einer der oberen Bohrungen wo das "Geweih" des Getriebes angeschraubt ist. Ist das normal. Weil das z.B. als Entlüftung fungiert?
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland
    • Zum Schalter - neu und dann testen bevor du das Getriebe einbaust.

      Geweih: Die Bohrungen/langen Schrauben gehen durch - da kommt ohne Schraube immer Öl heraus.
      Lass das mal erst ab - beim Kippen verteilst du mögliche Schmutzpartikel in die Ecken.

      Mach die Platte mit dem Ausgangsflansch ganz sauber - oben bei der Schaltwelle findest du ein kleines Loch - die Entlüftung.
      Wenn die nicht offen ist drückt das ATF Öl noch schneller aus den Dichtungen und Simmerringen.
      Gruß
      Jörn
    • Anschauen und reinigen.

      Trocken geht nicht oder die Gefahr das bei Verschiebungen das Papier beschädigt wird ist zu groß.
      Die Papierdichtung setzen einige nur mit Fett an, ich verwende auch dafür etwas Hylomar oder Reinz Dichtmittel.

      Das Drehmoment... im "blauen Buch" steht
      hintere Deckelschrauben 35-50Nm,
      Antriebsflanschmutter 90-110Nm,
      Kupplungsgehäuseschrauben 35-50Nm

      Wenn du mit dem Rückwärtsgangschalter Probleme hast würde ich den Deckel auch abnehmen und schauen wie die Führungsplatten aussehen - ohne Dichtring: Auch hier dichtet Hylomar auf dem Gewinde ausreichend ab.
    • 245T Jörn wrote:

      Wenn du mit dem Rückwärtsgangschalter Probleme hast würde ich den Deckel auch abnehmen und schauen wie die Führungsplatten aussehen - ohne Dichtring: Auch hier dichtet Hylomar auf dem Gewinde ausreichend ab.
      Danke!
      Lassen sich die Führungsplatten gegebenfalls erneuern / justieren etc? Hab noch nicht reingeschaut.....
      Du schreibst für den Deckel des Rückwärtsgangschalters "ohne Dichtring: Auch hier dichtet Hylomar auf dem Gewinde ausreichend ab."
      Meintest du jetzt den Deckel oder den Schalter selbst ? Der Deckel ist doch xmal verschraubt. Da dichtet doch nichts auf dem "Gewinde". Oder meintest du der Schalter kann ohne Dichtring eingesetzt werden....

      Zu der Ölwannendichtung. Kann ich da auch Hylomar unterstützend nutzen damit sie sich nicht verschiebt?
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland

      The post was edited 1 time, last by boergerking ().

    • Immer noch "Jugend forscht"?

      Nach der Ansage:

      boergerking wrote:

      Hi Karl Toffel,
      am VW T3 habe ich das alles schon gemacht - aber da gibt es auch keine Kardanwelle. Daher u.a die "doofen" Fragen.
      Hab z.B Einspritzpumpen zerlegt u abgedichtet (auch beim Volvo D24) oder Steuerriemen gewechselt etc. Aber ja - ich mach das nicht jedes Jahr. Der Bus war gefühlt in xJahren 2x in der Werkstatt....

      Bin Handwerker aber kein Kfzler.
      wundere ich mich sehr über solche Fragen:

      boergerking wrote:

      Meintest du jetzt den Deckel oder den Schalter selbst ? Der Deckel ist doch xmal verschraubt. Da dichtet doch nichts auf dem "Gewinde". Oder meintest du der Schalter kann ohne Dichtring eingesetzt werden....

      Zu der Ölwannendichtung. Kann ich da auch Hylomar unterstützend nutzen damit sie sich nicht verschiebt?

      OT: Ich bin die ganze Zeit hin und her gerissen, mit welchen Antworten auf welche Fragen wir dir hier wirklich helfen könnten oder eher noch mehr Fragen produzieren...

      Jörn meint selbstverständlich den oberen Gehäusedeckel vom M47. Der Rückfahrlichtschalter sitzt links unter dem Deckel ins Gehäuse geschraubt. Nimmst du den Deckel ab (Vorsicht, dass die Feder und Kugel von der Schaltstangenarretierung nicht weg fliegen), siehst du die Führungsplatte und das Kontaktblech vom Schalter. Das ist, sofern ein Minimum an technischem Verständnis vorhanden ist, alles selbsterklärend. Ist ja, wie du selbst angemerkt hast, keine Weltraumtechnik. Guck dir das an, den Dichtungssatz hast du ja hoffentlich schon da liegen und dann mach einfach.
      Grundsätzlich: die Flächendichtungen mit einem dünnen Fettfilm einsetzen.

      Die Ölwannendichtung kann man mit Dichtmasse einsetzen, aber nur ganz wenig zum fixieren.

      Lutz
      Es gibt immer einen Grund, noch einen neuen alten Volvo zu kaufen.
    • Der neue Rückfahrlichtschalter hats gebracht. Der alte ist defekt bzw hakt.
      Entsprechend ist das Getriebe oben geschlossen geblieben.

      Zum Getriebe. Entlüftungsloch ist frei. Flansch ab. Deckel ausgangsseitig ab. Wedi ausgangsseitig getauscht, Wedi Schaltwelle ebenfalls.
      Der letzte lies sich gut mit einer umgebogenen u schmall geschliffenen (weil eng) Speiche ziehen.
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland

      The post was edited 3 times, last by boergerking ().

    • Nachdem ich gestern die Ölwannendichtung getauscht habe sollte heute die Kupplung rein.
      Jetzt stutze ich aber was w-und-g mir geliefert hat.
      DIe Kupplungsdruckplatte i leichter u weniger dick im Auflagebereich.
      Auf der Kupplungsdruckplatte steht
      Sachs Typ M228
      3082 204 031 11 , 18
      Sie soll für einen 945 230FB M47 Bj94 sein (9101, 453).
      Ich fürchte ich habe eine für den 240 bekommen.
      Kann das jemand bestätigen. Dann könnte ich jetzt die Füße hochlegen.

      Auf dem Karton wo die Kupplung drin war steht übrigens leider nichts drauf. Der Aufkleber ist abgerissen....
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland
    • hallo.
      Vergleiche sie doch einfach mit der alten Kupplung.Einbauhöhe auflagefläche auf Schwungscheibe zur Auflage Fläche druckplatte muss passen .der federkranz am druckpunkt des Ausrücklagers muss passen,gleiche Höhe.und der Durchmesser der druckplatte und der mitnehmerscheibe sollte identisch sein.Und natürlich müssen die Löcher für die Schrauben passen.
      Ob das Gussstück etwas dicker ausgeführt ist hat nicht viel zu sagen,vorausgesetzt die Einbaumasse passen.
      Gruß Richard
      DAS TRAGISCHE AN JEDER ERFAHRUNG IST,DASS MAN SIE ERST MACHT,NACHDEM MAN SIE GEBRAUCHT HÄTTE.
      Von F.W.Nietzsche
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      So, hab heute nun alles wieder zusammengebaut. Kupplung macht einen guten Eindruck. Ölwanne scheint (nun) dicht zu sein. Wedi Getriebeausgang und KW Motor ausgangsseitig (hoffentlich dauerhaft) auch.

      Vielen Dank für die Tipps (kfc, Jörn, Jörg, Richard etc....) und den (die) erhobenen Zeigefinger. Dadurch habe ich manchen Sachverhalt (Schwungscheibe, Kardanwelle, ....) zweimal überdacht.

      Sehr hilfreich war der Hinweis von Rudi mit der Kippverlängerung (gute Erfindung) und die Hinweise von Jörn mit dem aufzubockenden Wagen wenn man die Kupplung auf der Grube wechseln will.
      Generell: die ganze Sache wäre auf der Hebebühne bestimmt einfacher gewesen aber ich war mit der Grubenlösung wirklich zufrieden. Mit dem vorbereiteten Bolzen (Jörn) u einem Rangierwagenheber ging auch der Wiedereinbau echt einfach....oder ich hatte Glück :)
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland