Kupplungswechsel

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • An die Ölwannendichtung musste ich schon mal ran weil meine Öldruckleuchte ansprang. Der "Dichtring" der Ölpumpe hatte sich verdreht/aufgelöst. War kein Spaß - ich weiß. Ich fürchte ich habe damals, ca. 2014, die Ölwannendichtung ohne Hylomar eingesetzt u vielleicht ölt er seit dem etwas (mehr). Etwas ölfeucht war der Volvo schon immer, fand ich normal u wurde beim Tüv auch nicht bemängelt, aber er hat nie getropft u jetzt wird es mir zuviel.

      Die angehefteten Bilder sind schon älter aber nun ist es mehr geworden.
      An den Bildern, trotz reinigen und Probefahrt, konnte ich nie so richtig erkennen wo es herkommt. Ölfalle eher nicht.

      Die Wedis vorne sind ca 6Jahre alt. Hatte die ausgeschlossen , muss das aber noch mal prüfen. Die Nockenwelle hinten ist trocken. Jetzt wo ich an die Kupplung will/muss wollte ich das in einem Abwasch machen.


      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland
    • boergerking wrote:

      Sollte es dazu kommen - die Ölwannendichtung trocken einsetzen oder mit Hylomar?

      Ein Gewinde der Ölwannenschrauben könnte überdreht sein - gegebenfalls grösseres Gewinde reindrehen oder Helicoil?
      Eigentlich werden die doch nur handzahm angedreht, oder? Weiss jemand die Grösse der Mutter?
      Ich nehme etwas Hylomar weil die Dichtung dann liegen bleibt also etwas klebt, unter dem Auto ist das dann leichter.
      Die M8 halten auch mehr als 11Nm gut aus nur die Gewinde nicht - von am Aluflansch ist Vorsicht angesagt und zwei gehen nicht mit Drehmomentschlüssel wenn der Block im Auto sitzt oder der Vorderachsträger ist heraus - ist auch nicht so viel mehr Aufwand.
      Schau das die Kante der Wanne nicht verbogen ist (durch unterschiedlich angezogene Schrauben) dann wird die nie dicht.
      Wenn nötig auf eine Platte gerade dengeln - in Längsrichtung und die Befestigungspunkte zurück.
      Das ausgerissene Gewinde würde ich auf M10 im Guss schneiden, im Alu - neuen Deckel.

      Wenn du die Wanne in der Hand hast - mach die Rostpickel weg (sieht nicht gut aus der zum Träger), die Wanne rostet gern durch wenn die Motore trocken sind - auch von innen, bei Stehzeugen.
      Auf dem letzten Bild würde ich sagen das Öl kommt vom oben - doch der Simmerring der Nockenwelle oder der Deckel?

      Gruß
      Jörn
    • Pilotlager wechseln.
      Kein Witz, das geht.
      Grüße Gerd

      Wenn ich einen Fronttriebler haben will, kauf ich mir ´ne Gartenfräse.
      Das Auto ist jene technische Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der Fußgänger beträchtlich gesteigert hat.
    • karl toffel wrote:

      Bei den oberen beiden Glockenschrauben nehme ich einen 18er Ringschlüssel in flach und verlängere den mit einem zweiten großen Ringschlüssel. Die Flüche kann ich hier aber nicht hinschreiben, sonst sperrt Gerd mich.

      Lutz
      xgrin xgrin xgrin xgrin xgrin

      Ne Ne, dafür wird keiner gesperrt.
      Besser immer mit Ruhe ran gehen.
      Denn, in der Ruhe liegt die Kraft. :thumbup: :thumbup:
      Grüße Gerd

      Wenn ich einen Fronttriebler haben will, kauf ich mir ´ne Gartenfräse.
      Das Auto ist jene technische Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der Fußgänger beträchtlich gesteigert hat.
    • So,
      Fahrwerk u V-Bremsen sind überholt. Jetzt geht es an die Kupplung u den Ölverlust in dem Bereich.

      Ich kann den Volvo auf eine Grube fahren oder aufbocken. Hebebühne leider nicht.
      Die Kupplung wechsle ich, soweit möglich, alleine. Beim halten, herausziehen, einbauen den Getriebes hole ich jemanden dazu.

      Was würdet ihr empfehlen. Aufbocken oder Grube?
      Getriebeheber habe ich übrigens keinen....
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland
    • Wenn du noch den Vorderwagen auf Kanthölzer (> 15cm) über der Grube fährst um Höhe zu gewinnen, Kannst du stabile Bretter/Bohlen über die Grube querlegen legen und mit einem Rangierwagenheber unterstützen - dann das Getriebe oben ablegen, spart das Runter und Rauf.
      Abfangen des Motors geht an der Decke, Kettenzug, Motorheber? Sonst mit Kanthölzern auf den Innenkotflügel quer ein Holz legen und Gewindestange oder Ratsche zum Ziehen verwenden - sind ja nur 1/2 160kg (Motor) und 45 kg (Getriebe).
      Gruß
      Jörn
    • Mach jetzt Feierabend.
      Hab mir eben die Schrauben anschauen wollen die vermutlich am schwierigsten rausgehen (Getiebeglocke).
      Oben habe ich eine in Fahrtrichtung rechts gefunden und eine links auf Höhe des Anlassers. Beide habe ich gelöst bekommen.
      Zwischen beiden Schrauben hat die Getriebeglocke oben eine Aussparung wo eine Leitung reingeht. Muss ich da was beachten? Neben dieser Leitung ist ebenfalls ein Loch als wenn dort eine Schraube sitzen könnte - bei mir fehlt die. Ist das richtig so?
      Die Schrauben weiter unten schaue ich mir nächste Woche an wenn der Wagen auf der Grube ist. Ich mach das so wie ihr empfohlen habt....
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland
    • boergerking wrote:

      Was würdet ihr empfehlen. Aufbocken oder Grube?

      Getriebeheber habe ich übrigens keinen....
      weder noch.
      mache ich nie wieder ohne Hebebühne und ohne Getriebeheber. Wenn man das passende Werkzeug nicht hat, kann man manche Arbeiten eben nicht ausführen oder eben nur mit immensem Aufwand und ggf mehr Ärger, als man in einer Werkstatt bezahlen würde.
      Getriebe raus würde ich nie auf Böcken oder Grube machen. Das ist mit Bühne und Heber schon für Fortgeschrittene.

      wenn keine da ist, geht man zu einer Mietwerkstatt.
      .
      auf der Glocke oben sitzt der Kurbelwellen Drehzahl- und bezugsmarkengeber.
      Beachten: in Ruhe lassen
      .
      Die Glocke hat rundrum schrauben.
      oben 2 Stück SW18, kann man mit dem schon erwähnten Ringschlüssel zu lösen.
      die linke geht leichter, wenn das Getriebe hinten abgesenkt ist. Dann legt sich die Ölwanne an den Prallpuffer am Vorderachsträger. In der Stellung kommt man "gut" bzw am besten mit 2 langen Verlängerungen und einem Gelenk an die Schraube.
      An die anderen kommt man so auch am besten ran.
      bevor man die letzten beiden raus dreht, muss das Getriebe abgestützt werden.
      Viel Erfolg.
      Fluchen wirst du eine Menge..ohne Bühne besonders.
    • Ach was, habe schon dreimal das Getriebe/Kupplung bei einem 2er ohne Bühne und Heber und Grube und alleine getauscht, das geht, aber ist schon eine Plackerei und man muss ein bisschen kreativ sein, habe zB. beim Einbau das Gewicht des Getiebes über einen Ratschenspanngurt rausgenommen, dass ich das Getriebe gut und leicht positionieren konnte. Mut zur Lücke.
      Auf den OT-Geber Halter solltest du beim Einbau allerdings wirklich gut aufpassen, der ist nämlich schnell verbollert.

      Viel Spaß

      Edit: Und nicht vergessen die Kardanwelle zu markieren.
    • boergerking wrote:

      Zwischen beiden Schrauben hat die Getriebeglocke oben eine Aussparung wo eine Leitung reingeht. Muss ich da was beachten? Neben dieser Leitung ist ebenfalls ein Loch als wenn dort eine Schraube sitzen könnte - bei mir fehlt die. Ist das richtig so?
      nein die M6 / SW 10 soll den Sensor halten - das siehts du wenn das Getriebe heraus ist - Tip den Sensor kannst du dann gut erreichen, vielleicht anschließend gleich den Halter auch demontieren und nach dem Gewinde schauen.
    • boergerking wrote:

      Kardanwelle markieren? Ich dachte die Schwungscheibe zur KW wird markiert....
      Um das Getriebe leicht vom Motor zu ziehen wird nach hinten Platz benötigt - dann ist es schnell passiert das die Kardanwelle auch demontiert ist (vier Schrauben an der HA und der Träger vom Mittellager), also reinigen die Markierung suchen oder zwei Kleckse anbringen.

      Zur Schwungscheibe hatte ich ja mal angeregt direkt nach dem Herausschrauben der ersten Schraube, ein Stück Gewindestange/kopfloser Schraube in den Flansch an der Stelle zu schrauben die zu einer festen Position (Stift links?)zeigt. Markierungen auch mit Eddig gehen bei einer fleißigen Reinigung schnell verloren. Körnerschlag trauten sich ja nicht jeder in den Kurbelwellenflansch zu schlagen.

      Gruß
      Jörn
    • 245T Jörn wrote:

      Um das Getriebe leicht vom Motor zu ziehen wird nach hinten Platz benötigt - dann ist es schnell passiert das die Kardanwelle auch demontiert ist (vier Schrauben an der HA und der Träger vom Mittellager), also reinigen die Markierung suchen oder zwei Kleckse anbringen.
      So, ich sichte heute mal wieder vor Ort:
      Der Ausbau der Kardanwelle auf der Grube i tatsächlich eher doof da der Volvo länger als die Grube ist u ich an die hinteren vier Schrauben an der HA quasi nicht drankomme. Zumindest nicht wenn ich den Volvo vorne, wie angeregt, zum Getriebeausbau erhöhe. Oder ich löse die Schrauben an der HA vorher....
      An der Hardyscheibe werden die vorderen oder die hinteren Schrauben gelöst?



      Wegen dem Ölverlust habe ich gesehen das ich nicht nur an der Ölwanne ein "Problem" habe, sondern auch getriebeausgangsseitig. Schalthebel? WEDI ausgangsseitig? Lässt sich da was selber machen wenn das Getriebe draussen ist? Siehe Foto.

      Dann hab ich ebenfalls heute gesehen das sich "Öl" (aber fast trocken) unter dem Tank lang zieht. Vorher ist nichts zu sehen. Was kann denn da von oben kommen? Kann doch eigentlich in dem Bereich nur Sprit sein, oder? Oder schlägt das von vorne bis hinten durch?
      945 Bj94 230FB M47 380tkm Münsterland