Volvo 240 er Problem

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    • Hallo Rudin.
      Aber die Spannung bei den Batteriepolen (Was mag das bedeuten?)
      Ich fände es klasse wenn du mutig die gemessen Werte zwischen den Batteriepolen verkündest,

      vorweg, bei laufendem Motor sollten es ohne eingeschaltete Verbraucher (Licht, Lüfter, usw.) 13,x Volt sein,
      wenn nicht und es sind (ohne Last/Verbraucher und geladener Batterie) nur 12 Volt und kleiner dann ist der Fehler sicher in der Lichtmaschine oder die Punkte wie oben genannt zu suchen.
      Es gibt Menschen die haben KFZ Elektrik gelernt, die sollten das können du als Laie bist auf präzises Arbeiten nach Anleitung (ich sagen nicht meine) angewiesen, oder sehe ich das falsch? Darum nicht nur "ich habe gemessen" - die Bewertung ist die "Kunst".

      6 Stunden am Ladegerät
      - mein kleines Ladegerät lädt mit ca. 4A (nimmt ab wenn die Batterie voll wird) bei einer 72Ah Batterie benötigt es für eine gute Ladung einen ganzen Tag. Rechnung 72Ah /4A = 18 Stunden (ja h steht für Stunden) und dann wird die Ladung erst richtig "aktiv".
      Gruß
      Jörn

      The post was edited 1 time, last by 245T Jörn ().

    • Hallo Thomas und Günter


      Die Spannung der Batterie im Standgas war etwas über 12 Volt. Bei höherer Drehzahl stieg die Spannung auf etwa 14 –15 Volt. An der Batterie kann es vermutlich nicht sein, denn diese wurde ja von der Autohilfe durch eine ganz neue ersetzt. Ich denke ich muss jetzt die Lichtmaschine auf Fehler überprüfen lassen. Wäre es ev auch sinnvoll, wenn man den Regler ganz ersetzen würde?

      Gruss Rudin
    • Moin,
      Ladespannung bei etwas erhöhter Drehzahl ist mit knapp 14 V ok, Batterie haste neu, nun gehts ans Werk bevor Du das halbe Auto zerlegst.
      Sicherungskasten im Fahrerfußraum öffnen, Torpedosicherungen ALLE raus (Reihe beachten) Kontaktfähnchen reinigen, (Metallbürstchen) und NEUE Torpedos rein. NICHT drübergucken und sagen die sind ganz!
      Da läuft meist etwas Wasser von der Frontscheibe rein, alles vermuckelt.
      Ist beim 2er meist ein Hauptfehler an der Elektrik.
      Dann Masse von Batterie zum Fahrzeug checken.
      Diese Tips wurden von Rennelch Uli immer gegeben, und der wusste wie geht das mit Volvo.
      Viele Grüße,
      Thomas
    • Hallo Jörn und Thomas


      Ja, es ist richtig, ich bin eigentlich Laie. Aber ich bin sehr interessiert an solchen Dingen und versuche wenn immer möglich, etwas selbst zu reparieren soweit das geht. Für eure Unterstützung mit so erfahrungsbezogenen wertvollen Tipps bin ich euch und natürlich auch Markus, k-c-f, Matthias, Jo240, Günter und thomas aber sehr dankbar!!

      Bei der Messung der Spannung kann ich leider nicht auf den Punkt genaue Angaben machen,

      da wie gesagt mein Messgerät uralt, nicht digital, mit Zeiger und kleinen Strichen versehen und vermutlich nicht mehr so genau ist! Werde mir mal ein neues beschaffen.

      Der Tipp die Sicherungen zu wechseln finde ich super! Werde ich als nächstes machen.

      Gruss Rudin
    • Wenn nicht sogar genauer - Digital sieht nur genauer aus.


      Hallo Rudin.
      Sicherungen ausbauen ist eins - die Kontakte reinigen: Siehe mein Beitrag Nr. 12 - den Link
      und die Kontaktkraft herstellen, nachbiegen. Arbeite systematisch die Punkte durch -bei den Sicherungen nicht nur die für LH oder Pumpe, einfach alle.
      Mit dem Glasstift /Kratzer auch die Anschlüsse der Lichtmaschine putzen - kein grobes Schmirgelpapier.
      Gruß
      Jörn
    • Moin,

      ich sehe gerade, dass der Thread ja noch weitergeführt wurde.

      Es kamen zu meinem Problem ja noch ein/zwei Rückfragen: Mein 244er ist Modell 1980 also noch mit dem kleinen Kombigerät.

      Wie zu erkennen, bin ich nicht der versierteste Schrauber....

      Um mein Problem weiter eingrenzen zu können, habe ich mir einen Spannungsmesser gekauft, der Spannung der Batterie und die Ladung der LiMa erfasst. Das Problem liegt nicht an der Batterie, sondern an der Lichtmaschine. Ich habe daraufhin mir den Regler ansehen wollen (das Thema hatte ich vor Jahren mal bei einem Super Polar und leicht beheben können) und dabei folgendes vorgefunden, das ich so noch nicht gesehen habe:

      directupload.net/file/d/5373/7nni5ufg_jpg.htm
      directupload.net/file/d/5373/2swxocvp_jpg.htm
      directupload.net/file/d/5373/dxdss9yj_jpg.htm
      directupload.net/file/d/5373/c54xrpe9_jpg.htm


      (Ich komme mit den Bildern gerade nicht klar...)

      Ist das der Regler? Ich konnte diesen Regler nicht ausbauen, da neben der Verkabelung noch diese "Drähte" befestigt waren, aufgrund deren ich den Regler nicht abnehmen konnte. Wohl aber konnte ich die Kohleteilchen sehen. Kann man diese einzeln tauschen? Ich habe diese etwas herausgezogen und den Regler dann wieder festgeschraubt. Daraufhin startete ich den Wagen ohne Probleme. Bei Zündung vor dem Starten leuchtenden alle Lichter wie sie sollen, und das Messgerät zeigte mit Start des Motors eine Ladung durch die LiMa an. Allerdings flackerte diese Anzeige, kam dann nur noch bei höherer Drehzahl und verschwand dann wieder. Kann es sein, dass das Herumspielen an den Kohlen kurzfristig dafür gesorgt hat, dass wieder eine Ladung erfolgt?

      Wie kann ich generell weitermachen? Was mache ich mit dem Regler, mit den Kohleteilchen? Wie bekomme ich den Regler oder die Kohlen getauscht?

      Vielen Dank

      Matthias

      The post was edited 5 times, last by Kommandant ().

    • Hallo Matthias,

      die abgebildeten Fotos zeigen nicht den ausgebauten Regler, sondern die Halterung der Kohlebürsten - den Bürstenhalter.

      Die Kohlen, besonders die auf dem letzten Foto oben sichtbare, sind bereits sehr weit abgenutzt.
      Außerdem ist die gesamte Umgebung sehr stark durch Abrieb / Staub ... verschmutzt. In der Regel sind intakte Kohlen in intakter Umgebung in ihren Schächten leichtgängig; sie werden durch Spiralfedern auf den Kollektor der Lichtmaschine gedrückt.

      Wenn man sie von Hand zurück schiebt, fahren sie nach Loslassen spontan und schnell wieder heraus und so funktioniert das auch in der Lichtmaschine: Die Federn halten die Kohlen auf der Kontaktbahnen gedrückt, so dass Spannung fließen kann, die dann durch den Regler an die Betriebsanforderung angepasst wird, nach dem die Maschine elektrisch via Ladekontrolle vorerregt worden ist.

      Du schreibst, Du habest die Kohlen etwas "herausgezogen" . Das kann bedeuten, dass die Kohlen wegen der verschmutzten Peripherie gar nicht mehr freigängig sind und somit nicht anliegen konnten. Oder / und, dass zumindest eine der beiden bereits so abgefahren ist, dass sie in ihrer normalen Endlage die Kontaktfläche nicht mehr erreichen konnte und das erst wieder möglich war, nachdem Du durch das Herausziehen die Litze evt. etwas gedehnt hast , vielleicht gerade so viel, dass die Kohle(n) für eine kurze Zeit die Kontaktfläche(n) wieder erreichen konnte(n), also eine Ladesituation erzeugen konnte(n).

      Dieses Szenario kann, nicht muss, natürlich beim Betrieb des Fahrzeugs auch die von Dir beschriebenen "Licht- und Ladeeffekte" bewirken/ bewirkt haben.

      Was tun? Zuerst einmal die Lichtmaschine von Schmutz und Ablagerungen befreien, ebenfalls den Bürstenhalter (ausblasen!)
      und dann am besten gleich die Kohlen erneuern. (preisgünstig: im cent bis wenige Euro - Bereich)

      Das geht einzeln und ist nicht schwierig - sie werden oben abgelötet; wenn die Halterung sauber ist, sieht man auch meist gleich die Lötpunkte.

      Danach fädelt man die Litze der neuen Kohlen in die Spiralfedern ein und die Litze dann durch die Bohrungen der Halterung, befestigt sie dort provisorisch und lötet sie mit einem guten Lötpunkt wieder fest.

      "Gut " heißt hier, Bohrungen und Bürstenhalter müssen metallisch blank und mit Lötwasser, Lötpaste und/oder Lötfett beaufschlagt worden sein, damit es feste und keine "kalten" Lötstellen werden.

      Soweit verständlich? Dann möchte ich damit mal schließen und Dich Deiner Problemstelle bzw. der weiteren Ursachenforschung oder Behebung überlassen und zunächst noch nicht auf eine (mögliche) Veränderung im Rahmen der Konstellation Lichtmaschine - Regler abstellen.

      Gruß
      k-c-f
    • Hallo zusammen


      Ich möchte noch kurz informieren wie es bei mir gelaufen ist:

      Die Sicherungen habe ich ausgewechselt und habe die Kontaktstellen sehr gut gereinigt.

      Es hat sich aber leider keine Veränderung ergeben. Die Warnlämpchen flackerten immer noch.

      Aber es war bestimmt sehr gut diese Dinger mal zu wechseln. Die waren wirklich schon sehr alt.


      Bei einer weiteren kurzen Fahrt, hat sich dann die Lage aber später nochmals verschlechtert. Als ich danach
      die Spannung an den Batteriepolen wieder gemessen habe, musste ich feststellen, dass die Lichtmaschine jetzt
      gar keinen Strom mehr abgibt bzw. die Spannung nicht mehr anstieg beim Gas geben.


      Ich denke, es könnte sehr gut an den Kohlestiften, so wie es k-c-f beschreibt gelegen haben. Vielleicht waren
      sie zu stark abgenutzt oder verhockt und haben den Geist dann ganz aufgegeben.

      Ich bin leider noch nicht so eingerichtet, dass ich das mit Einlöten selbst machen konnte, so wie es k-c-f fundiert beschreibt. Ich habe jetzt eine revidierte Lichtmaschine mit integriertem Regler im Austausch bekommen.
      Jetzt läuft alles wieder perfekt!


      Ich möchte euch nochmals herzlichst danken für eure Hilfe und eure interessanten Beiträge!! Ich werde mich gerne wieder mal an euch wenden..

      Beste Grüsse Rudin
    • Moin, moin,
      anzumerken wäre hier noch folgendes.
      Früher bestand der Körper der Torpedosicherungen aus
      Keramik, wurde dann von einem noch brauchbaren Duroplast
      abgelöst. Danach kam größtenteils nur noch minderwertiger
      Müll aus China - gefertigt aus irgendeinem Kunstoff, der sich bei
      Temperatur verformt. Nun, Sicherungen können auch einmal
      warm werden. Dann hat man Probleme.......
      Wenn man die Sicherungstorpedos kauft, sollte man hier auf
      ordentliche Qualität achten.

      Grüße Bromsvätska