240 - Rückbank Lehne gebrochen. Schadensreport + Detailfotos von ausgebauter Rückbank

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    • 240 - Rückbank Lehne gebrochen. Schadensreport + Detailfotos von ausgebauter Rückbank

      Hallo Volvo-Freunde,

      ich habe den regnerischen Sonntag mit etwas angenehmeren Außentemperaturen mal genutzt, um mich meinem Rückbank-Problem anzunehmen. Primär genervt hat mich der schwergängige Bowdenzug des Verriegelungsmechanismus, der mir jetzt den zweiten Griff zerstört hat.
      Zudem hat mich ein anderer Thread vor ein, zwei Monaten dazu gebracht, dass meine Rückbank wohl auch gebrochen sein wird. Denn mittig ist die etwas wabbelig (schon beim Kauf). Da ich selber fast nie hinten sitze, hab ich das immer wieder vergessen, bzw. aufgeschoben.
      Nun fahre ich in letzter Zeit mit mehr Passagieren hinten, daher wollte ich mich dem mal annehmen. Zumal es auch ordentlich an der Rückenlehne quitscht und knirrscht , wenn zwei drauf sitzen.

      So, der Abbau war recht problemlos. Ich lade gleich auch noch ein paar Detailfotos hoch. Gerade von den Sicherungsstiften, mit denen die Lehne fixiert ist. Dort muss man den Stift ja zur Seite (Richtung Radhaus) hebeln, um die Lehne dann mit einem Ruck an der Seite rauszuziehen. Armlehne rausschrauben, die Verriegelungsmechanismen an der Seite, Kunststoffschrauben und dann kann man den Bezug mit Polster weitestgehend abziehen. Die Hülsen für die Kopflehne sind mit Rastnasen fixiert. Auch easy, wenn man es sieht.

      Dann hatte ich das nackte Gestell vor mir und der Schaden war ersichtlich. Siehe Fotos. Genau an der Stelle, wo die Kopfstütze eingeführt wird, ist die Bruchstelle. Nicht vie kaputt, reicht aber um die Lehne dort instabil zu machen.

      Was meint ihr, wie soll ich vorgehen?

      Meine spontane Idee war, im Baumarkt zwei Stahlprofile zu holen. Vorne ein eher dünnes Profil drauf (1mm) und dahinter vielleicht ein Vierkantprofil, so das noch genug Luft für die Hülse der Kopfstütze ist. In das hintere Profil würde ich ein Gewinde fräsen, in das flache einfach ein Loch bohren. So könnte ich meide mit 2 - 3 Schrauben festschrauben.
      In meinen Augen müsste dann wieder genug Stabilität in der Lehne sein.

      Aber gerne dürft ihr mir mit Rat zur Seite stehen :)

      Marcus
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    • Hier noch die Fotos der ausgebauten Lehne.

      Die Schwergängigkeit des Bowdenzugs lag übrigens am verharzten und oxidierten Verriegelungs-Mechanismus (die beiden Teile seitlich oben). Konnte das aber erst im ausgebauten Zustand sehen und wieder neu fetten. Jetzt fluppt das wieder und ich konnte einen originalen, neuen Griff einbauen :)
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    • Ok, vielleicht etwas zu knapp erklärt.

      - Sitzbank rausnehmen (ist easy peasy)
      - Lehne entriegeln und vorklappen
      - am Radhaus links und rechts sind die Rahmen, in die die Sicherungsstifte einrasten, die dann auch gleichzeitig die Drehachse sind. Siehe Foto, das ist das Gehäuse. Mit einem Schlitzschraubenzieher gehst du da rein und erfühlst den Kopf des Sicherungsstift. Mit dem Schraubenzieher versuchst du nun hinter den Kopf zu kommen und drückst diesen Richtung Radhaus. Du merkst dann den Widerstand durch die Feder. Dann mit einem Ruck die Lehne aus dem Führungsgehäuse rausziehen und auf der anderen Seite das gleiche. Etwas Licht durch Taschenlampe schadet nicht, dann siehst du auch wo der Stift drin sitzt.
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    • Hallo Marcus.
      Was für ein Arbeit - Hut ab, einfach eine andere besorgen wäre ja auch zu einfach.

      Wenn du nicht schweißen kannst/willst, passt da nicht ein Profil Rohr von unten hinein?
      Das Loch für die Kopfstütze kann dann ja durch das Quadratrohr gehen.
      Karosseriekleber (dann klappert nix) und genug Blechschrauben (gut vorbohren im 2mm Rohr).

      Gruß
      Jörn
    • Ne andere besorgen ist insofern schwierig, als das ich dann den blauen Salz&Pfeffer Bezug bräuchte, der schwer zu finden ist. Außerdem ist das Ding ja nicht irreperabel und ich schraube halt gerne rum. Probieren geht über studieren :).

      So viel Arbeit ist es auch gar nicht. (weiterer Vorteil: Der Bezug kann in die Wäsche!)

      Schweißen kann ich leider nicht nicht und hab auch keinen Bekannten. Ich würde morgen mal meinen Schrauber Liebers fragen, was der nehmen würde, aber ich vermute ein paar Stahlbleche sind günstige und am Ende genauso wirkungsvoll.

      Das mit dem Rohr wäre natürlich auch noch ne Idee... Werde ich morgen mal sichten.
    • Neu

      Rhisel schrieb:

      Meine spontane Idee war, im Baumarkt zwei Stahlprofile zu holen. Vorne ein eher dünnes Profil drauf (1mm) und dahinter vielleicht ein Vierkantprofil, so das noch genug Luft für die Hülse der Kopfstütze ist. In das hintere Profil würde ich ein Gewinde fräsen, in das flache einfach ein Loch bohren. So könnte ich meide mit 2 - 3 Schrauben festschrauben.
      An der Stelle würden sich auch Blindnieten als saubere, einfache Lösung anbieten.

      Viele Grüße

      Jörg
    • Neu

      eine schöne Grundlage für eine Sammlung rund um die 240er-Rückbank; wie schon so häufig plädiere ich (erfolglos) für eine systematische Ablage im A-Z.... -schade das es hier nicht konsequent gemacht wird.

      Die Bildersammlung ist schon mal sehr gut für jegliche Reparaturen an der Rückbank - zur besseren Orientierung bevor man mit irgendwas anfängt! Danke!
      Elche leben länger als Rennmäuse
      855 (MJ '95) + P245 (MJ '92)