Schlechte Gasannahme und unrundes Standgas

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Danke Jörn.

      So, ich habe jetzt alles wieder zusammen. Die Einspritzmenge war quasi identisch. Habe die Pet Flaschen einfach gewogen.
      Was soll ich sagen..., der Volvo läuft besch...... Null Standgas, geht direkt aus. Verzögerte Gasannahme wie vorher.
      Verschluckt sich auch schon mal. Sobald man vom Gas geht und dann wieder auffangen will, fängt er an zu haspeln.
      Jetzt habe ich mir quasi einen Fehler mehr eingebaut. Ich habe keine Ahnung woran der nun noch schlechtere Motorlauf liegt. Der Gummibalg sieht dicht aus. Alle Leitungen sind angeschlossen, bis auf das T-Stück oben am Leerlauf Einstellrad. Aber der Stutzen soll da ja auch nur Luft ziehen. Kerzen waren recht nass nach dem ersten Lauf. Riecht auch etwas versoffen. Zündkabel habe ich alle nochmal nachgedrückt. Alles augenscheinlich ok. :(
    • Ich habe den Stutzen nochmal fotografiert.
      Der Schlauch hat eine Brücke und dieses T-Stück. Dafür habe ich keine Zuordnung und auch keinen Schlauch über. Ich hatte die Öffnung mal zugemacht. Da sprang er gar nicht an. Kann aber auch Zufall gewesen sein.
      Nochmal aus dem Gedächtnis:

      Eine Unterdruckleitung geht von der Kurbelgehäuseentlüftung nach oben zu dem Messinganschluss an der Brücke.
      Eine Schlauchleitung kommt von der Stauscheibe und wird in den größeren Stutzen der KGE gesteckt.
      Eine Unterdruckleitung kommt aus einem Messinganschluss unter der Brücke und geht zur Zündverstellerdose.
      Die o.g. Leitung (T-Stück) hat keine Verbindungsmöglichkeit, ausser am Luftfilter. Dort befindet sich dann auch wieder ein ca. 14 mm Stutzen. Da gab es aber keinen Verbindungsschlauch.

      Ich könnte Morgen nochmal zu zweit und mit geladener Batterie das T-Stück beim Motorlauf zuhalten und schauen, was passiert.
    • Jörn, wenn ich Dich nicht hätte....:-)

      Ich habe gerade nochmal draußen nachgesehen. Was fällt Dir auf?
      Da fehlt unten was. Und von hier muss dann eine Verbindung unter die Ansaugbrücke gesteckt werden, richtig?
      Also entweder der Schlauch war vor dem Abbau der Brücke da und ist jetzt unter dem Gummibalg, oder im Ansaugtrakt verschwunden, oder er war nicht vorhanden. Ich habe den Motorraum überall nach Schlauchresten abgesucht. Da ist nichts. Somit muss ich die Brücke wieder abbauen um von unten an den Stutzen zu kommen :-(.

      Und das T-Stück muss dann zum Luftfilter. War aber auch nichts dran. Der Schlauch müsste ja mind. 50 cm lang sein.
      Der wäre mir sicher aufgefallen.
    • du machst eine schöne Schnitzeljagd ....:-)

      Ich gehe davon aus das beim Ausbau der Gasanlage da einige entfernt wurde nur ohne den Schlauch und offen läuft er beim besten Willen nicht.
      Könnte ja sein das du den Schlauch im Mengenteile Balg verloren hast.

      Wenn du die Brücke ab hast schraubst du den gebogene Schlauch zum Kaltlaufregler mit einer Schelle am Ansaugkrümmer fest.

      Und dann Frank wenn du alles montiert hast läuft er wie oben der 7er mit dem B200E.
    • moin, moin,
      Wenn der Zusatzluftschieber derart außer Kraft gesetzt worden ist
      und die Leerlaufeinstelleinrichtung nicht korrekt verschlaucht ist,
      kann er ja auch nicht laufen. Allerdings muss er kalt ja ziemlich
      bescheiden gelaufen sein.
      Ich habe in meinen alte Unterlagen nocheinmal nach den Drücken
      geschaut und diese Seite gefunden.
      Den Werkstätten, insbesondere dem 911er Spezi spreche ich allerdings
      jegliche Kompetenz ab. Soetwas muss doch auffallen.
      Wenn hier alles richtig angeschlossen ist, muss in jedem Fall der CO
      Gehalt geprüft und eingestellt werden. Er sollte um die 2% haben.
      Wenn der Wagen soetwas wie eine Leerlaufdrehzahl gehabt haben sollte,
      Kann er die ja nur durch Vergrößerung des Drosselklappenspaltes zustande
      gekommen sein. Hier sollte auch noch kontrolliert werden.
      Wenn ich mich recht erinnere, wird der Leerlauf nur über die Leerlaufein-
      Stelleinrichtung eingestellt, da diese einen Bypass zur Drosselklappe darstellt.
      Ebenso funktioniert der Zusatzluftschieber. Auch dieser bildet einen Bypass zur
      Drosselklappe und hebt die Leerlaufdrehzahl im kalten Zustand an.

      Grüße Bromsvätska
      Images
      • A67BBFA9-2347-415A-BCAC-9B6549446D27.jpeg

        637.2 kB, 1,512×2,016, viewed 4 times
    • Hallo Brom,


      vielen Dank für deine Info. Ich glaube auch, dass da der ganze unrunde Lauf und das rumpelige Standgas herkommt. Werde mir morgen mal übergangsweise einen passenden Schlauch min abmarkt und die beiden Stutzen verbinden und mir den passenden Schlauch aus dem Netz besorgen. Bin sehr gespannt, ob der dann mit der momentanen Einstellung überhaupt noch zu starten ist. Ich habe noch eine Adresse wo man mir sagte, dass der Mensch Erfahrungen mit alten volvos hat. Da würde ich dann das Standgas und CO einstellen lassen. Aber erstmal den Wagen wieder zum laufen bringen. Bin gespannt, ob er so anspringt mit der Schlauchbrücke.
    • So....,
      ich habe dann heute mal die beiden offenen Stutzen mit einem Schlauch verbunden. Zündschlüssel rum und siehe da, der Volvo war sofort da und läuft so gut wie rund im Stand. Soweit so gut.
      Ich bin dann gleich mal eine kurze Runde gefahren. Es mag blöd klingen, aber gefühlt hat der Motor mehr Durchzug und fühlt sich stärker an. Ist aber nur meine subjektive Wahrnehmung, kann auch an den Glücksgefühlen gelegen haben.
      Im Stand läuft der Motor so gut wie ohne Vibrationen. So lief er bisher im Stand noch nie. Leider spürt und hört man, dass sich beim Gas geben immer noch kurz ein Zylinder abschaltet. Dieser kommt nun aber schon ab ca. 1500 U. mit und der Motor läuft ohne Murren und zieht gut. Im Stand konnte ich nicht hören, dass sich ein Zylinder abschaltet. Nur sobald man in die Teillast geht. Somit ist der vor einigen Wochen aufgetretene Fehler leider noch nicht ausgemerzt. Grundsätzlich ist dieser Fehler nun aber nicht mehr so gravierend wie vor meiner Durchsicht.

      Somit bin ich nur einen kleinen Schritt weiter. Ich glaube nicht, dass nach einer neuen CO Einstellung die logischerweise notwendig ist, sich der Fehler bereinigt.
    • Moin, moin,
      Super. Fahr doch einfach mal ne Strecke und schau Dir mal
      die Kerzen an.
      Vielleicht lässt sich da was lokalisieren.
      Ich erinnere mich gerade Dunkel an meine Zeit als Lehrling
      In den Achtzigern. Da hatte ich einen 75er 264GLE. Der hatte
      ähnliche Probleme. Habe dato den Kraftstoffmengenteiler zerlegt,
      gereinigt und zusammengebaut. Damals gabs da über Bosch noch
      ganz normal Dichtsätze und ist im Gegensatz zu einem Chronographenkaliber
      auch recht übersichtlich.

      Grüße Bromsvätska
    • Hallo Frank.
      So das hast du also ohne den Schrauber geschafft - klasse, weiter so.

      Die Einspritzmenge war quasi identisch. Habe die Pet Flaschen einfach gewogen

      Das hast du doch auch geschafft - kann nicht jeder, zumindest eine Porsche Schrauber nicht.

      Hast du dabei die Stauscheibe angehoben?
      Hast du die Hubhöhe dabei verändert - mehr und weniger und so weiter?

      Wenn ja:
      Ich glaube das Ruckeln kommt von der Zündung - 8° VorOT ?
      Schau dir die Kappe von innen an - sind die Kontaktstift sauber oder an der einen Seite etwas "grün" oder abgeplatzt?
      Alle Stecker richtig drauf und die Zündkerzen fest?

      Wenn nein:
      Fahren mit ständig wechselnden Belastungen (Gas geben und weg und wieder voll auf den Hahn...)

      Auf dem Weg nach Soest (:-)) den gute 102 Oktan Kraftstoff durchziehen und 2 Takt Öl erhöht (0,5/50L) dazu.

      Der "schwarze" Brennraum 2 und 3 muss noch sauber werden, oder wie war das mit den Kerzenbildern?

      Dann kommt noch das Steuerdruck einstellen und dann CO.

      Gruß
      Jörn