Kaufberatung V70 II Benziner.....

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Kaufberatung V70 II Benziner.....

      Hallo,
      ich bin dabei mich von meinem heißgeliebten BMW e46 320d aufgrund der zu erwartenden Diesel-Problematik hier in Köln zu verabschieden und möchte gerne künftig ein Auto mit LPG fahren.
      Den V70 als Kombi fand ich schon immer klasse aufgrund seiner Solidität, Verarbeitung, Fahrverhalten, Komfort, Platzangebot etc. Meine Frau hatte mal einen mir 140PS und war super zufrieden damit.
      Jetzt ist mir aufgefallen, dass es im Netz einige Modelle der Baujahre 2001- 2003 gibt, die für 3000 - 4000 Euro erhältlich sind und auch oft schon mit LPG ausgerüstet sind. Teilweise sind bereits auch neuralgische Punkte wie Vorderachslagerung und Lenkung gemacht worden.
      Diese Fahrzeuge haben natürlich alle schon zw. 200 u. 250t km auf dem Buckel, wovor ich aber zunächst mal keine Angst habe. Auch ist mir klar, dass bei Autos dieses Alters in der Folge immer mal Reparaturen zu erwarten sind.
      Die Erfahrung meiner Frau nach, und vom Hörensagen weiß ich, dass die die Volvo-Werkstätten in der Regel reine 'Apotheken' sind. Ich bin aber selbst recht firm im Schrauben und kenne auch einige Volvo-Spezis.
      Daher wüsste ich gerne aus Eurem Erfahrungsschatz, womit ich bei einem solchen Modell rechnen muss, welche typischen 'Kinderkrankheiten' (wobei man ja hier eher schon Opa/Oma-Krankheiten sagen muss) bei diesen Kilometerleistungen und diesem Alter zu erwarten sind?
      Wie ist die Ersatzteilversorgung (abgesehen von Originalteilen)?
      Welcher 5 Zylinder ist zuverlässiger? (der mit 140 oder der mit 170 PS? (Der 140PS würde mir dicke reichen).

      VG und vielen Dank schon mal, Arno
    • Hallo Arno,

      Nimm einen V70 III. Bin vom 850 bis dahin alles gefahren. Sie sind solider und vor allem im Bereich Fahrwerk / Bremsen nicht so reparaturanfällig.

      Der 144PS ist in der Stadt sehr trinkfest. Ob sich eine LPG Umrüstung bei den Baujahren = Laufleistungen lohnt musst du selbst einschätzen.
      170 PS lohnt nicht den Mehrpreis, 2.0T als Benziner - war immer eine gute Wahl.

      Grüße Jan
    • Moin,

      die sind leider nicht uneingeschränkt gasfest, daher können teure Reparaturen am Zylinderkopf anstehen.

      Meines Wissens nach gasfest sind:

      - 850/V70I bis einschließlich MJ98?!
      - S80II/V70III als 3.2/T6/V8 und die 2.0/ 2.5T als Flexifuel

      ...korrigiert mich wenn ich mich irre!

      Mit den XC90/V40I und II/S60II und V60 sowie die ganz neuen S90/V90 kenne ich mich nicht mehr so gut aus.

      MfG Bene
    • guitarno wrote:

      Hallo,
      ich bin dabei mich von meinem heißgeliebten BMW e46 320d aufgrund der zu erwartenden Diesel-Problematik hier in Köln zu verabschieden
      und wieder einer der sich enteignen lässt.
      Hallo erstmal


      Schade das es kein 330d ist, DEN hätte ich dir wohl abgenommen. pirat

      Gruß
      Fredy
      PS. Nimm nen V70 ab Modelljahr 2005. Bei den Benzinern ist das die bessere Wahl, beim Diesel eher die schlechtere
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt
    • Bene89 wrote:

      Moin,

      die sind leider nicht uneingeschränkt gasfest, daher können teure Reparaturen am Zylinderkopf anstehen.

      Meines Wissens nach gasfest sind:

      - 850/V70I bis einschließlich MJ98?!
      - S80II/V70III als 3.2/T6/V8 und die 2.0/ 2.5T als Flexifuel

      ...korrigiert mich wenn ich mich irre!

      Mit den XC90/V40I und II/S60II und V60 sowie die ganz neuen S90/V90 kenne ich mich nicht mehr so gut aus.

      MfG Bene
      Erklär Mal bitte was du unter "Gasfest" verstehst.

      Und jetzt bitte nicht mit "keine gehärteten Ventilsitze" kommen. Wir haben seit den 80ern kein verbleites Benzin mehr...

      Gruß
      Fredy
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt
    • Moin,

      ob man nun von gehärtet bei den einen spricht, oder von zu weich bei den anderen, das dürfte egal sein. Im Kern geht es aber genau darum!

      Der Motor soll mit LPG betrieben werden und nicht mit verbleitem/unverbleitem Benzin.

      Guck dich doch mal beispielsweise im 9er-Forum um... Ventilspiel ist bei den Redblocks so gut wie nie ein Thema, außer die Kisten laufen auf Gas. Da schlagen sich die Ventile in den Sitz rein und es muss relativ oft nachgestellt werden. Macht ja auch nix, wenn man drauf aufpasst, 10 Schrauben und dann 8 Ventile kontrollieren ist kein großes Ding.

      Wenn ich jetzt mit nem 2.5T aber alle 40tkm in die Werkstatt muss (in eine mit dem passenden Nockenwellenniederhalter) und bei 20 Ventilen das Ventilspiel einstellen lassen muss, dann rentiert sich das in meinen Augen nicht und der Wagen verdient das Prädikat "nicht gasfest".

      Den Stress würde ich mir sparen und zumindest der Hinweis darauf sollte für einen Interessenten erlaubt sein.


      Bin selbst ein absoluter Gasfreund und hatte schon viele Autos mit LPG. Ich hab beim Kauf aber immer drauf geachtet, dass die Motoren das Gas vertragen.

      Mein 850 T5 läuft seit 180tkm bei mir auf Gas (gesamt 400tkm), der verträgt das einwandfrei.


      MfG Bene
    • Ich möchte auch bemerken, das es zumindest beim V70II immer noch das Belgier Problem gibt. Mein V70II mit 2,4l Turbo 5Zylinder war so gesehen sehr nett ( wenn man Fronantrieb bei der Größe ertragen kann) hatte aber die belgischen Rostprobleme die es ja auch schon bei belgischen 9ern gab. Der rostete schlimmer als mein Daimler 210er. Das musste erst mal schaffen. Es ist schon etwas irritierend, wenn bei einem Volvo die Federbeinaufnahmen, Träger und Schweller gleichzeitig komplett weg gammeln. Also lieber einen aus Turslanda nehmen!
      Ein Sparsames Auto war der übrigens nicht. Ich fahre erst mal weiter Diesel- die letzten Worte sind da noch nicht gesprochen.
      Beste Grüße
      Jan
    • Jo240 wrote:

      Bene, die haben doch Hydros. Außerdem gab es den V70II ab Werk als BiFuel mit Erdgas.
      Und ich muss Schwedenprojekt widersprechen, mein 144PS Sauger hat im Drittelmix noch nie 8 Liter überschritten, das bezeichne ich nicht gerade als trinkfest.
      Die Betriebserlaubnis BiFuel wird nach 15 Jahren erloschen sein. Das dürfte in 2-3 Jahren sein. Neue Tanks wurden von Volvo nicht angeboten.
      autobild.de/artikel/erdgasmode…mw-fiat-opel-4582836.html
    • Druckbehälterverordnung....
      Druckbehälter kann man neu prüfen.
      Die Festigkeitsprüfung ist alle 10 Jahre Pflicht.
      Innere Prüfung alle 5 Jahre
      Äußere Prüfung alle 2 Jahre.

      Muss das bei Erdgastanks im Auto? Nein? Dann sind es wohl keine Druckbehälter _g

      Gruß
      Fredy
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt
    • Hier kann man nachlesen:

      ENDGÜLTIGE EINSTELLUNG DER PRODUKTIONStellt der Inhaber der Genehmigung die Herstellung eines laut dieser Regelung genehmigten Fahrzeugtypsendgültig ein, so hat er hierüber die Typgenehmigungsbehörde, die die Genehmigung erteilt hat, zuunterrichten. Nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung hat diese Behörde die anderen Vertragsparteien desÜbereinkommens, die diese Regelung anwenden, hiervon mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, dasdem Muster in Anhang 2D dieser Regelung entspricht.

      Die maximale Betriebsdauer beträgt 20 Jahre.
    • Hallo Leute, vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten die, wenngleich bisweilen an der ursprünglichen Fragestellung vorbei dennoch sehr interessant sind!
      Z.B.:

      Schwedenprojekt wrote:

      Die Betriebserlaubnis BiFuel wird nach 15 Jahren erloschen sein. Das dürfte in 2-3 Jahren sein. Neue Tanks wurden von Volvo nicht angeboten.
      Ein GUTER Hinweis! Danke! (Hätte ich als Gasprüfer für Reisemobile aber auch selbst drauf kommen können.. ;) )

      Um bei dieser Gelegenheit zu der LPG-Nummer mal was zu sagen: Also vor dem Gasbetrieb habe ich absolut keine Angst und auch keine Befürchtungen. Schon gar nicht bei Volvos! Ich befasse mich schon lange mit dem Thema LPG und habe in diesem Rahmen eigentlich immer nur Gutes gehört von Volvo Motoren. Aus meinen Beobachtungen scheinen sie zusammen mit den BMW 6-Zylindern und den DB-Motoren dahingehend sogar zu den zuverlässigsten Motoren zu gehören.
      Vorausgestzt: DIE GASANLAGEN SIND RICHTIG EINGESTELLT!
      Und darin liegt meiner Meinung nach auch der ganze 'Casus-Knacksus' in der LPG Diskussion! Die ganze Meckerei über LPG und Negativ-Malerei von LPG Anlagen kommt dadurch zustande, dass in der Branche leider ein weitverbreitetes Halbwissen zu kursieren scheint. Die Einen sagen "Gas verbrennt aber viel heißer", (FALSCH. siehe HIER oder HIER) die Anderen sagen "die Probleme liegen an mangelnder Ventilschmierung bzw -Kühlung" (da gehen die Meinungen weit auseinander) usw. usw....
      Letztendlich gibt es aber, zumindest meiner Beobachtung und Erfahrung nach, eigentlich immer nur dadurch Probleme, dass die meisten Gasanlagen einfach FAST IMMER zu mager eingestellt sind!
      Oft liegt das an den Umrüstern, die ja mit der höheren wirtschaftlichkeit von LPG werben, und sich damit brüsten wollen, dass ihr Gasanlageneinbau genauso viel l/100km verbraucht wie im Benzinbetrieb, und daher die Anlagen zu mager eingestellt ausliefern.
      Auch liegt das daran, dass bei den Einstellungen nur einzelne Lastbereiche berücksichtigt werden und nicht alle.
      Hierbei geht es nicht nur um die magische 4000 U/min Grenze, oberhalb derer der Gasbetrieb ja besonders kritsich sein soll. Es geht auch um z.B. Anhängerbetrieb, unterschiedliche Gasqualität im Sommer oder Winter, sportliche oder ruhige Fahrweise etc..... Alles Faktoren, für die theoretisch die Einstellung der Gasanlage jeweils angepasst werden müsste.
      Macht natürlich keiner. Wäre ja auch mega-nervig. Also werden die Anlagen meistens im Stand, oder fahrend bei einer bestimmten möglichst konstanten Drehzahl (meistens 3000) eingestellt.
      Wenn ich aber bei einer Drehzahl X eine Geschwindigkeit Y auf ebener Strecke fahre ist das eine ganz andere Abteilung, als wenn ich das gleiche an einer starken Steigung oder mit Anhänger dahinter mache. Solch eine Belastung käme jener Belastung, der unsere Motoren im realistischen Alltagsbetrieb meistens ausgesetzt sind, nämlich ständiger, kleiner Beschleunigungsvorgänge, viel näher.
      Ein mir bekannter Umrüster hat mal gesagt, dass man Gasanlagen am zuverlässigsten auf Leistungmesständen mir einstellbarem Rollwiderstand bzw. der Simulierung von Steigungen etc. einstellen kann. Hat aber natürlich kein Umrüster, so ein Teil. Also muss man sich da schon etwas mehr Mühe geben und sich was einfallen lassen. Zweimal um den Block fahren, um 'fahrend' einzustellen reicht da nicht.
      Man muss sich z.B auch ab und zu mal das Zünkerzen'gesicht' anschauen. So wie es früher in der KFZ-Technik üblich war: rehbraun/grau war OK, schwarz zu fett, und weiß/silbrig zu mager. Macht heute keiner mehr.
      OK: 'schwarz' wird man mit LPG kaum erreichen können, da kaum Ruß anfällt wie beim Sprit, aber 'weiß/silbrig glänzend' für 'zu mager' kriegt man hin. Und matt grau für OK auch.
      Übrigens erübrigt sich laut dem selben Umrüster bei 'richtiger' Einstellung der Gasanlage auch dieser ganze 'LPG-Zündkerzen'-Voodoo-Bullshit. Alles nur Geldmacherei, wie er meint. Bei guter Einstellung werden die Zündkerzen kaum mehr belastet als unter Benzin.
      Letztendlich bekommt man bei der Einstellerei der Gasanlagen meistens nur einen Kompromiss hin. Also z.B. zu fett im Leerlauf und zu mager unter Vollast.
      Manche neuere Gasanlagen laufen mit einer adaptiven Software, die die Unterschiede der unterschiedlichen Belastungszustände ausgleichen soll. Aber das funktioniert angeblich nur auf der elektronischen Ebene, Einspritzzeiten und -zeitpunkte etc. Der Gasdruck, mit der wichtigste Parameter einer Gasanlage, lässt sich elektronisch aber nicht einstellen und damit den wechselnden 'Umständen' auch nicht anpassen, soweit ich informiert bin (bitte berichtigt mich, sollte es da mittlerweile Systeme geben, die das können!!)
      Ich hatte mal einen Opel Omega mit 2,2 EcoTech-Motor, der auf Gas lief. Gasanlage war von PRINS. Ich hatte dafür die Kalibrierungssoftware von 'Bexprins'. Man musste zur Messung eine gewisse Zeit möglichst konstant 3000 U/min halten. Nach der Messung musste man den Druck am Verdampfer nachstellen und erneut Messen, bis die Software OK sagte. Und es kamen komplett andere Werte und Einstellungen zustande, je nachdem ob man die Messungen im Stand, fahrend 'unbelastet', fahrend 'mir der kompletten Familie und Hund drinnen' oder fahrend 'mit-Wohnwagen-hinten-dran' vornahm.
      Am eklatantesten war der Unterschied mit Wohnwagen zu allen anderen Zuständen. Daher habe ich vor jeder längeren Fahrt mit Wohnwagen eine neue Einstellung vorgenommen und nach der Fahrt, am Urlaubsort/nach dem Urlaub nochmal.
      Auf diese Weise bin ich fast 200.000 km ohne irgendwelche Mucken mit dem Opel gefahren.
      Aber: Der Verbrauch auf Gas gegenüber Benzin war nicht 'nur' 10 - 15 %, wie üblicherweise als 'normal' beschreieben, sondern lag bei 20% und mit Anhänger bei bis zu 30%. Aber alles immer noch billiger und umweltfreundlicher als Benzin.
      Übrigens sagte der Umrüster auch, dass bei 'richtiger', also eigentlich tendenziell leicht zu fett eingestellter Gasanlage selbst als Gas-ungeeignete Motoren, wie z.B. viele Ford-Motoren mit ungehärteten Ventilsitzen, völlig unproblematisch auf Gas laufen.
      Und, was auch SEHR wichtig ist: MAN MUSS SEIN FAHRVERHALTEN ANPASSEN! Man darf ein LPG Auto nicht so fahren, wie einen Benziner! Also wenn ich ihn prügeln will, dann sollte ich vorher auf Benzin umschalten.
      Und das bitte möglichst nicht bei 4000 U/min und mehr, sondern bitteschön im Leerlauf.

      So, jetzt bin ich Euch mit meinem 'Halbwissen' gehörig auf den Sack gegangen. Bitte um Berichtigung aller Art, wenn nötig!! Auch gerne mit derben Worten, wenns sein muss. Bin da nicht empfindlich (auf den Inhalt kommts an) _g _g

      Bin aber weiterhin dankbar über Hinweise bezüglich der V70II Krankheiten

      Fredy_D5 wrote:

      und wieder einer der sich enteignen lässt.
      Du hast leicht reden :rolleyes: Aus welchem Landkreis kommst Du? Hier in Köln ist im April Ende mit Euro 4/5 Diesel. Wird vielleicht nochmal gekippt, NRW klagt gerade, aber dann ist es auch nur noch eine Frage der Zeit. Ich kann hier beruflich nicht ohne Auto (Musiker -> Equipment, Gasprüfungsservice für Reisemobile -> Werkzeug etc) und außerdem fahre ich mit LPG umweltfreundlicher und günstiger (25t km /Jahr).

      Gruß, Arno

      The post was edited 1 time, last by guitarno ().

    • Lieber Arno.
      1. BiFuel bei Volvo heißt das sie mit CNG (Erdgas) laufen, also Tanks mit 200 bar Innendruck. Das hat mit LPG Mal gar nichts zu tun, außer dass der Kraftstoff gasförmig in den Motor kommt.
      Ich bin selber einige 100.000km mit LPG unterwegs gewesen. Probleme? Ja. Zündkerzen öfter wechseln, ca halbe Intervalle zu Benzin. Ansonsten absolut problemfrei weil keine Pfuscher an der Anlage waren.

      2. Wenn ALLE Kölner die einen alten Diesel fahren diesen einfach weiterfahren und der Politik den Mittelfinger zeigen, was meinst du würde passieren?
      Stattdessen werden TOP Autos in dem Schredder geworfen und sich, natürlich via Kredit mit 0,9% Zinsen, Neuwagen gekauft die, momentan, in die Dummweltzonen fahren dürfen. Während die neuen Autos dann pro gefahrenen Kilometer mehr an Wert verlieren als 0,9%, lachen sich die Skipper über die dummen Schäfchen kaputt die Mal wieder alles machen was ihnen die Politik erzählt. Natürlich haben DIE in ihren Kähnen KEINE Rußfilter geschweige denn Katalysatoren. Im besten Fall haben sie Abgaswäscher die mittels Rheinwasser einen großen Teil Ruß aus dem Abgas waschen und in den Rhein spülen. Ist natürlich für die Fische besser Schwefel Quecksilber Mineralöl und anderen Dreck zu futtern als Microplastik von den vielen Alditüten....
      Wenn sich wenigstens jeder der gutgläubigen Neuwagenkäufer jetzt 24h lang mit einem Schild, auf dem steht "der FEINstaub wird gebeten den Luftrichtungspfeilen in ausreichender Menge zu folgen", an die Grenze der Dummweltzonen hinstellen würde, dann hätte das ganze vielleicht noch das Potential das man als Außenstehender drüber lachen könnte.

      Genau wie in Hamburg. 800m Straße werden gesperrt, man muss nun also über 3km Umweg fahren. Jeder normal denkende Mensch, sogar der ein oder andere US Präsident, lacht sich über soviel "unlogik" kaputt. Und anstatt als Bürger der Stadt gemeinsam zu streiken, auf die Straße zu gehen, und die Herren im Rathaus zu fragen wo sie gerade Schmerzen haben, ja stattdessen wird mit den Schultern gezuckt und der Umweg gefahren. Wem der Umweg zuviel Sprit kostet, der kauft sich einfach ein neues Auto.
      Die einzigen die Lachen sind Mal wieder die Kapitäne der Frachter im Hafen die gerne ihre Maschinen Mal kurz hochdrehen lassen und die Sonne verdunkeln. Und noch jemand lacht. Politiker und Autolobby!
      Und ich sage es jetzt schon... Spätestens 2025 haben die grünen, wer wählt die eigentlich?, es durchgesetzt dass ganz Deutschland keine Diesel PKW mehr toleriert.

      Gruß
      Fredy
      Ein Volvo fährt ewig und drei Tage, ein Volkswagen fährt drei Tage und steht ewig in der Werkstatt

      The post was edited 1 time, last by Fredy_D5 ().

    • Moin, moin,
      dem kann ich nur zustimmen.
      Ziviler Ungehorsam und Courage. Fertig.
      Wer die grünen Ökoterroristen wählt?
      Die, die vor 20-30 Jahren mit alten /8 Dieseln, alten VW T1/T2
      und alten, umgebauten Ford Transit Krankenwagen mit selbsgenähten
      Klamotten für Nachaltigkeit gegen das Esteblishment gekämpft haben.
      Heute sind genau diese Ökoterroristen genau da angekommen und haben
      in der Grünen Regierungsbeteiligung unter Schröder verstanden, das sich
      mit Umweltschutz subtil Geld verdienen lässt.
      Nach der Infiltration von vielen Behörden, Ministerien und Vebänden wurde
      unter anderem auch eine schlagkräftige Ökolobby etabliert, die heute halt
      agiert. Für die Drecksarbeit gibt’s noch die Antifa.......
      Die Köpfe der Ökoterroristen sitzen heutzutage in bevorzugter Wohnanlage,
      tragen Designerkleidung und ....... werfen am Wochende halt auch mal
      gerne den völlig abgasungereinigten 6,75l V8 britischer Fertigung mit
      hübscher Kühlerfigur oder beflügeltem B an.
      Alle, die immer noch meinen, grün aus Umweltgründen zu wählen,
      würde ich empfehlen, einen genauen Blick hinter die Ladentheke zu werfen.Ich
      bin überzeugt, das sehr viele ihre Sichtweise auf die ach so verehrten Herrschaften
      Ändern würden.
      Wenn man in der Farbenlehre rot und grün mischt kommt was bei raus?
      Schlimm.
      Nur die Schafe rennen heute hinter Pumps tragenden, nicht unattraktiven
      Parteivorsitzenden mit dem Charme eines trendigen Schauspielers hinter
      her. Sex sells.
      Mir ist bewusst, das dies hier zu politisch ist und hier nicht hingehört,
      aber es muss auch mal gesagt werden. Viele jammern über die Fahrverbote,
      unterstützen aber diese selbst.

      Grüße Bromsvätska
    • Moin,

      ich würde gerne noch etwas zum Thema Gasanlagen beitragen, bzw. auf den Post von guitarno eingehen.

      Vieles was du schreibst kann man uneingeschränkt so stehen lassen. Viele Umrüster machen tatsächlich "schnell schnell".

      Eine saubere (komplette) Einstellung einer Gasanlage ist aber gar nicht so schwierig. Gerade die von die angesprochene Prins 1 ist aufgrund der hochwertigen Injektoren (Keihin) da absolut easy einzustellen. Im Endeffekt sind es zwei Parameter, wenn man vom Gasdruck abweicht.

      Was soll ein variabler Gasdruck bringen? Mit dem richtigen Gasdruck kannst Du die Anlage auf alle (!) Lastzustände einstellen, vorausgesetzt die Peripherie wurde richtig gewählt (Injektorengröße, Gasleitung Tank-Verdampfer). Wenn das alles so passt, dass man im Leerlauf nicht unter 2ms, besser 3ms bleibt und unter Volllast natürlich nicht über 20ms, dann ist die Anlage perfekt einstellbar.

      Last zu fett und Leerlauf zu mager ist schlecht eingestellt, aber vermeidbar. Für die Einstellerei ist es sinnvoll ein OBD2-Tester zu haben der die Kurzzeitgemischadaption anzeigen kann.

      Ich habe fast von Beginn an nur Fahrzeuge mit LPG gefahren und habe 2 Fahrzeuge umrüsten lassen, eins umgerüstet gekauft und einen selbst umgerüstet. Eingestellt habe ich bis jetzt Prins 1/2 (die Fahrzeuge die ich habe umrüsten lassen), KME Diego (selbst umgerüstet) und Landi Renzo Omegas (so gekauft).

      Am einfachsten einzustellen ist mMn eindeutig die KME. Dort fährt man eine Referenzmap auf Benzin, stellt ein und fährt weitere Maps im LPG-Betrieb die sich mit der Benzinmap decken müssen. Damit reißt man von Leerlauf (2-3ms) bis Volllast (12?!ms) jeden Lastzustand ab! Decken die Maps sich, ist die Anlage fertig eingestellt.

      Prins geht auch recht einfach, benötigt aber "eigentlich" einen OBD2-Tester. Es geht aber auch ohne...

      Am Kompliziertesten finde ich die mapbasierten Anlagen, wie die Landi Renzo. Hier muss man sich gut überlegen, wie grob man die Lastblöcke zusammenlegen will, sonst stellt man das Ding 3 Wochen ein. Diese Anlagen sind zwar theoretisch am genausten einstellbar, jedoch sprengt das dann jeden Rahmen. Nötig ist das ganze ohnehin nur wegen der minderwertigen bzw. nicht linearen Injektoren.

      Sinnvoll für Einstellfahrten, egal mit welcher Anlage, sind 3 Arme, 4 Augen und leicht hügeliges Gelände mit idealerweise langen leichten Steigungen.


      Eine Sache kann man allerdings nicht so stehen lassen. Die Fahrweise muss bei einer richtig bemessenen, eingebauten und eingestellten Anlage NICHT (!!!) geändert werden.

      Die muss von Vollgasorgien bis Anhängerbetrieb alles mitmachen, ohne dass es dem Motor (mehr als ohnehin) belastet. Mein 850 T5 mit Chip und Prins1 hat, als er noch unter meiner Regie gefahren wurde, wenn er warm war immer ordentlich Lack bekommen und musste auch auf der Autobahn oft den ICE spielen. Bis Anschlag (je nach Wind und Wetter 250-260 echte) hat er das immer klaglos mitgemacht. Die letzten ~50tkm hat ihn meine Freundin gefahren und geht die Sache wohl ruhiger an. Seine Rolle spielt nun ein Mercedes E430 T mit Landi Renzo, der auch mal Volllast kriegt und auch die 940er Limo mit dem Trailer aus Schweden holen musste.

      Wenn die Motoren, diese "Quälerei" trotz perfekter Einstellung der Anlage nicht klaglos mitmachen, sind wir wieder beim Punkt "gasfest".


      Die o.g. verbalen Ausgüsse basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und stellen keinerlei Allgemeingültigkeit dar. Jeder darf anderer Meinung sein.

      MfG Bene
    • Wenn man überlegt, dass das Neujahrsfeuerwerk laut Tagesschau so viel Feinstaub erzeugt wie der KOMPLETTE AUTOVERKEHR für ZWEI MONATE, da frage ich mich schon, wo denn da die Verhältnismäßigkeit ist?

      Teure Reparatur ist das Zweimassenschwungrad und Kupplung, wenn das schon gemacht wäre, sollte das Pluspunkte geben.
      Die Klima ist bei den alten Kisten auch meistens schrott, und lass dich nicht belabern mit: "Muss aufgefüllt werden"
    • Fredy_D5 wrote:

      1. BiFuel bei Volvo heißt das sie mit CNG (Erdgas) laufen, also Tanks mit 200 bar Innendruck. Das hat mit LPG Mal gar nichts zu tun, außer dass der Kraftstoff gasförmig in den Motor kommt.
      Is mir schon klar ;) . Ich hatte die Anmerkung mit dem ablaufenden Bi-Fuel Erdgas-Tank auch nur als wichtigen Hinweis zur Kaufberatung allgemein genommen.

      Fredy_D5 wrote:

      2. Wenn ALLE Kölner die einen alten Diesel fahren diesen einfach weiterfahren und der Politik den Mittelfinger zeigen, was meinst du würde passieren?
      Damit und mit allem folgenden, was Du diesbezüglich geschrieben hast, gebe ich Dir 100% recht! Fakt wird es nur leider (wie immer) sein, dass es nur einzelne sein werden, und (leider) nicht alle, die sich widersetzen. Wenn ich nur privat unterwegs wäre würde ich das trotzdem tun. Ich bin aber in der Situation zu 70% gewerblich in der Stadt unterwegs zu sein (mal abgesehen davon, dass ich gerade 100m in der Umweltzone drinnen wohne) und ich habe einfach aufgrund mehrerer Jobs, Familie etc. keinen Raum mehr, sowas durchzuziehen.
      Ja, "typisch", kann man sagen, "jeder findet einen Grund, sich NICHT zu widersetzen."
      Aber, wie gesagt, ich glaube nicht daran, dass das jetzt schon im April durchkommt, aber jetzt ist der Punkt, an dem ich für den Diesel-BMW noch einen adäquaten Gegenwert bekomme, den ich benötige, um ein anderes Auto erwerben zu können.

      Bromsvätska wrote:

      Wer die grünen Ökoterroristen wählt?
      Die, die vor 20-30 Jahren mit alten /8 Dieseln, alten VW T1/T2.......
      Ich bin früher auch /8er gefahren, Diesel und Benziner und auch T2! Waren geile Karren :D :D
      Aber ich wähle heute 'sehr rot', da für mich der Ursprung allen Übels in sozialer Ungerechtigkeit und der immer noch voranschreitenden protegierung der Wirtschafts-Lobby liegt. Auch die ganze Diesel-Nummer.

      Bene89 wrote:

      Moin,

      ich würde gerne noch etwas zum Thema Gasanlagen beitragen, bzw. auf den Post von guitarno eingehen.......
      Danke! Wieder viel gelernt! Wie gesagt: habe da auch nur 'Halbwissen' welches teils angelesen und teils aus Unterhaltungen mit Umrüstern stammt. Würde mich da gerne noch weiter reinarbeiten!
      Kann ich Dich damit ggf. mal kontaktieren?

      LG, Arno