Operation am offenen Herzen...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Operation am offenen Herzen...

      ... er ist nicht mehr der Selbe wie vorher...

      Hallo, nun, da ich Eure Aufmerksamkeit habe :D , meine Volvo 940 Turbo hat eine neue Zylinderkopfdichtung bekommen aufgrund von erhöhtem Ölverlust und blinkender Ölkontrollleuchte. Simmerring (Austausch letztes Jahr wegen Ölverlust) und Öldruckschalter (wegen ständig blinkender Öllampe) führten leider nicht zum gewünschten Erfolg, deshalb diesmal die Zylinderkopfdichtung.
      Dazu wurde der Motor ausgebaut und geöffnet (was mir als Laie vorher gar nicht klar war).
      Der Werkstattmeister hat mir ein Foto vom Motorinneren gezeigt, alles total schwarz und verschlammt (oder wie man das bezeichnet).
      Das Auto wird ca. 1x pro Woche bewegt für Kurzstrecken, für Urlaubsreisen fahren wir auch mehrmals im Jahr mehrere hunderte Kilometer.

      Nun, nach dem Wechsel der Zylinderkopfdichtung ist der Volvo nicht mehr der selbe wie vorher. Das Motorgeräusch bzw. Fahrgeräusch ist ein anderes, etwas lauter, hat etwas von einer Nähmaschine. Hört sich jetzt zwar nicht kaputt an, aber eben anders.

      Nun hätte ich gern ein wenig Zuspruch von Euch, da ich mir wirklich Sorgen mache. Ist es normal, dass sich der Motor nach so einem Eingriff anders verhält bzw. anders anhört?

      Bitte macht mir Mut, mein Volvo ist BJ 1996 und hat erst 180.000 km runter.

      Liebe Grüße
      Janina

      Anhang: ein Foto vom Foto vom Motor
      Bilder
      • motor1.jpg

        242,43 kB, 1.500×1.125, 220 mal angesehen
    • Hast du
      --nach dem Symptom: hoher Ölverbrauch--
      den Wechsel der Kopfdichtung in Auftrag gegeben oder
      ist die Werkstatt auf die Idee gekommen?
      Kopfdichtung wechseln nach 22 Jahren ist sicher eine Super-Idee, aber nicht bei DEM Symptom.
      Dann müssen ja die Ventilschaftdichtungen mit erneuert werden.
      Hat aber alles nix zu tun mit dem öldruck. SO kaputt kann eine ZKD beim Redblock doch gar nicht sein!?
      Ist denn die Lampe nun aus?
      .
      Dass es üble Ablagerungen gibt bei 1x pro Woche Kurzstrecke, ist normal. Da darf man nur Vollsynthetik-Öl fahren und viel öfter wechseln.
      Wie oft kommt es denn raus?
      .
      Da man Geräusche nicht erlesen kann, mußt du mal mit dem telefon eine Aufnahme machen und irgendwo hoch laden
    • Moin, moin,
      @Cornflakegirl wer hat denn da die letzten Jahre die Ölwechsel gemacht, bzw nicht gemacht.
      Das sieht ja aus, als ob Dein Redblock nie, bzw selten einen Ölwechsel bekommen hat.
      Und wenn, dann nur mit Öl minderwertiger Qualität.
      Der Motor muss nicht nur raus, sondern komplett zerlegt und aufwändig gereinigt werden.
      Das Geräusch kenne ich nicht, was bei Dir jetzt aufgetaucht ist, vermute aber mal einen
      Lagerschaden ö.ä..
      Ich verstehe nicht, wie man einen Motor so hinrichten kann.
      Selbst mit dem billigsten 15W-40 Baumarktöl, jedes Jahr ohne Rücksicht auf
      die km Leistung, gewechselt sieht ein Motor SO nicht aus.
      1x Kurzstrecke pro Woche? Der wurde ja nie warm!?
      Grüße
      Bromsvätska
    • es sieht ja eben so aus, wie 15W40 1x pro jahr.
      da er "nie" warm wird kommt das so.
      Was ICH --sinngemäß nach Fredys Idee-- "eiskalt" dann mache würde:
      warm fahren, 1/2 Liter Aral Ultimate Diesel zum Motoröl, 10 min im Leerlauf laufen lassen, 10 min fahren mit max 2500 rpm. Öl ablassen. Filter neu.
      Neues öl, warm fahren, das selbe Spiel nochmal
      .
      wartern wir erstmal auf die Antwort, wie oft und welche "Sorte" öl er bekommen hat.
      .
      der Lagerschaden paßt zum Symptom "Lampe geht an". das ist aber eine Folge von billigem öl und zu lange drin gelassen in Verb. mit viel Kurzstrecke. Die Lager sind abgenudelt und laufen nun aus. Das Öl kommt erst gar nicht bzw nur kalt ab 2500 Umdr (!?!?!) zum Öldruckschalter.
      So einen B203FT hab ich auch. Lagerschaden. Läuft warm gut, aber unter 2000 rpm Lampe an und nur 0,5 bar Öldruck..
    • also, ich habe das Auto seit 14 Jahren und es ist nach wie vor Scheckheftgepflegt, habe jedes Jahr zur Inspektion einen Ölwechsel machen lassen, immer mit 5W-40, seit 2 Jahren lasse ich halbjährlich einen Ölwechsel machen.

      Die Lampe ist jetzt nicht mehr an, die Reparaturen wurden mir immer von der Werkstatt empfohlen, ich habe die Werkstatt vor einem Jahr gewechselt, weil der Typ in der alten Werkstatt mir ständig dazu geraten hat, mir doch ein neues Auto zu kaufen, und den Volvo nicht wertgeschätzt hat.
    • @Cornflakegirl

      Das Problem mit Ölverschlammung an Deinem Motor war doch schon 2009 Thema. Da war noch von 10W-40 von ATU die Rede. confused

      volvo.reparaturanleitung.info/…t/&postID=57139#post57139

      Jetzt ist eben der Punkt erreicht, an dem der Motor den Geist aufgegeben hat. Interessant wie lange ein Rotblock so etwas aushält.

      Viele Grüße, Jörg

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von volvo-4789 ()

    • Hallo Janina.
      Sieht echt nach nicht optimaler Nutzung eines Verbrennungsmotors (über Jahre) aus.

      Die Geräusche (die du jetzt hörst) könnte daher komme das du den Motor nur noch mit der "Innenschalldämmung" kennst - wenn der Kopf sauber ist wird natürlich alles lauter - kann normal sein. Kann!

      Der Öldruck sollte nicht nur durch einen neuen Schalter in Ordnung sein - möglich ist das der Kontakt am Schalter einfach schlecht war und jetzt keine Öldruckmangel mehr "angezeigt" wird. Ist es so? Im Standgas bei warmen (> 10km Fahrt) Motor flackert die Öldruckleuchte nicht?
      Eine Messung des Öldruck könnte helfen (Geber anschließen dauert nicht lange) oder gleich einen Drucksensor mit Anzeige kaufen und mit einem T-Stück installieren.

      Das Öl und Filter bald erneut zu wechseln hat dir die Werkstatt bestimmt schon nahe gelegt - die Reste (weil unten nicht gereinigt wurde) lösen sich sicherlich - zumindest wenn du den Motor mal richtig warm fährst. Da reicht es nicht "so die Heizung ist schon warm" sondern richtig Leistung abfordern = BAB mit 3/4 Vollgas und wenn dann die Temperaturanzeige mehr als Mitte anzeigt wird der Motor /das Öl richtig warm.

      Genug Mut gemacht- der muss nicht defekt sein.
      Gruß
      Jörn

      Die ÖL Versorgung/Entsorgung am Turbolader nicht vergessen - reinigen, neu Dichtung und wie damals Uli schrieb nur Vollsynthetisches Öl.
    • Kann man denn den Zustand des Motors durch einen anderen Fahrstil jetzt noch verbessern? Wieviele Langstreckenfahrten (wieviele km wären das denn) sollte ich denn zu der einwöchigen Kurzstrecke fahren?
      Ich brauche halt das Auto nicht so oft, da ich in der Stadt wohne, deshalb wird es nur für Großeinkäufe und Familienurlaube genutzt.

      Das aktuelle Motorgeräusch klingt jetzt nicht kaputt oder sehr beunruhigend, sondern einfach anders als vorher. Das macht mir jetzt einfach Sorgen in Verbindung mit dem Foto vom Motorinneren.
    • Mal ne ganz andere Idee...(?)

      Kann so eine Verschlammung durch eine ungünstige Kombination aus z.B. E85 + E85-ungeeignetem Ôl + Kurzstrechen entstehen ??



      Mein FK den ich letztes jahr gekauft habe (Mj,96, 371.000Km) sah unterm Ventildeckel auch übel aus. Nicht so schlimm wie der hier, aber doch verhärteter Schlamm und die Ôlmulden an der Nockenwelle waren halbvoll mit Schlamm. Merkwürdigerweise waren die orig. !!!! noch nie entfernten bröseligen Schläuche der KGE sauber. Was für Kraftstoff gefahren wurde weiss ich nicht. Auch kamen unten keine Brocken raus sondern nur schwarzes Ôl. Ein paar kurzfristige Ôlwechsel spähter wurde das neue Ôl halt nur etwas schneller wieder dunkel. Der FK wurde bis 371.000 gerentnert,hat nun die 400.000 passiert, die Ôlverfärbung nach dem Ôlwechsel dauert nun immer länger und die geölte Singer Nähmaschine ist nun auch wieder da (Ventile eingestellt auf 0.35-0.40, Handwarmer Motor). Hat vorher ziehmlich geklappert. Letzte Woche Gol - Helsingborg - Gol, also ca. 2x 500 Km zusammenhängend Autobahn + 400 Km Landstrasse (bei 90 - 120 Kmh) und läuft super. 7,6L/100.
      Grüsse
      Rainer
    • ja, eine Menge Infos sind das - teilweise widersprüchlich..
      *** kannst du mal das Geräusch aufnehmen und irgendwo hoch laden, damit man es mal hören kann?
      Möglichst irgendwo aufnehmen, wo keine anderen lauten Geräusche sind.
      .
      Dass die Taschen im Kopf neben der Nockenwelle voll sind mit ölkohle, ist normal, wenn man man nicht von Anfang an 5W40 gefahren hat. soweit ich das auf dem Schirm habe, gibt es das seit 1996 !?
      Ob die Taschen nun voll sind damit oder nicht, spielt für den Betrieb des Motors Null Rolle.
      Auf dem Bild ist aber noch mehr verschlammt als nur die Taschen.

      *** Ist denn der Kopf im Zuge des Dichtungswechsels von den Ablagerungen befreit worden????

      Das geht sehr gut mit einer Wanne, wo er rein paßt, einem Pinsel und 5 Liter ARAL Ultimate 102 Benzin. Eine ordentlich arbeitende Werkstatt hätte des gemacht. (macht der Auszubildende xroll ).
      *** Dazu beim Symptom "erhöhter Ölverbrauch" MÜSSEN bei dem Alter die Ventilschaftdichtungen gewechselt werden.
      Wurde das gemacht? vermutlich nicht !? Dann hilft lecwec.de/.
      Das aber erst am Ende rein, wenn alles sauber ist.

      Wenn es meiner wäre, würde ich das so machen:
      **Vereinbare einen Termin bei irgend einer Werkstatt, wo der Meister geistig auf die Reihen bekommt, den Auftrag anzunehmen " 2x ölwechsel mit Filter". beim ersten mal kann es 10W40 API SJ oder höher sein. Beim 2. mal 5W40 API SN".

      **An dem Tag, bevor der Termin ist, fährst du zu Aral und tankst mind 1 Liter in einen Reservekanister "Aral Ultimate DIESEL".
      **Davon schüttest du am Werkstatt-Tag einen halben Liter zum Motoröl, wenn er warm gefahren ist. Danach im Leerlauf laufen lassen ca 10 min, anschließend fährst du mit max 2500 Umdr. zur Werkstatt, mind 15 min.
      ** Dann sollen die alte Öl ablassen und das neue das 10W40... einfüllen. Filter auch neu.
      Fährst nach Hause. oder was-weiß-ich-wohin.
      .
      ** Bevor der nä. Termin zum Ölwechsel ist, machst du das selbe nochmal:
      1/2 Liter Aral Ultimate zum warm gefahrenden Motoröl, 10 min Leerlauf, 15 min max 2500 Umdr. Können auch 20 oder 30 min sein. Egal.
      Dann öl ablassen.
      NICHT ABSAUGEN. Sowas soll es ja auch noch geben. xroll
      .
      Dann nach ca 5000 km nochmal öl wechseln wieder mit 5W40 API SN.
      Dann ist ein Großteil der Ablagerungen wech...und kommt auch nicht mehr.
      Ein Restrisiko besteht immer, dass der Motor die Mücke macht. Bei 180T aber extrem unwahrscheinlich. Garantie übernehme ich natürlich nicht. Eine andere Möglichkeit den Motor kostengünstig frei zu bekommen, gibt es nicht.
      Selbst beim Zerlegen in alle Einzelteile kommt man nicht in die Kanäle im Block
    • Sorry, aber das ist Humbug. Ich hab genug B230 whatevers aufgemacht, die ihr Leben lang billiges 10w40 bekommen haben. Und Kurzstrecke gelaufen sind. Und regelmäßige Ölwechsel alle 15.000 km bekommen haben. Davon sah nicht einer SO aus.
      Ich habe überhaupt noch keinen so verkrusteten B230 gesehen. Mein erster Kadett sah so aus. Der hat nie nen Ölwechsel bekommen. Hab eh immer oben nachfüllen müssen. Daran ist er auch gestorben.
      Die Diesel-spülaktion kann genauso gut nach hinten los gehen, und du hast Brocken da sitzen, wo aktuell noch Öl hin kommt.
      Im übrigen ist es überhaupt gar kein Problem Motoröl abzusaugen, wenn man die passende Sonde wählt. Dass das pfusch wäre, ist blödfug. Stell dir vor, du hast zwei Glas voll relativ dickflüssigem multivitaminsaft. Eines schüttest du aus. Und hälst es so lange schräg, bis es leer ist. Das andere schlürfst du schööööön mim Strohhalm leer. Welches Glas hast du schneller richtig leer...? Also ganz?
      Das Ölkrustenproblem besteht bei diesem Auto seit mehreren Jahren (!). Die Machine ist auf. 2009 hätte man da Vlt noch was gescheit machen können. Ich würde da beruflich keine Hand mehr dran legen. Ich würde ne Adac-Mitgliedschaft abschließen, um den Wagen notfalls von der Autobahn runter zu kriegen, und fahren bis die Maschine festfrisst. Und meine Glaskugel sagt, das wird passieren. Früher oder später.
    • Moin, moin,
      Meine 945 Firmenhure hat 370.000 km auf nen B200F runtergerissen.
      Billiges 15W-40 Baumarktöl.
      Ich hab ihn nicht kaputtbekommen ( und ehrlich, ich hab es probiert pirat )
      Habe dann schließlich nen B230FB eingebaut.
      Sei dem nur Castrol 10W-60.
      Ach so, der B200F ist nun ein b200A und ist in meinem Holzboot montiert.
      Und immer noch nicht kaputt.

      @Cornflakegirl ich gebe freiwillig 500€.
      Der Wagen ist es gar nicht wert von Dir bewegt zu werden.
      Du wusstest schon vor Jahren um das Problem, hast aber nichts unternommen.
      Und erwartest jetzt Tipps und Hilfe? 500€ sind meine Hilfe.

      Grüße Bromsvätska
    • Was passieren kann.
      Im schlimmsten fall lösen sich Brocken und verstopfen (schlagartig) die Ölkanäle und es kommt kein Öl mehr an die Schmierstellen obwohl dich der Öldruckgeber nicht warnt.
      Folge wäre dann z.B. ein Festlaufen von Lagern, Kolben, usw.

      Der Kopf wurde jetzt so wie du es beschrieben hast von der Werkstatt gereinigt, es ist also noch der Block unten ungereinigt...
      Du hast eine persönliche Nachricht
    • Hallo Janina
      Das der Motor jetzt sofort aufgibt glaub ich nicht.
      Da der Kopf sicher gereinigt wurde ist ein Großteil der Schlempe schon mal weg.
      Eine Möglichkeit ist es die Ölwanne abzunehmen und den Block von Ablagerungen zu reinigen.Dabei ist wohl die Reinigung des ölsiebs unten am ölpumpeneingang das allerwichtigste.das hier alles im Motor verstopft ist etwas übertrieben,da das Öl ja immer wieder durch ölfilter und Sieb zirkuliert.
      Ölwanne runter ist allerdings auch schon wieder eine größere Operation .rechne mit ca 3-5std dafür und für 's Saubermachen.
      Vieleicht kann dir auch die Werkstatt deines Vertrauens nochmal nach dem Geräusch forschen.
      Gruß Richard
      DAS TRAGISCHE AN JEDER ERFAHRUNG IST,DASS MAN SIE ERST MACHT,NACHDEM MAN SIE GEBRAUCHT HÄTTE.
      Von F.W.Nietzsche
    • Solange die Ursache des Geräusches nicht geklärt ist, bleibt es beim Kaffeesatzlesen. Ein Lagerschaden erscheint mir nicht unwahrscheinlich, dann wäre aber jeder Cent, der jetzt noch in den Motor investiert wird (außer eine Komplettüberholung), rausgeschmissenes Geld. Aber vielleicht klappern ja auch nur die Ventile, weil die Ventileinstellplättchen vertauscht wurden… ?(

      Viele Grüße, Jörg