Neuer Volvo 240 Bastler, Import, Restauration, Statusbericht, Lösungen

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    • Bromsvätska wrote:

      Moin, moin,
      Eine K-Jetronic mit uraltem Kraftstoff betreiben ist schon etwas gewagt.
      Ich gehe einmal davon aus, das die Steuerschlitze und der Steuerkolben im Mengenteiler Ablagerungen aufweisen.
      Außerdem werden deine Einspritzdüsen faserig einspritzen. Auch hier werden Ablagerungen
      Der Grund sein.
      Ob Du da nun Super, Super Plus, Superduperextra Plus oder sonst irgentetwas einfüllst, ist dem Motor im Leerlauf erst einmal völlig egal.
      Der alte Kraftstoff, der da drinnen ist, sollte sofort raus und durch neuen ersetzt werden, da dieser eh nicht mehr zündwillig ist.
      Mit neuem Kraftstoff das System mit Liqui Moly K-Jetronic Reiniger und neuem, sauberen Kraftstoff spülen.
      Einspritzdüsen ausbauen und auf einer Prüfstation für mech. Einspritzventile prüfen.
      Spritzen sie darauf faserig, entweder versuchen mit Kraftstoff, Petroleum und K-Jetronic Reiniger freizuspritzen oder gleich ersetzen.
      Ich gebe meinen Fahrzeugen mit K-Anlagen immer nen Liter Zweitaktöl in den Kraftstofftank.
      Dann hoffen, daß es funktioniert.

      Grüße Bromsvätska

      Kannst du mir ein Werkzeug zum ziehen der Düsen empfehlen oder geht das auch mit einer Zange?
      Werde mir dann auch gleichzeitig den Tank vornehmen.
    • Kleines Feedback.
      Die Zündung war um mehr als 30° verstellt. Das Auto lief nach dem Einstellen wesentlich ruhiger hat aber immer noch gezockt.
      Kompression ist auf allen Töpfen zwischen 10 und 11 bar.
      Tank habe ich ausgebaut und ausgetrocknet. Von innen sieht der nun super aus. War halt etwas dreckig im Tank.

      Die Einspritzdüsen habe ich auch ausgebaut, was super einfach war. Da habe ich dann auch das problem festgestellt. An drei von vier Pötten hat die untere Dichtung gefehlt.
      Außerdem sind alle Einspritzdüsen schwarz und verdreckt.
    • Hallo K- Jetronicer
      Wenn du die Düsen in der Hand hast und die Leitungen gelöst sind (müssen sie ja) dann solltest du die Spritmenge der einzelnen Düsen ermitteln, Abweichungen zwischen den Düsen ergeben auch einen unruhigen Leerlauf.
      Anleitung steht im A-Z.
      Hast du die Dichtungen schon gefunden?

      Gruß
      Jörn

      Jetzt habe den "Film" gesehen ist kein B21F - zumindest ist das keine K-Jetronik mit den Blechleitungen. Mengenmessung ist nicht das Thema!

      Der läuft erst ganz gut - dann leider mit leicht geöffneter Klappe nicht, schon gereinigt?

      The post was edited 1 time, last by 245T Jörn: Film geschaut ().

    • Hallo Bromsvätska,
      wie ist das mit dem 2-Taktoel ? Habe noch vom CDI über, das kann ich jetzt in den B230E kippen?

      Zum Thema Sprit
      Mit schlechtem Sprit läuft ein B230E auch im Leerlauf schlecht, das man ihn nicht einstellen kann. Das ist beim B23E auch so. Also gute Tankstelle oder Superplus im Zweifel.
      Falschluft ausschliessen. Düsen, Gummischläuche, Ansaugkrümmerdichtung. Erst dann ist es sinnvoll, die K-jetronic einzustellen.
      Die Einspritzdüsen sind tatsächlich schwarz und verdreckt, ist n.M. nach OK. Können die aufgelösten O-ringe sein. Neue O-ringe und gut ist.

      Viel Spass mit dem Wagen, ganz weit vorne mit dem Motor und der Farbe,
      Tom
    • Hallo Tom.
      Ich würde das vollsynthetische 2-Takt Öl in den Tank vom B230E füllen oder zur erst Schmierung des Mengenteilers den Benzinfilter ausbauen und neu mit Öl teilgefüllt einbauen... Zur ersten Tankfüllung als Start 0,5/50 Liter und dann je weitere Tankung 0,25/50.

      Einstellen der K-Jetronik? Die Drücke wurden schon gemessen?
      Das Spritzbild der Düsen war gut?

      Gruß
      Jörn

      Ach ja Bromsvätska - die Blechleitungen hat nur der Turbo, da lag ich also falsch.
    • Neues vom Volvo. Er läuft Rund! Ich habe jetzt einfach alle vier Düsen getauscht und dabei folgendes für euch als erfahrung gesammelt.

      Ich habe fälschlicherweise ein Dichtring für die LH-Jetronic eingebaut. Dieser ist aber ein micrometer zu klein sodass an allen Einspritzdüsen etwas Fremdluft gezogen wird.

      Die richtigen sind die mit der Teilenummer: 947113

      Habe dabei auch die beiden Motorlager getauscht und siehe da. Der Motor schnurrt und kein ruckeln zu erkennen.

      Ohne Frontscheibe mal über den ausgebauten Feldweg gefahren und dort endlich mal den dritten Gang erlebt. Das Getriebe schaltet also auch sauber durch.
      Die Hecklappe ist nun endlich auch vollkommen elektrisch angeklemmt.



      Jetzt muss es nur noch wärmer werden damit ich die Frontscheibe einkleben kann.

      Außerdem funktionieren die Fenserheber noch nicht immer.

      Die Antriebswelle jault beim fahren. Das liegt wohl am alten Mittellager.
    • Nun der Volvo ist so weit. Er läuft gut. Fährt sich super und muss jetzt nur noch über den TÜV kommen.

      Frontscheibe sitzt drin und hält dicht. Hatte nicht daran geglaubt aber irgendwie habe ich es doch hin bekommen.

      Fensterheber funktionieren jetzt auch. Das Relais war einfach nur kaputt.

      An der Antriebswelle habe ich das Mittelwellenlager getauscht und auch gleich alle Gelenke.

      Die hinteren Bremszylinder musste ich dann doch tauschen da die immer wieder mal etwas blockierten.

      Ende Mai/Juni hoffe ich dann ganz offiziell auf der Straße fahren zu dürfen. Dann mache ich mich auch auf die suche nach einem guten Lackierer im Bereich Hamburg.



      Hier noch ein paar Bilder (google drive links)

      Front

      Seite

      Heck

      Kurzes Video beim fahren
    • Moin Moin,

      Folgendes Problem plagt mich weiterhin mit meinen Bremsen.
      In "D" und "R" wird das Bremspedal nach mehrmaligem treten sehr hart. Schalte ich dann bei getretener Bremse in "N", wird das Bremspedal weich und bleibt weich.
      Das ganze bei laufendem Motor.

      Wenn das Auto aus ist, kann ich kein Druck aufbauen, das Pedal lässt sich bis zum Ende durchdrücken.
      Was ich bereits gemach habe.

      Alle Bremssättel getauscht, HBZ getauscht, Verteilerblock mit differenzdruckschalter getauscht, Schläuche und Rohre teilweise getauscht.
      Mehrfach mit einem Entlüftungsgerät (Das Ding von Manotec) entlüftet.
      Da mir das mit dem heck hoch bekannt ist, habe ich das auch gemacht. Habe mir sogar die hinteren Sättel abgenommen, Stück Metall zwischen die backen gelegt und nochmal entlüftet. Dabei habe ich den sattel bewegt. Hat auch was gebracht.

      Was mir aber beim entlüften aufgefallen ist, ist das die Dichtung am Vorratsbehälter feucht ist und bleibt. Habe da auch ein Bild zu HIER

      Eventuell hat jemand eine Idee.
      Habe den Bremskraftverstärker aber auch den neuen Hauptbremszylinder in Verdacht.
    • Hallo Tom.
      Das das Pedal nach mehrmaligen Treten hart wird ist so richtig und in N wird die Unterstützung durch der Bremskraftverstärker erhöht weil die Drehzahl leicht ansteigt.
      Das du das Pedal ganz (?) durchtreten kannst deutet auf eine Undichtigkeit hin, schau mal alle Leitungen und Anschlüsse an, aber wahrscheinlicher ist das deine Bremsdruckreduzierer zu Hinterachse (defekt?) noch nicht vollständig entlüftet sind - das ist schwierig und kann etwas dauern, es geht am besten mit Pedaldruck und nicht mit einem Entlüftungsgerät, weil die Luft durch die Reduzierer muss.
      Ist die Feuchtigkeit am HBZ auch da wenn du den Deckel nur lose auflegst und dann mehrmals trittst - Entlüftung im Deckel sauber?
      Gruß
      Jörn
    • Bromsvätska wrote:

      Moin, moin,
      Ist denn der Bremskraftverstärker dicht?
      Ist denn noch Luft im System?

      Grüße
      Bromsvätska
      Beim Bremskraftverstärker bin ich mir nicht sicher. Nehme ich den HBZ ab kann ich den Stift am BKV sehr leicht bewegen. Es zischt dabei auch kurzzeitig and der Dichtung. Danach bleibt der Stift dort wo ich hin gezogen habe. Beim BKV bin ich mir noch nicht ganz sicher wie der sich verhalten soll.

      Ich habe mittlerweile knapp 20 Liter, mit dem Entlüftungsgerät, durchs System gejagt. Trotzdem bin ich mir nicht 100%ig sicher ob nun wirklich jede Luftblase raus ist. Habe das nach dem Entlüftungsschema von Networksvolvoniacs gemacht.

      1 hinten links .
      2 vorne links oben .
      3 vorne rechts oben.
      4 hinten rechts.
      5 vorne rechts aussen .
      6 vorne rechts innen .
      7 vorne links aussen .
      8 vorne links innen .
    • 245T Jörn wrote:

      Hallo Tom.
      Das das Pedal nach mehrmaligen Treten hart wird ist so richtig und in N wird die Unterstützung durch der Bremskraftverstärker erhöht weil die Drehzahl leicht ansteigt.
      Das du das Pedal ganz (?) durchtreten kannst deutet auf eine Undichtigkeit hin, schau mal alle Leitungen und Anschlüsse an, aber wahrscheinlicher ist das deine Bremsdruckreduzierer zu Hinterachse (defekt?) noch nicht vollständig entlüftet sind - das ist schwierig und kann etwas dauern, es geht am besten mit Pedaldruck und nicht mit einem Entlüftungsgerät, weil die Luft durch die Reduzierer muss.
      Ist die Feuchtigkeit am HBZ auch da wenn du den Deckel nur lose auflegst und dann mehrmals trittst - Entlüftung im Deckel sauber?
      Gruß
      Jörn
      Auf undichtigkeiten war ich schon mehrfach auf der Suche. Ich konnte keine finden bis auf die Stelle am Vorratsbehälter.
      Ich werde mal mit pedaldruck hinten entlüften.
      Die Feuchtigkeit am Behälter ist nur beim entlüften. Wenn ich das sauber mache und normal bremse bleibt das trocken.
    • naja ich weis ja nicht welches Gerät du nutzt (elektrisch oder pneumatisch) - beide bauen einen Druck auf und ab ca. 2bar fliegt der Vorratsbehälter heraus..
      Die Bremsdruckregler - 25, 30 oder 34bar da kann ich schon etwas Luft verstecken. Nur dann sackt das Pedal nicht ganz durch...

      Mach mal das herkömmlich mit Pumpen durch den Hauptbremszylinder und nicht ganz offenen Entlüftern hinten, mit einem spürbarer Druck am Pedal. Nicht zu stark damit der Differenzdruckschalter nicht anspricht - mit Gefühl... also Frau treten lassen :) - auch möglich die halbvolle Flasche (Entlüfterschlauch eingetaucht) an beide Seiten gleichzeitig.
    • wenn nirgends Bremsflüssigkeit austritt und das Pedal sich trotzdem immer weiter durchdrücken läßt, ist es vermutlich der HBZ.
      Entweder läßt er es Richtung Bremskraftverstärker laufen oder innerhalb. Also eine Manschette im HBZ.

      Neu muss leider nichts heißen, wenn er schon ewig liegt, kann es beim ersten Betätigen zu einem Riss gekommen sein. Überlagertes Gummi...
      Ist mir auch schon mal untergekommen - der HBZ war damals auch neu, aber Lagerware.
      Gleiches Phänomen.
    • Hallo .Die Undichtigkeiten zw.Nachfüllbehälter und Hbz haben mit dem bremsdruck überhaupt nichts zu tun.wenn du keine Undichtigkeiten nach außen hast,dann können es nur die regelventile an der Hinterachse oder der HBZ selbst sein.probier doch mal ob das Pedal bei laufendem Motor auch bis auf den Boden durch geht wenn du ganz,ganz sanft aufs Pedal drückst.
      Du hast weiter oben von etwas unkontrolliertem Bremsen der Hinterachse geschrieben ,ist das jetzt weg? Wenn nicht würde auch das auf die regelventile an der Hinterachse hinweisen .
      Wenn diese Ventile hin sind hat man auch keinen Druckpunkt mehr am Bremspedal.
      Gruß Richard
      DAS TRAGISCHE AN JEDER ERFAHRUNG IST,DASS MAN SIE ERST MACHT,NACHDEM MAN SIE GEBRAUCHT HÄTTE.
      Von F.W.Nietzsche