Bis zum Jahr 2023 deutschlandweit 400 Wasserstoff Tankstellen.

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      • Wasserstoff hat nur eine geringe Molare Masse und daraus resultierend eine niedrige volumenbezogene Energiedichte (ca. 1/3 von Erdgas, aber mehr als die doppelte massenbezogene Energiedichte). Das erfordert zum Speichern äquivalenter Energiemengen einen dreimal so großen Tank oder einen dreimal so hohen Druck wie für Erdgas.


      erdgasautos sind schon alles andere als ein erfolgsprodukt nicht zu letzt wegen des hohen drucks ...

      de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung
      nen bunten gruss dirk
      seit 2015 mit Volvo Amazon P120 _g
      Facebook: Alter-Schwede.eu

      weich ist weich und hart ist hart, aber immer weich das ist hart
    • Socke wrote:

      Hallo,

      was bedeutet gute Reichweite?
      Fährt der E-Golf dann 200km statt 150km?
      Andererseits ist die Erzeugung von Wasserstoff im großen Stil für die Massenmobilität ein große Herausvorderung.

      Gruß
      Guido

      Moin allerseits,
      Kleiner Offtopic :)
      Suche sagt ihr kennt den General Motors EV1 noch nicht: de.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1

      Bin ich neulich drüber gestolpert, und spätestens seitdem kreig ich Bauchschmerzen ob der nun andauernden Heuchelei à la "wir versuchen es ja, aber Eletroautos zu bauen ist schwierig und teuer, und als Reichweite sind 200km doch wirklich ein Anfang!"

      @Socke: Wenn wir alle auf Elektro umsteigen würden, muss da auch noch Aufrüstung geschehen ;)


      (Jaja, neu im Forum: ich schreib gleich mal im passenden thread ein hallo ;) )
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      Schöne Grüße, smoo4what
      Volvo 245 D24
    • Hallo,

      Ne,den kannte ich noch nicht.
      Wenn man sich die Daten anschaut fragt man sich was die in den letzten 20 Jahren überhaupt entwickelt haben.
      Die Daten könnten auch vom aktuellen E-Golf sein.
      Da hat sich der Verbrennungsmotor im Vergleich ja um Welten weiterentwickelt.

      Auf Elektro umsteigen?
      Tut mir leid.
      Kann ich mir nicht leisten.

      Gruß
      Guido
    • [Blocked Image: http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/historischer-nachbau-eines-flocken-elektrowagen-50503524-44319688/3,c=0,h=554.bild.jpg]

      neulich Jay Leno's Garage auf DMAX im ungefähren Wortlaut: "Früher wurden Elektroautos von Frauen gefahren, während Männer lieber Verbrennungsmotoren fuhren, weil die schneller waren und mehr Krach machten."

      Und während er das erzählte, fuhr er in einem Elektroauto, daß aussah wie eine Kutsche ohne Pferd und auch so beworben wurde (s.o.).
      Ca. 1900, also fast 100 Jahre vor GM mit EV1.
      Die Reichweite war übrigens auch schon 1900 bei 100-200km!!!

      Es geht doch nicht um die beste Technik, sondern um die gewinnträchtigste (siehe VHS/Betamax, jegliche Energie/Solarenergie...).
      Also jetzt nicht für mich, sondern in unserem System.

      _b
    • Nabend,
      ich habe letztes Jahr einen Vortrag über Wasserstoffautos - hauptsächlich den Toyota Mirai - geschrieben, falls jemand Interesse haben sollte kann es gerne runterladen und lesen, und falls ich irgendwelche Fehler habe, bitte ich darum mich darauf hinzuweisen :)

      PDF-Text:
      drive.google.com/open?id=0Bzby2TfgiNqHOHk0RXYzeXRuT28
      PDF-PowerPoint:
      drive.google.com/open?id=0Bzby2TfgiNqHdmNwY0Vfa2dJeUE
      Mein Schwede: 745 Kombi EZ 01/90 85KW/115PS B230F
      Der Neue: 745 GLT EZ 01/89 114KW/156PS B234F
      Papas Schwede "Moses": 745 Kombi EZ confused 91KW/130PS B230E

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    • @Socke Dies hängt davon sehr ab wie man jetzt den Wasserstoff für die Verkehrsnutzung produziert.
      Man könnte den H2, welches als Abfallprodukt bei anderen chemischen Prozessen anfällt, nutzen. Dies wäre sehr interessant da quasi die Effizienz der Produktion gesteigert wird weil man mehr nutzt.
      ABER wenn man jetzt großen Bedarf haben sollte und gezielt, wegen möglichem Profit, es herstellt mithilfe der Elektrolyse, so wäre es unglaublich Ineffizient, in der Voraussetzung das kein Regenerativer Strom, der zu dem Produktionszeitpunkt als Überschuss vorhanden war, verwendet.
      Wie bei vielen Dingen sind Umgebungsparameter ausschlaggebend ob es sinnvoll ist oder totaler Schwachsinn.

      Vorteile eines H2-Autos wären die je nach Tankvolumen die Reichweiten und Auflade/Tank-zeiten (H2 als Primärer Energielieferant)

      Vorteile eines E-Autos sind die Wirkungsgrade (Von Atom/Kohle/Alternativem Strom direkt zum Antrieb wogegen das H2 durch diverse Prozesse sehr unterschiedliche Wirkungsgrade vorweist und dann nochmals je nach System weitere große/kleine Verluste hinnehmen muss)

      Was die CO2 Bilanzen bei der Herstellung betrifft, da kann ich nichts dazu sagen, wobei die Lithiumgewinnung soviel wie ich gehört habe enorm Aufwendig ist

      Was den Feinstaub betrifft: ALLE Autos geben leider Feinstaub von sich, dabei handelt es sich größtenteils um Reifenabrieb bei den E- & H2-Autos, was beim Verbrennungsmotor deutlich geringer ins Gewicht fällt (im Vergleich mit der Menge Feinstaub aus den Abgasen)

      Was mein Dozent mir beigebracht hat:

      E-Autos UND H2-Autos müssen genutzt werden ABER die Fahrzeuge dem Einsatzzweck entsprechend wählen! Bsp. Jeder fährt mittlerweile einen dicken Kombi weil er gerne mit seinem Wagen einmal im Jahr gerne in den Winterurlaub in die Berge fahren möchte. Sinnvoller wäre es aber für den Alltag entsprechend ein Fahrzeug zu nutzen, muss ja nicht ein 9l/100km Dieselmonster sein, wenn man genauso gut mit einem 6l/100km Benziner seine 5-10km im Kleinwagen zurücklegt und dann für den Urlaub sich einen Kombi oder Missgeburtengeländewagen (besser bekannt als SUV) mietet.

      Kurzum: Die größten Gewinn an Umweltfreundlichkeit ist das bewusste und korrekte Nutzen der Ressourcen, möglichst von vielen diversen am bestem um eine Abhängikeit zu vermeiden.


      P.S. all dieses Besserwisserische Geplänken von einem Energie und Umwelt Student der einen 26 Jahre alten Luftverschmutzer fährt mit einem Fahrstil, dass dieser im Schnitt 11-15 l 95er auf 100km verballert xD

      @Volvo 240 '93
      Du vergleichst hier eine Kutsche, die ich hier auf ungefähr 150-250kg schätze mit einem Fahrzeug von mehr als 1500kg vergleichst, eine andere Sache sind die Geschwindigkeiten, ich könnt mir vorstellen, dass ein Tesla der genauso schnell fahren würde wie die Kutsche wesentlich weiter kommen würde MIT jede Menge Fahrkomfort wie Autoradio, Klima/Heizung etc.

      Das erinnert mich an diesen Schwachsinnigen Test von Fifth Gear mit dem Renault Modus und Volvo 740 - wenn man ne Aussage machen will bei so unterschiedlichen Dingen, dann MUSS man auf die Unterschiede aufmerksam machen!
      Mein Schwede: 745 Kombi EZ 01/90 85KW/115PS B230F
      Der Neue: 745 GLT EZ 01/89 114KW/156PS B234F
      Papas Schwede "Moses": 745 Kombi EZ confused 91KW/130PS B230E

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    • Hallo .
      Wenn man sich mit diesem Thema angemessen auseinandersetzen will,muss man es sehr weit fassen.Da gibt es die ganz großen Zusammenhänge ,die gehen von politischen Glaubensbekenntnissen,zu leeren worthülsen wie Energiewende,bis zur Flüchtlingsproblematik.Es geht um wahnsinnig viel Geld und Lobbyismus.
      Fakt ist,es gibt das perpedo mobile in der erneuerbaren Energie Erzeugung und Nutzung .
      Wen es interessiert,der kann das mal unter 'power To Gas ' gurgeln.
      Hat man das getan erkennt man,es funktioniert,und es gibt ein enormes Entwicklungspotential in Bezug auf Wirkungsgrad und Anwendung.
      Was dabei ins Auge fällt,ist die Tatsache ,es gibt die gesamte Technik und Infrastruktur bereits,inclusive einem verteilernetz und entsprechenden Fahrzeugen .
      Auch die Speicherung von Energie aus Wind und Sonne ist damit abgedeckt,und das funktioniert auch dezentral.
      So und jetzt kommt natürlich das ganz große Todschlagsargument:Das ist unbezahlbar!,,,

      Ich frag mal anders: was kosten die Kriege in Irak,Syrien,Jemen....,was kosten die daraus folgenden Flüchtlinge also was kostet Öl wirklich?
      Was kosten die großen Stromtrassen in Deutschland?
      Was kostet der ganze Atommüll?

      Was ich damit sagen will,ist ,die Entwicklung von E-Mobilität ,Brennstoffzellen odergas aus erneuerbaren Quellen wird nur Alibihaft betrieben.Ich denke das die Probleme technisch alle zu lösen sind,und daß nur kein großes zu Ende gedachtes Konzept vorhanden Ist um

      dieses Existentielle Thema anzugehen.

      Grüße Richard
      DAS TRAGISCHE AN JEDER ERFAHRUNG IST,DASS MAN SIE ERST MACHT,NACHDEM MAN SIE GEBRAUCHT HÄTTE.
      Von F.W.Nietzsche